WordPress verschickt zahlreiche wichtige E-Mails. Dazu gehören beispielsweise Nachrichten aus Kontaktformularen, Benachrichtigungen über neue Benutzer, Passwort-Reset-E-Mails, Systemmeldungen und – bei WooCommerce – Bestell- und Kundenbenachrichtigungen.
WordPress selbst ist jedoch kein vollständiger E-Mail-Server. Für den Versand verwendet WordPress die Funktion wp_mail(), die Nachrichten an die zugrunde liegende Mail-Infrastruktur übergibt. Je nach Serverkonfiguration kann dieser Standardversand funktionieren, bietet aber nicht dieselbe Kontrolle und Authentifizierung wie der Versand über ein korrekt eingerichtetes SMTP-Konto.
Für einen zuverlässigeren und besser nachvollziehbaren Versand empfehlen wir deshalb die Einrichtung von SMTP. CURIAWEB Kunden können dafür GoSMTP PRO kostenlos verwenden. Damit lässt sich WordPress beispielsweise mit einem bei CURIAWEB eingerichteten E-Mail-Konto verbinden und für den authentifizierten Mailversand konfigurieren.
CURIAWEB Vorteil: Als CURIAWEB Kunde steht dir GoSMTP PRO kostenlos zur Verfügung. Neben dem SMTP-Versand bietet die Pro-Version zusätzliche Funktionen zur Kontrolle und Protokollierung von WordPress-E-Mails.
Warum verschickt WordPress überhaupt E-Mails? #
Viele Vorgänge innerhalb von WordPress lösen automatisch eine E-Mail aus. Dabei handelt es sich nicht nur um Nachrichten, die du selbst über ein Kontaktformular versendest.
Typische WordPress-E-Mails sind beispielsweise:
- Passwort-Reset-E-Mails
- Benachrichtigungen über neue Benutzer
- Änderungen der Administrator-E-Mail-Adresse
- Kommentare und Moderationshinweise
- Nachrichten aus Kontaktformularen
- Sicherheitsbenachrichtigungen von Plugins
- Backup- und Wartungsmeldungen
- WooCommerce-Bestellbestätigungen
- WooCommerce-Kundenbenachrichtigungen
Funktioniert der Mailversand nicht zuverlässig, kann das deshalb wesentlich mehr betreffen als nur ein Kontaktformular.
Wie versendet WordPress E-Mails standardmässig? #
WordPress verwendet für den Versand die interne Funktion wp_mail(). Diese bereitet die Nachricht auf und verwendet dafür die in WordPress integrierte PHPMailer-Bibliothek.
Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass WordPress deine Nachrichten über ein authentifiziertes E-Mail-Postfach versendet. Bei der Standardkonfiguration hängt die tatsächliche Zustellung von der Mail-Konfiguration des Webservers ab.
Ein erfolgreicher Aufruf von wp_mail() bedeutet ausserdem lediglich, dass WordPress beziehungsweise die verwendete Mail-Methode die Nachricht verarbeiten konnte. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass die Nachricht tatsächlich im Posteingang des Empfängers angekommen ist.
Was ist SMTP? #
SMTP steht für Simple Mail Transfer Protocol. Es ist das Standardprotokoll für die Übertragung ausgehender E-Mails zwischen einem E-Mail-Programm beziehungsweise einer Anwendung und einem Mailserver.
Vereinfacht gesagt meldet sich WordPress bei einem konfigurierten SMTP-Server an und übergibt diesem die zu versendende Nachricht.
Dafür werden typischerweise folgende Angaben benötigt:
- SMTP-Server beziehungsweise Hostname
- SMTP-Port
- Verschlüsselungsmethode
- SMTP-Authentifizierung
- Benutzername
- Passwort
- Absenderadresse
- Absendername
Bei einem authentifizierten SMTP-Zugang kann der Mailserver prüfen, ob WordPress zum Versand über das verwendete Konto berechtigt ist.
Warum ist SMTP für WordPress sinnvoll? #
Ein korrekt eingerichteter SMTP-Versand bietet gegenüber einem unkontrollierten Standardversand mehrere Vorteile.
- WordPress authentifiziert sich gegenüber einem definierten Mailserver.
- Die Absenderadresse lässt sich sauber festlegen.
- Versandfehler können besser nachvollzogen werden.
- SMTP-Plugins können Test- und Protokollierungsfunktionen bereitstellen.
- Die Konfiguration ist unabhängig davon nachvollziehbar, welches Plugin eine WordPress-E-Mail auslöst.
SMTP ist allerdings keine Garantie dafür, dass eine E-Mail niemals im Spam landet. Für die tatsächliche Zustellbarkeit spielen weitere Faktoren eine Rolle, darunter die Reputation des sendenden Servers, die verwendete Domain und deren DNS-Konfiguration sowie SPF, DKIM und DMARC.
GoSMTP PRO bei CURIAWEB #
Für die SMTP-Konfiguration stellen wir CURIAWEB Kunden GoSMTP PRO kostenlos zur Verfügung. GoSMTP stammt von Softaculous und ist speziell dafür entwickelt worden, den WordPress-Mailversand über SMTP oder unterstützte externe Maildienste abzuwickeln.
GoSMTP unterstützt neben klassischen SMTP-Verbindungen auch verschiedene spezialisierte E-Mail-Dienste. Die Pro-Version erweitert das Plugin unter anderem um zusätzliche Funktionen für E-Mail-Protokolle, Reports und die Kontrolle versendeter Nachrichten.
Für eine normale WordPress-Website bei CURIAWEB kannst du beispielsweise ein vorhandenes E-Mail-Konto deiner eigenen Domain verwenden.
Ein typisches Beispiel wäre:
wordpress@deine-domain.ch
oder:
website@deine-domain.ch
Du kannst auch eine bestehende Adresse verwenden. Wichtig ist vor allem, dass die verwendete Absenderadresse zur SMTP-Konfiguration passt und für den Versand verwendet werden darf.
Schritt 1: E-Mail-Konto für WordPress vorbereiten #
Bevor du GoSMTP einrichtest, benötigst du die Zugangsdaten des E-Mail-Kontos, über das WordPress seine Nachrichten versenden soll.
Bei einem CURIAWEB Hosting kannst du E-Mail-Konten über cPanel verwalten. Wenn du noch keine passende Adresse eingerichtet hast, kannst du dafür beispielsweise eine eigene Adresse für deine Website erstellen.
Wie du E-Mail-Konten in cPanel anlegst und verwaltest, erklären wir in unserem Artikel E-Mail-Konto in cPanel erstellen.
Empfehlung: Verwende für WordPress möglichst eine Absenderadresse deiner eigenen Domain, beispielsweise
wordpress@deine-domain.ch. Verwende keine erfundene Absenderadresse, die auf deinem Mailserver nicht existiert beziehungsweise nicht zum verwendeten SMTP-Zugang passt.
Schritt 2: GoSMTP PRO installieren #
Falls GoSMTP beziehungsweise GoSMTP PRO auf deiner WordPress-Installation noch nicht vorhanden ist, muss das Plugin zunächst installiert und aktiviert werden.
Die grundsätzliche Installation eines WordPress-Plugins erklären wir ausführlich unter WordPress-Plugin installieren: Was Plugins sind und wie du sie hinzufügst.
GoSMTP in WordPress aufrufen #
- Melde dich im WordPress-Adminbereich an.
- Prüfe unter Plugins > Installierte Plugins, ob GoSMTP bereits vorhanden ist.
- Falls das Plugin vorhanden, aber deaktiviert ist, aktiviere es.
- Öffne anschliessend den Menüpunkt GoSMTP im WordPress-Adminbereich.
Falls du nicht weisst, wie du den WordPress-Adminbereich erreichst, findest du später auch dafür unsere Anleitung unter WordPress-Adminbereich aufrufen und anmelden.
Schritt 3: SMTP-Versand in GoSMTP konfigurieren #
Für den Versand über einen normalen SMTP-Server wählst du in GoSMTP den entsprechenden SMTP-Mailer beziehungsweise die Option für einen eigenen SMTP-Server.
Anschliessend trägst du die Zugangsdaten des Mailservers ein.
Benötigte SMTP-Angaben #
- Öffne die GoSMTP-Einstellungen.
- Wähle den Mailer für einen eigenen beziehungsweise benutzerdefinierten SMTP-Server.
- Trage den SMTP-Host ein.
- Wähle die passende Verschlüsselung.
- Trage den dazugehörigen SMTP-Port ein.
- Aktiviere die SMTP-Authentifizierung.
- Gib als Benutzername die vollständige E-Mail-Adresse ein.
- Trage das Passwort des E-Mail-Kontos ein.
- Lege Absenderadresse und Absendername fest.
- Speichere die Einstellungen.
Wichtig: Übernimm SMTP-Server, Port und Verschlüsselung aus den Angaben deines E-Mail-Kontos. Rate diese Werte nicht. Eine falsche Kombination aus Server, Port und Verschlüsselung gehört zu den häufigsten Ursachen für fehlgeschlagene SMTP-Verbindungen.
Welchen SMTP-Port soll ich verwenden? #
Der richtige Port hängt von der Konfiguration des verwendeten Mailservers und der Verschlüsselungsmethode ab. Deshalb solltest du immer die konkreten Verbindungsdaten deines E-Mail-Anbieters beziehungsweise deines CURIAWEB E-Mail-Kontos verwenden.
In modernen Mail-Konfigurationen kommen häufig verschlüsselte SMTP-Verbindungen zum Einsatz. Entscheidend ist, dass Hostname, Port und Verschlüsselung zusammenpassen.
Verwende nicht einfach Port 25, nur weil SMTP historisch mit diesem Port verbunden wird. Für die authentifizierte Übermittlung von E-Mails durch Anwendungen und Benutzer werden üblicherweise dafür vorgesehene Submission-Konfigurationen verwendet.
Absenderadresse richtig konfigurieren #
Ein häufiger Fehler bei WordPress-Websites ist eine ungeeignete Absenderadresse.
Ein Kontaktformular kann beispielsweise versuchen, eine Nachricht mit folgender Absenderadresse zu versenden:
kunde@gmail.com
obwohl WordPress tatsächlich über den SMTP-Server von:
deine-domain.ch
versendet.
Das ist technisch und hinsichtlich der E-Mail-Authentifizierung problematisch. Die Adresse des Besuchers sollte bei einem Kontaktformular normalerweise nicht als eigentlicher Absender der über deinen Server versendeten Nachricht verwendet werden.
Verwende stattdessen beispielsweise:
website@deine-domain.ch
als Absender und die Adresse des Besuchers als Reply-To. Wenn du in deinem E-Mail-Programm auf „Antworten“ klickst, geht deine Antwort trotzdem an den Besucher.
Wichtig bei Kontaktformularen: Verwende die E-Mail-Adresse des Formularbesuchers nicht einfach als From-Adresse. Nutze eine Absenderadresse deiner eigenen Domain und übergib die Besucheradresse als Reply-To.
Wie ein Kontaktformular grundsätzlich eingerichtet wird, erklären wir unter Kontaktformular in WordPress erstellen.
Schritt 4: Test-E-Mail versenden #
Nach der SMTP-Konfiguration solltest du nicht darauf vertrauen, dass alles korrekt funktioniert. Sende unmittelbar eine Test-E-Mail.
GoSMTP bietet dafür eine Testfunktion. Damit kannst du prüfen, ob WordPress eine Nachricht über die konfigurierte Verbindung versenden kann.
SMTP-Verbindung testen #
- Speichere zuerst deine GoSMTP-Konfiguration.
- Öffne die Funktion zum Versand einer Test-E-Mail.
- Trage eine E-Mail-Adresse ein, auf die du Zugriff hast.
- Sende die Testnachricht.
- Prüfe, ob GoSMTP einen erfolgreichen Versand meldet.
- Kontrolliere anschliessend den Posteingang der Empfängeradresse.
- Prüfe auch den Spam- beziehungsweise Junk-Ordner.
Eine erfolgreiche Versandmeldung ist ein wichtiger erster Test. Entscheidend ist aber zusätzlich, ob die Nachricht tatsächlich beim Empfänger ankommt.
GoSMTP PRO E-Mail-Logs nutzen #
Ein grosser Vorteil von GoSMTP PRO sind die zusätzlichen Möglichkeiten zur Kontrolle des WordPress-Mailversands. E-Mail-Logs können insbesondere bei der Fehlersuche sehr hilfreich sein.
Wenn beispielsweise ein Benutzer behauptet, keine Passwort-E-Mail erhalten zu haben, oder eine WooCommerce-Bestellbestätigung fehlt, kannst du zunächst prüfen, ob WordPress beziehungsweise GoSMTP den entsprechenden Versandvorgang protokolliert hat.
Je nach verwendeter Pro-Funktion stehen darüber hinaus weitere Funktionen für Logs, Reports und den erneuten Versand zur Verfügung.
Tipp: Bei Problemen mit WordPress-E-Mails solltest du nicht sofort davon ausgehen, dass das Kontaktformular oder WooCommerce defekt ist. Prüfe zuerst die GoSMTP-Logs. Sie helfen dabei festzustellen, ob WordPress überhaupt versucht hat, die betreffende Nachricht zu versenden.
Was bedeuten SPF, DKIM und DMARC? #
SMTP ist nur ein Teil einer zuverlässigen E-Mail-Konfiguration. Für die Bewertung eingehender Nachrichten verwenden Mailanbieter zusätzlich verschiedene Verfahren zur Authentifizierung von Domains.
Drei wichtige Begriffe sind:
- SPF: Legt über einen DNS-Eintrag fest, welche Mailserver grundsätzlich zum Versand für eine Domain berechtigt sind.
- DKIM: Versieht ausgehende E-Mails mit einer kryptografischen Signatur, die vom empfangenden Mailserver über DNS überprüft werden kann.
- DMARC: Baut auf SPF und DKIM auf und definiert unter anderem, wie Empfänger mit Nachrichten umgehen sollen, die bestimmte Authentifizierungsprüfungen nicht bestehen.
Diese Verfahren ersetzen SMTP nicht. Sie ergänzen den Mailversand und helfen empfangenden Systemen dabei, die Herkunft einer Nachricht besser zu beurteilen.
Die korrekte Konfiguration dieser DNS-Einträge ist insbesondere für geschäftlich genutzte Domains wichtig.
SMTP funktioniert, aber die E-Mail landet im Spam #
Eine erfolgreiche SMTP-Verbindung bedeutet nicht automatisch, dass jede Nachricht im Posteingang landet.
Spamfilter berücksichtigen zahlreiche Faktoren, beispielsweise:
- SPF-Konfiguration
- DKIM-Signatur
- DMARC-Richtlinie
- Reputation des sendenden Servers
- Absenderdomain
- Inhalt und Links der Nachricht
- Empfängerreaktionen
- Versandvolumen und Versandverhalten
Wenn GoSMTP einen erfolgreichen Versand meldet, die Nachricht aber nicht im Posteingang erscheint, prüfe deshalb zuerst den Spam-Ordner und anschliessend die Authentifizierung deiner Domain.
SMTP-Verbindung kann nicht hergestellt werden #
Wenn GoSMTP keine Verbindung zum SMTP-Server herstellen kann, solltest du die Einstellungen systematisch kontrollieren.
Prüfe insbesondere:
- Ist der SMTP-Hostname korrekt?
- Ist der richtige Port eingetragen?
- Passt die Verschlüsselungsmethode zum Port?
- Ist SMTP-Authentifizierung aktiviert?
- Ist der Benutzername vollständig angegeben?
- Ist das Passwort korrekt?
- Existiert das verwendete E-Mail-Konto?
- Wurde das Passwort des E-Mail-Kontos kürzlich geändert?
Wenn du das Passwort des verwendeten E-Mail-Kontos änderst, musst du die SMTP-Konfiguration in WordPress ebenfalls aktualisieren. Andernfalls versucht GoSMTP weiterhin, sich mit dem alten Passwort anzumelden.
Testmail funktioniert, Kontaktformular aber nicht #
Wenn die GoSMTP-Testmail erfolgreich ankommt, Nachrichten eines Kontaktformulars jedoch fehlen, funktioniert die grundlegende SMTP-Verbindung wahrscheinlich bereits.
Prüfe in diesem Fall die Einstellungen des Formular-Plugins. Besonders relevant sind:
- Empfängeradresse
- Absenderadresse
- Reply-To-Adresse
- Formularaktionen
- Spam-Schutz
- mögliche bedingte Versandregeln
Prüfe zusätzlich die GoSMTP-Logs. Ist dort keine entsprechende Nachricht vorhanden, muss untersucht werden, ob das Formular den Mailversand überhaupt ausgelöst hat.
WooCommerce-E-Mails kommen nicht an #
Auch WooCommerce verwendet die WordPress-Mail-Infrastruktur für seine E-Mail-Benachrichtigungen. Dazu gehören beispielsweise neue Bestellungen, Bestellbestätigungen, Rechnungsinformationen und Statusänderungen.
Wenn andere WordPress-E-Mails funktionieren, aber bestimmte WooCommerce-Nachrichten fehlen, solltest du deshalb zusätzlich die E-Mail-Einstellungen von WooCommerce kontrollieren.
Prüfe insbesondere, ob der betreffende E-Mail-Typ aktiviert ist und ob die richtige Empfängeradresse verwendet wird.
Auch hier sind die GoSMTP-Protokolle hilfreich, um zwischen einem WooCommerce-Konfigurationsproblem und einem tatsächlichen Versandproblem zu unterscheiden.
SMTP-Passwort sicher behandeln #
Das in GoSMTP hinterlegte SMTP-Passwort ermöglicht den Zugriff auf das verwendete E-Mail-Konto beziehungsweise dessen Mailversand. Behandle diese Zugangsdaten deshalb wie jedes andere wichtige Passwort.
- Verwende ein starkes Passwort.
- Gib das Passwort nicht an unnötig viele Personen weiter.
- Verwende keine identischen Passwörter für verschiedene Dienste.
- Gewähre WordPress-Administratorrechte nur vertrauenswürdigen Personen.
- Ändere das Passwort, wenn du einen Missbrauch vermutest.
Wenn mehrere Personen deine Website verwalten, solltest du ausserdem die WordPress-Benutzerrollen sinnvoll einsetzen. Wie Benutzer und Berechtigungen verwaltet werden, erklären wir unter Benutzer in WordPress verwalten.
Braucht jede WordPress-Website SMTP? #
Eine WordPress-Website kann grundsätzlich auch ohne zusätzliches SMTP-Plugin E-Mails versenden, wenn die zugrunde liegende Server- und Mail-Konfiguration korrekt eingerichtet ist.
Bei geschäftlichen Websites, Kontaktformularen und insbesondere WooCommerce-Shops ist ein nachvollziehbarer Mailversand jedoch sehr empfehlenswert. Wenn Bestellbestätigungen, Kontaktanfragen oder Passwort-E-Mails geschäftlich relevant sind, solltest du den Versand nicht einfach dem Zufall überlassen.
Durch GoSMTP PRO erhältst du zusätzlich Möglichkeiten zur Überprüfung und Fehlersuche, die bei einem rein im Hintergrund ablaufenden Standardversand fehlen können.
Empfehlung: Wenn deine WordPress-Website wichtige E-Mails verschickt, richte GoSMTP PRO direkt bei der Inbetriebnahme ein und sende anschliessend eine Test-E-Mail. Bei einem WooCommerce-Shop sollte ein funktionierender Mailversand vor dem ersten echten Verkauf geprüft werden.
Zusammenfassung #
WordPress verwendet für den E-Mail-Versand die Funktion wp_mail(). Für einen kontrollierteren und authentifizierten Versand kannst du WordPress über SMTP mit einem Mailserver verbinden.
CURIAWEB Kunden steht dafür GoSMTP PRO kostenlos zur Verfügung. Das Plugin kann WordPress-E-Mails über einen konfigurierten SMTP-Server versenden und bietet zusätzliche Funktionen zur Protokollierung und Kontrolle des Mailversands.
Für die Einrichtung benötigst du den SMTP-Server, den passenden Port und die Verschlüsselungsmethode sowie Benutzername und Passwort des verwendeten E-Mail-Kontos. Verwende als Absender möglichst eine Adresse deiner eigenen Domain und prüfe die Konfiguration anschliessend mit einer Test-E-Mail.
Wenn der Versand funktioniert, Nachrichten aber trotzdem nicht beim Empfänger erscheinen, solltest du neben dem Spam-Ordner auch SPF, DKIM und DMARC sowie die GoSMTP-Logs prüfen. Bei Kontaktformularen ist zusätzlich wichtig, die Adresse des Besuchers als Reply-To und nicht als fremde Absenderadresse zu verwenden.