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DNS einfach erklärt: So funktioniert das Domain Name System

Lesezeit ca.: 11 Minuten

Das Domain Name System – kurz DNS – gehört zu den grundlegenden technischen Systemen des Internets. Es sorgt unter anderem dafür, dass du eine Website über einen leicht verständlichen Domainnamen wie meine-firma.ch aufrufen kannst, anstatt die IP-Adresse des zuständigen Servers kennen zu müssen.

DNS wird deshalb häufig mit einem Telefonbuch oder Adressverzeichnis verglichen. Dieser Vergleich hilft beim Einstieg, greift technisch aber etwas zu kurz: DNS kann nicht nur Domainnamen mit IP-Adressen verbinden, sondern stellt unterschiedliche Informationen für Websites, E-Mail-Dienste und weitere Internetdienste bereit.

In diesem Artikel erklären wir, wie DNS grundsätzlich funktioniert, welche Rolle Nameserver und DNS-Zonen spielen und was beim Aufruf einer Domain im Hintergrund passiert.

Kurz erklärt: DNS beantwortet Anfragen zu Domainnamen und liefert die dafür hinterlegten technischen Informationen. Dadurch können beispielsweise Browser den zuständigen Webserver und Mailserver den richtigen Weg für E-Mails ermitteln.

Warum wird DNS überhaupt benötigt? #

Computer kommunizieren im Internet nicht primär über Domainnamen wie meine-firma.ch, sondern verwenden unter anderem IP-Adressen, um Systeme im Netzwerk zu adressieren.

Eine IPv4-Adresse kann beispielsweise so aussehen:

192.0.2.10

Eine IPv6-Adresse ist wesentlich länger und könnte beispielsweise so aussehen:

2001:db8::10

Solche Adressen sind für Menschen deutlich schwieriger zu merken als Domainnamen.

DNS schafft deshalb eine Namensstruktur, über die technische Informationen zu einer Domain abgefragt werden können.

Wenn du beispielsweise www.meine-firma.ch in deinem Browser aufrufst, muss zunächst ermittelt werden, wohin dieser Hostname technisch führt.

Domain und DNS sind nicht dasselbe #

Eine Domain ist der registrierte Name, beispielsweise:

meine-firma.ch

DNS ist dagegen das System, über das Informationen zu diesem Namen veröffentlicht und abgefragt werden.

Diese Unterscheidung ist wichtig: Du kannst eine Domain registriert haben, ohne dass darunter bereits eine funktionierende Website eingerichtet ist.

Die Unterschiede zwischen Domain, Website und URL erklären wir ausführlich unter Website, Domain und URL: Was ist der Unterschied?.

Was passiert, wenn du eine Website aufrufst? #

Wenn du eine Adresse wie:

https://www.meine-firma.ch

in deinen Browser eingibst, muss dein Gerät zunächst herausfinden, welche IP-Adresse für www.meine-firma.ch zuständig ist.

Vereinfacht läuft der Vorgang so ab:

  1. Dein Gerät beziehungsweise Browser benötigt die IP-Adresse für den gewünschten Hostnamen.
  2. Eine DNS-Anfrage wird über einen sogenannten Resolver durchgeführt.
  3. Falls die Antwort nicht bereits zwischengespeichert ist, wird die DNS-Hierarchie abgefragt, bis die zuständigen autoritativen Nameserver ermittelt werden.
  4. Der autoritative Nameserver liefert den passenden DNS-Eintrag zurück.
  5. Dein Gerät erhält beispielsweise die IP-Adresse des Webservers.
  6. Erst anschließend kann die eigentliche Verbindung zum Webserver aufgebaut werden.

DNS liefert dabei also nicht die Website selbst. Es liefert die Informationen, die dein Gerät benötigt, um das zuständige Ziel zu finden.

Wichtig: DNS und Webhosting sind unterschiedliche Systeme. Ein DNS-Server liefert beispielsweise eine IP-Adresse. Die Website selbst wird anschließend vom dafür zuständigen Webserver bereitgestellt.

Was ist ein DNS-Resolver? #

Ein DNS-Resolver nimmt DNS-Anfragen entgegen und versucht, die benötigte Antwort zu ermitteln.

Solche Resolver werden beispielsweise von Internetprovidern, Unternehmen oder öffentlichen DNS-Diensten betrieben.

Dein Computer muss deshalb normalerweise nicht selbst die komplette DNS-Hierarchie abfragen. Er stellt seine Anfrage an den konfigurierten Resolver.

Hat dieser die benötigte Antwort bereits in seinem Cache gespeichert und ist sie noch gültig, kann er sie direkt zurückgeben.

Andernfalls muss die Information über weitere DNS-Abfragen ermittelt werden.

DNS ist hierarchisch aufgebaut #

Das Domain Name System ist kein einzelner zentraler Server, auf dem sämtliche Domains des Internets gespeichert sind.

DNS ist hierarchisch und verteilt aufgebaut.

Bei einer Domain wie:

www.meine-firma.ch

spielen vereinfacht mehrere Ebenen eine Rolle.

DNS Root #

An der Spitze der DNS-Hierarchie befindet sich die Root-Zone.

Die Root-Nameserver kennen nicht die IP-Adresse jeder Website. Sie können aber Informationen darüber liefern, welche Nameserver für die jeweilige Top-Level-Domain zuständig sind.

Top-Level-Domain #

Bei:

meine-firma.ch

ist .ch die Top-Level-Domain.

Die zuständige Registry verwaltet die entsprechende TLD-Infrastruktur und die Delegationen der darunter registrierten Domains.

Was Top-Level-Domains sind, erklären wir unter Was ist eine Top-Level-Domain (TLD)?.

Autoritative Nameserver der Domain #

Schliesslich muss ermittelt werden, welche Nameserver für die konkrete Domain autoritativ zuständig sind.

Diese Nameserver stellen die DNS-Informationen der Domain bereit.

Dort kann beispielsweise hinterlegt sein, welche IP-Adresse für die Website verwendet wird oder welche Mailserver E-Mails für die Domain entgegennehmen.

Was bedeutet „autoritativer Nameserver“? #

Ein autoritativer Nameserver ist eine maßgebliche Quelle für DNS-Informationen einer Domain beziehungsweise DNS-Zone, für die er zuständig ist.

Wenn beispielsweise die DNS-Zone von meine-firma.ch auf bestimmten Nameservern verwaltet wird, liefern diese die dort konfigurierten DNS-Records aus.

Das unterscheidet einen autoritativen Nameserver von einem rekursiven Resolver, der DNS-Informationen für einen Client ermittelt und gegebenenfalls zwischenspeichert.

Kurz erklärt: Der Resolver sucht die Antwort. Der autoritative Nameserver stellt die maßgebliche DNS-Information für die von ihm betreute Zone bereit.

Was ist eine DNS-Zone? #

Eine DNS-Zone enthält die DNS-Einträge, die für einen bestimmten Namensbereich verwaltet werden.

Für eine Domain wie meine-firma.ch können dort beispielsweise Informationen für die Website, E-Mail-Dienste oder verschiedene Subdomains hinterlegt sein.

Eine DNS-Zone kann unter anderem Einträge für folgende Namen enthalten:

meine-firma.ch

www.meine-firma.ch

mail.meine-firma.ch

shop.meine-firma.ch

Welche Information ein Eintrag enthält, hängt von seinem Record-Typ ab.

Welche DNS-Einträge gibt es? #

DNS kann sehr unterschiedliche Informationen bereitstellen. Dafür existieren verschiedene Record-Typen.

Zu den im Hosting-Alltag besonders wichtigen gehören:

  • A – ordnet einem Namen eine IPv4-Adresse zu
  • AAAA – ordnet einem Namen eine IPv6-Adresse zu
  • CNAME – verweist einen Namen auf einen anderen kanonischen Namen
  • MX – definiert Mailserver für eingehende E-Mails einer Domain
  • TXT – kann Textinformationen und unter anderem Daten für E-Mail-Authentifizierung enthalten
  • CAA – kann festlegen, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für eine Domain ausstellen dürfen

Diese Record-Typen und ihre praktische Verwendung behandeln wir ausführlich unter DNS-Einträge erklärt: A, AAAA, CNAME, MX, TXT und CAA.

DNS steuert nicht nur Websites #

Eine häufige Fehlannahme ist, dass DNS lediglich festlegt, auf welchem Server eine Website liegt.

DNS wird für wesentlich mehr verwendet.

Eine Domain kann beispielsweise gleichzeitig:

  • eine Website auf einem Webserver bereitstellen
  • E-Mails über einen anderen Mailserver empfangen
  • Subdomains auf weitere Systeme verweisen lassen
  • Informationen für SPF, DKIM oder DMARC veröffentlichen
  • Verifizierungsinformationen für externe Dienste bereitstellen

Dadurch kann die Website einer Domain bei einem Anbieter betrieben werden, während der E-Mail-Dienst technisch über eine andere Infrastruktur läuft.

Wie findet eine E-Mail den richtigen Mailserver? #

Auch beim E-Mail-Verkehr spielt DNS eine zentrale Rolle.

Wenn beispielsweise eine Nachricht an:

info@meine-firma.ch

gesendet wird, muss der sendende Mailserver herausfinden, welche Mailserver für meine-firma.ch zuständig sind.

Dafür werden insbesondere die MX-Einträge der Domain abgefragt.

Die Website kann also über einen A- oder AAAA-Eintrag auf einen Webserver zeigen, während MX-Einträge für den E-Mail-Empfang auf eine andere Infrastruktur verweisen.

Deshalb ist es technisch möglich, dass eine Website einwandfrei funktioniert, während der E-Mail-Empfang gestört ist – oder umgekehrt.

Welche Rolle spielen Nameserver? #

Nameserver stellen DNS-Informationen bereit. Für eine Domain wird über eine sogenannte Delegation festgelegt, welche autoritativen Nameserver für die entsprechende Zone zuständig sind.

Wenn du eine Domain und das Hosting beim selben Anbieter verwaltest, wird die DNS-Konfiguration häufig über dessen Nameserver bereitgestellt.

Eine Domain kann aber auch bei einem anderen Registrar registriert bleiben und trotzdem mit einem CURIAWEB Hosting verwendet werden.

Dazu muss die DNS-Konfiguration so eingerichtet sein, dass die benötigten Dienste auf die richtige Infrastruktur zeigen.

Wie das funktioniert, behandeln wir unter Domain bei einem anderen Anbieter lassen und mit CURIAWEB Hosting verbinden.

Registrar und DNS-Anbieter müssen nicht identisch sein #

Der Registrar ist der Anbieter, über den eine Domain registriert und verwaltet wird.

Die autoritativen Nameserver beziehungsweise die DNS-Zone können technisch jedoch von einem anderen Anbieter betrieben werden.

Ebenso können Webhosting und E-Mail nochmals über andere Systeme bereitgestellt werden.

Eine mögliche Konstellation kann deshalb so aussehen:

Domainregistrierung:
Anbieter A

Autoritative Nameserver / DNS:
Anbieter B

Website:
Anbieter C

E-Mail:
Anbieter D

In vielen Fällen befinden sich mehrere oder alle dieser Komponenten beim selben Anbieter. Technisch erforderlich ist das jedoch nicht.

Den Unterschied zwischen Registry und Registrar behandeln wir separat unter Registry und Registrar: Was ist der Unterschied?.

Was passiert bei einer Nameserver-Änderung? #

Wenn die autoritativen Nameserver einer Domain geändert werden, wird damit die Zuständigkeit für die DNS-Auflösung der entsprechenden Zone auf eine andere Nameserver-Infrastruktur delegiert.

Das bedeutet nicht automatisch, dass die Domain selbst zu einem anderen Registrar transferiert wird.

Ein Nameserver-Wechsel und ein Domaintransfer sind zwei unterschiedliche Vorgänge.

Achtung: Vor einem Nameserver-Wechsel sollte sichergestellt werden, dass alle benötigten DNS-Einträge auf den neuen Nameservern korrekt vorhanden sind. Andernfalls können beispielsweise Website oder E-Mail nach der Umstellung nicht mehr wie vorgesehen funktionieren.

Was ist ein Domaintransfer? #

Bei einem Domaintransfer wird die Verwaltung einer Domain von einem Registrar zu einem anderen übertragen.

Ein Transfer ändert nicht zwangsläufig die Website, den Webserver oder die Nameserver.

Je nach Ausgangskonfiguration können die bestehenden DNS-Einstellungen beziehungsweise Nameserver während eines Transfers unverändert bleiben.

Deshalb sollte vor einem Transfer immer geklärt werden, welche Komponenten tatsächlich verändert werden sollen.

Unsere allgemeine Anleitung dazu wird unter Domaintransfer zu CURIAWEB: So funktioniert der Umzug bereitgestellt.

Was ist DNS-Caching? #

DNS-Anfragen würden das Internet unnötig belasten und viele Zugriffe verlangsamen, wenn jede Information bei jeder Anfrage vollständig neu ermittelt werden müsste.

DNS-Antworten werden deshalb für eine bestimmte Zeit zwischengespeichert.

Solche Caches können sich an unterschiedlichen Stellen befinden, beispielsweise bei DNS-Resolvern, im Betriebssystem oder teilweise innerhalb von Anwendungen.

Dadurch muss eine bereits bekannte DNS-Information nicht bei jedem Zugriff erneut über die gesamte DNS-Hierarchie ermittelt werden.

Was bedeutet TTL? #

DNS-Einträge besitzen eine TTL – Time to Live.

Sie gibt vereinfacht an, wie lange eine DNS-Antwort zwischengespeichert werden darf, bevor sie erneut abgefragt werden soll.

Eine TTL wird üblicherweise in Sekunden angegeben.

Ein Wert von:

3600

entspricht beispielsweise einer Stunde.

Wird ein DNS-Eintrag geändert, können Resolver den zuvor gespeicherten Wert deshalb noch verwenden, solange dessen Cache-Eintrag gültig ist.

Warum sind DNS-Änderungen nicht sofort überall sichtbar? #

Durch das verteilte DNS-System und Caching können nach einer Änderung zeitweise unterschiedliche Antworten beobachtet werden.

Ein Resolver besitzt möglicherweise noch einen älteren Wert im Cache, während ein anderer Resolver bereits die neue Information abgefragt hat.

Dieses Verhalten wird im Alltag häufig als DNS-Propagation bezeichnet.

Es bedeutet nicht, dass eine DNS-Änderung Stück für Stück manuell an jeden Server des Internets verteilt werden muss. Häufig geht es vielmehr darum, dass bestehende Cache-Einträge auslaufen und anschließend die aktuelle Information abgefragt wird.

Das erklären wir ausführlicher unter DNS-Propagation erklärt: Warum Änderungen Zeit benötigen können.

Gut zu wissen: Die häufig genannte Aussage „DNS braucht immer 24 Stunden“ ist zu pauschal. Wie schnell eine Änderung sichtbar wird, hängt unter anderem von der Art der Änderung, den TTL-Werten und vorhandenen Caches ab.

Was passiert, wenn ein DNS-Eintrag falsch ist? #

Die Auswirkungen hängen davon ab, welcher Eintrag betroffen ist.

Ein falscher A- oder AAAA-Eintrag kann beispielsweise dazu führen, dass eine Website auf dem falschen Server gesucht wird.

Fehlerhafte MX-Einträge können den E-Mail-Empfang beeinträchtigen.

Fehler in TXT-Einträgen können unter anderem Auswirkungen auf E-Mail-Authentifizierung oder die Verifizierung externer Dienste haben.

Eine Domain kann deshalb teilweise funktionieren, obwohl einzelne DNS-Einträge fehlerhaft sind.

Warum sollte man DNS-Einträge nicht auf Verdacht ändern? #

DNS ist eine zentrale technische Grundlage für verschiedene Dienste einer Domain. Eine vermeintlich kleine Änderung kann deshalb Auswirkungen auf Website, E-Mail oder externe Anwendungen haben.

Vor einer Änderung solltest du wissen:

  • welcher DNS-Eintrag geändert werden soll
  • welcher Dienst diesen Eintrag verwendet
  • welcher aktuelle Wert hinterlegt ist
  • welcher neue Wert benötigt wird
  • ob weitere Dienste von der Änderung betroffen sein können

Besondere Vorsicht ist bei MX-Einträgen, Nameserver-Änderungen und E-Mail-bezogenen TXT-Einträgen sinnvoll.

Wo werden DNS-Einträge bei CURIAWEB verwaltet? #

Wenn die DNS-Zone deiner Domain über dein CURIAWEB Hosting beziehungsweise dessen Nameserver verwaltet wird, kannst du die DNS-Einträge in cPanel über den Zoneneditor einsehen und bearbeiten.

Die Bedienung des Werkzeugs haben wir bereits separat dokumentiert: DNS-Zoneneditor in cPanel verwenden.

Dieser Artikel erklärt dagegen bewusst die technischen Grundlagen des DNS. Dadurch weißt du nicht nur, wo ein Eintrag geändert wird, sondern auch, was DNS überhaupt macht.

Wie kann ich prüfen, welche DNS-Einträge aktuell sichtbar sind? #

Wenn du überprüfen möchtest, welche DNS-Informationen für eine Domain aktuell aufgelöst werden, können DNS-Abfragen verwendet werden.

Damit lassen sich beispielsweise A-, AAAA-, MX-, TXT- oder Nameserver-Informationen kontrollieren.

Das ist besonders nach DNS-Änderungen oder bei der Fehlersuche hilfreich.

Wie du solche Informationen überprüfst, erklären wir unter DNS-Einträge prüfen: Aktuelle DNS-Konfiguration einer Domain anzeigen.

DNS und HTTPS sind unterschiedliche Dinge #

DNS sorgt dafür, dass dein Gerät das zuständige Ziel für einen Domainnamen ermitteln kann.

HTTPS betrifft dagegen die verschlüsselte Kommunikation zwischen Client und Webserver.

Eine Domain kann deshalb korrekt per DNS auf einen Server zeigen und trotzdem eine Zertifikatswarnung verursachen, wenn die HTTPS- beziehungsweise TLS-Konfiguration nicht korrekt ist.

Umgekehrt löst ein gültiges SSL/TLS-Zertifikat keine fehlerhafte DNS-Konfiguration.

DNS und E-Mail-Authentifizierung #

DNS spielt auch bei der Authentifizierung von E-Mails eine wichtige Rolle.

Techniken wie SPF, DKIM und DMARC veröffentlichen relevante Informationen über DNS.

Sie haben jedoch andere Aufgaben als MX-Einträge:

MX hilft dabei zu bestimmen, welche Mailserver E-Mails für eine Domain entgegennehmen.

SPF, DKIM und DMARC werden dagegen für unterschiedliche Aspekte der Authentifizierung und Bewertung von E-Mails verwendet.

Die Zusammenhänge behandeln wir ausführlich unter SPF, DKIM und DMARC beim CURIAWEB Hosting erklärt.

DNS an einem einfachen Beispiel #

Angenommen, du verwendest die Domain:

meine-firma.ch

Die Website soll auf einem Webserver betrieben werden und E-Mails sollen über eine Mailinfrastruktur empfangen werden.

Die DNS-Zone könnte vereinfacht Informationen enthalten, die sinngemäß festlegen:

meine-firma.ch
→ Webserver

www.meine-firma.ch
→ Website

Mail für meine-firma.ch
→ zuständiger Mailserver

TXT-Einträge
→ zusätzliche Informationen, z. B. für E-Mail-Authentifizierung

Welche Record-Typen dafür konkret verwendet werden und welche technischen Regeln gelten, behandeln wir im separaten Artikel über DNS-Einträge.

Zusammenfassung #

Das Domain Name System (DNS) ist ein hierarchisch aufgebautes und verteiltes System zur Bereitstellung von Informationen zu Domainnamen.

Beim Aufruf einer Website hilft DNS dabei, den zuständigen Server zu ermitteln. Beim E-Mail-Verkehr können MX-Einträge festlegen, welche Mailserver für eine Domain zuständig sind. Weitere DNS-Records erfüllen andere Aufgaben.

Autoritative Nameserver stellen die maßgeblichen Informationen einer DNS-Zone bereit. Resolver fragen diese Informationen ab und können Antworten entsprechend ihrer TTL zwischenspeichern.

Dadurch sind Domainregistrierung, Nameserver, DNS, Webhosting und E-Mail eng miteinander verbunden, technisch aber unterschiedliche Komponenten.

Wer diese Trennung versteht, kann Domainumzüge, Nameserver-Wechsel und DNS-Probleme wesentlich gezielter beurteilen und vermeidet Änderungen, die unbeabsichtigt andere Dienste einer Domain beeinträchtigen.

Letzte Aktualisierung August 29, 2026
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