Das Theme bestimmt einen wesentlichen Teil des Designs und der Darstellung deiner WordPress-Website. Es beeinflusst beispielsweise Layout, Typografie, Farben und die Darstellung von Beiträgen und Seiten. Je nach Theme stehen zusätzlich eigene Templates, Designoptionen und Funktionen zur Verfügung.
WordPress-Themes kannst du direkt aus dem offiziellen Theme-Verzeichnis installieren oder als ZIP-Datei hochladen. Nach der Installation muss das gewünschte Theme aktiviert werden, bevor es für die öffentliche Website verwendet wird.
In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du ein neues WordPress-Theme installierst, hochlädst, aktivierst und anschliessend kontrollierst.
Kurz erklärt: Öffne im WordPress-Adminbereich Design → Themes und wähle die Funktion zum Hinzufügen eines neuen Themes. Du kannst ein Theme aus dem WordPress-Verzeichnis installieren oder eine vorhandene ZIP-Datei hochladen. Erst nach der Aktivierung wird das Theme für deine Website verwendet.
Was ist ein WordPress-Theme? #
Ein Theme bestimmt die visuelle Grundstruktur einer WordPress-Website.
Abhängig vom jeweiligen Theme kann es unter anderem Einfluss nehmen auf:
- Layout
- Schriftarten und Typografie
- Farben
- Header und Footer
- Navigation
- Darstellung von Beiträgen
- Darstellung von Seiten
- Archivseiten
- Templates
- responsive Darstellung
WordPress trennt damit grundsätzlich den Inhalt einer Website von wesentlichen Teilen ihrer visuellen Darstellung.
Theme und Plugin sind nicht dasselbe #
Themes und Plugins erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Ein Theme ist primär für Darstellung und Layout einer Website zuständig. Ein Plugin erweitert WordPress dagegen um zusätzliche Funktionen.
Ein Kontaktformular, eine Backup-Funktion oder eine SEO-Erweiterung gehört beispielsweise normalerweise in ein Plugin und nicht in ein Theme.
In der Praxis können Themes trotzdem zusätzliche Funktionen bereitstellen. Bei wichtigen Funktionen solltest du jedoch berücksichtigen, ob diese nach einem späteren Theme-Wechsel weiterhin benötigt werden.
Wo finde ich die installierten WordPress-Themes? #
Öffne im WordPress-Adminbereich:
Design → Themes
Dort siehst du die Themes, die aktuell in deiner WordPress-Installation vorhanden sind. Das derzeit verwendete Theme wird als aktives Theme gekennzeichnet.
Kann WordPress mehrere Themes installiert haben? #
Ja. In einer WordPress-Installation können mehrere Themes vorhanden sein. Für die normale Darstellung der Website ist jedoch jeweils ein Theme aktiv.
Andere installierte Themes bleiben zunächst inaktiv und können später aktiviert oder gelöscht werden.
Wichtig: Wenn du ein Child-Theme verwendest, muss das dazugehörige Parent-Theme ebenfalls installiert bleiben. Lösche das Parent-Theme in diesem Fall nicht.
WordPress-Theme aus dem offiziellen Verzeichnis installieren #
WordPress ermöglicht die direkte Installation von Themes aus dem offiziellen Theme-Verzeichnis.
Theme über WordPress installieren #
- Logge dich in deinen WordPress-Adminbereich ein.
- Öffne Design → Themes.
- Klicke auf die Funktion zum Hinzufügen eines neuen Themes.
- Suche nach dem gewünschten Theme.
- Öffne bei Bedarf die Vorschau beziehungsweise Detailinformationen.
- Klicke beim gewünschten Theme auf Installieren.
- Warte, bis WordPress die Installation abgeschlossen hat.
- Aktiviere das Theme erst, wenn du es tatsächlich verwenden möchtest.
Nach einem bestimmten Theme suchen #
Wenn du den Namen des gewünschten Themes kennst, kannst du die Suchfunktion verwenden. WordPress zeigt dir passende Themes aus dem offiziellen Verzeichnis an.
Bei der Auswahl solltest du nicht nur nach dem Aussehen entscheiden. Prüfe beispielsweise:
- ob das Theme aktiv gepflegt wird
- ob es mit deiner WordPress-Version kompatibel ist
- ob es zu deinem gewünschten Website-Konzept passt
- ob die benötigten Layoutfunktionen vorhanden sind
- ob es responsive gestaltet ist
- ob eine verständliche Dokumentation vorhanden ist
Praxis-Tipp: Wähle ein WordPress-Theme nicht allein nach dem Demo-Design aus. Regelmässige Updates, gute Performance, eine saubere mobile Darstellung und die Kompatibilität mit deinen wichtigsten Plugins sind langfristig wesentlich wichtiger.
Theme-Vorschau verwenden #
WordPress kann für Themes eine Vorschau beziehungsweise Detailansicht anbieten. Diese kann dir einen ersten Eindruck vom Design vermitteln.
Du solltest jedoch nicht erwarten, dass deine eigene Website nach der Aktivierung exakt wie ein Vorschaubild des Theme-Anbieters aussieht.
Demo-Websites verwenden häufig:
- speziell vorbereitete Inhalte
- bestimmte Bilder
- vorkonfigurierte Menüs
- zusätzliche Plugins
- Demo-Importe
- individuelle Einstellungen
Das Theme liefert die technische und gestalterische Grundlage, aber nicht automatisch die komplette Demo-Website.
WordPress-Theme als ZIP-Datei installieren #
Nicht jedes Theme wird direkt über das WordPress-Verzeichnis installiert. Bei Premium-Themes oder individuell bereitgestellten Themes erhältst du häufig eine ZIP-Datei.
Diese kannst du direkt über den WordPress-Adminbereich hochladen.
Theme als ZIP-Datei hochladen #
- Öffne Design → Themes.
- Wähle die Funktion zum Hinzufügen eines neuen Themes.
- Klicke auf Theme hochladen.
- Wähle die Theme-ZIP-Datei auf deinem Computer aus.
- Klicke auf Jetzt installieren.
- Warte, bis WordPress die Datei verarbeitet hat.
- Aktiviere das Theme anschliessend, wenn du es verwenden möchtest.
ZIP-Datei vor dem Hochladen nicht entpacken #
Wenn WordPress eine Theme-ZIP-Datei erwartet, solltest du diese normalerweise direkt als ZIP-Datei hochladen.
Du musst sie vorher nicht auf deinem Computer entpacken und die einzelnen Dateien hochladen. WordPress entpackt ein korrekt aufgebautes Theme-Archiv während der Installation selbst.
„Das Theme konnte nicht installiert werden“ #
Wenn WordPress meldet, dass ein Theme nicht installiert werden konnte, solltest du zunächst kontrollieren, ob du tatsächlich die richtige ZIP-Datei verwendest.
Bei kommerziellen Themes enthält ein heruntergeladenes Gesamtpaket manchmal zusätzliche Dateien wie:
- Dokumentation
- Lizenzinformationen
- Plugins
- Demo-Dateien
- die eigentliche Theme-ZIP-Datei
In diesem Fall darf möglicherweise nicht das gesamte Downloadpaket als WordPress-Theme hochgeladen werden.
Achtung: Entpacke bei einem solchen Anbieterpaket nur das äussere Archiv, um die eigentliche installierbare Theme-Datei zu finden. Die für WordPress vorgesehene Theme-ZIP-Datei wird anschliessend wieder als ZIP-Datei hochgeladen.
Was bedeutet „Dem Theme fehlt das Stylesheet style.css“? #
Eine bekannte Fehlermeldung bei der Theme-Installation weist darauf hin, dass WordPress das erforderliche Stylesheet nicht finden konnte.
Eine typische Meldung bezieht sich auf:
style.css
Das bedeutet häufig, dass die hochgeladene ZIP-Datei kein korrekt aufgebautes WordPress-Theme ist oder dass du das falsche Archiv aus einem grösseren Downloadpaket ausgewählt hast.
Prüfe deshalb zuerst die Dokumentation des Theme-Anbieters und den Inhalt des heruntergeladenen Pakets.
Theme installieren und Theme aktivieren sind zwei verschiedene Schritte #
Nach der Installation ist ein Theme zunächst lediglich auf dem Server vorhanden. Es verändert deine öffentlich sichtbare Website noch nicht.
Erst wenn du das Theme aktivierst, wird es zum aktiven Theme deiner WordPress-Installation.
Dadurch kannst du ein neues Theme zunächst installieren, ohne es sofort für Besucher einzusetzen.
WordPress-Theme aktivieren #
Installiertes Theme aktivieren #
- Öffne Design → Themes.
- Suche das gewünschte installierte Theme.
- Kontrolliere, dass du das richtige Theme ausgewählt hast.
- Klicke auf Aktivieren.
- Öffne anschliessend deine Website im Frontend.
- Kontrolliere die wichtigsten Seiten und Funktionen.
Achtung: Auf einer bestehenden Website kann ein Theme-Wechsel die Darstellung erheblich verändern. Aktiviere ein neues Theme deshalb nicht unüberlegt auf einer produktiven Website.
Was passiert bei einem Theme-Wechsel? #
Deine normalen WordPress-Inhalte wie Beiträge und Seiten werden durch einen Theme-Wechsel grundsätzlich nicht einfach gelöscht. Ihre Darstellung kann sich jedoch deutlich verändern.
Betroffen sein können beispielsweise:
- Header
- Footer
- Navigation
- Schriftarten
- Farben
- Seitenbreiten
- Sidebars
- Widgets
- Beitragsdarstellung
- Archivseiten
- Templates
- theme-spezifische Funktionen
Ein neues Theme interpretiert und gestaltet die vorhandenen Inhalte nach seinen eigenen Templates und Designregeln.
Unsere Empfehlung: Wechsle das Theme einer bestehenden Website nicht direkt auf der produktiven Installation. Teste das neue Theme nach Möglichkeit zuerst in einer Staging- oder Testumgebung und kontrolliere dabei nicht nur die Startseite, sondern auch Navigation, Unterseiten, Beiträge, Formulare und die mobile Darstellung.
Werden Beiträge und Seiten beim Theme-Wechsel gelöscht? #
Normale WordPress-Beiträge und -Seiten werden in der Datenbank gespeichert und bleiben bei einem Theme-Wechsel grundsätzlich erhalten.
Das bedeutet aber nicht, dass alles danach genauso aussieht wie vorher. Besonders problematisch können Inhalte oder Funktionen sein, die eng an das bisherige Theme gebunden sind.
Theme-spezifische Funktionen beachten #
Einige Themes stellen eigene Funktionen, Shortcodes, Blöcke oder spezielle Inhaltselemente bereit.
Wenn deine Website solche Funktionen intensiv verwendet, kann ein Theme-Wechsel zusätzliche Anpassungsarbeiten verursachen.
Prüfe deshalb vor einem Wechsel, ob wichtige Inhalte vom bisherigen Theme abhängig sind.
Theme auf einer bestehenden Website sicher wechseln #
Bei einer bereits produktiven Website sollte ein umfangreicher Theme-Wechsel vorbereitet werden.
Vor dem Theme-Wechsel #
- Erstelle beziehungsweise kontrolliere ein aktuelles Backup.
- Prüfe die Anforderungen des neuen Themes.
- Kontrolliere die Kompatibilität mit wichtigen Plugins.
- Dokumentiere wichtige Einstellungen des bisherigen Themes.
- Teste den Wechsel nach Möglichkeit zunächst in einer Staging- oder Testumgebung.
- Kontrolliere nach dem Wechsel die gesamte Website.
Bei einer umfangreichen Unternehmenswebsite oder einem Onlineshop ist ein Test ausserhalb der produktiven Website besonders sinnvoll.
Was sollte nach einem Theme-Wechsel geprüft werden? #
Kontrolliere nicht nur die Startseite.
Zu einem sinnvollen Test gehören unter anderem:
- Startseite
- wichtige Unterseiten
- Blogbeiträge
- Blog- und Archivseiten
- Header
- Footer
- Navigation
- Kontaktformulare
- Buttons und Links
- Bilder
- mobile Darstellung
- 404-Seite
- Suche, sofern verwendet
- Shop-Seiten bei WooCommerce
Prüfe ausserdem, ob wichtige Seitentitel, Überschriften und strukturierende Elemente weiterhin korrekt ausgegeben werden.
Menüs nach einem Theme-Wechsel kontrollieren #
Ein neues Theme kann andere Menüpositionen beziehungsweise Navigationsbereiche bereitstellen.
Dadurch kann es notwendig sein, vorhandene Menüs erneut einer Position zuzuweisen oder die Navigation im neuen Theme anzupassen.
Bei Block-Themes wird die Navigation zudem anders verwaltet als bei vielen klassischen Themes.
Widgets nach einem Theme-Wechsel kontrollieren #
Auch Widget-Bereiche sind themeabhängig.
Ein Theme kann beispielsweise Sidebars oder Footer-Widgetbereiche besitzen, die das neue Theme nicht in derselben Form bereitstellt.
Kontrolliere deshalb nach einem Wechsel insbesondere Sidebar und Footer.
Klassische Themes und Block-Themes #
WordPress unterstützt unterschiedliche Theme-Konzepte.
Klassische Themes verwenden häufig traditionelle PHP-Templates und können Funktionen wie Customizer, klassische Menüs und Widget-Bereiche bereitstellen.
Block-Themes sind für die blockbasierte Website-Bearbeitung ausgelegt und arbeiten mit dem WordPress Website-Editor.
Bei einem Block-Theme findest du unter Design typischerweise den Editor, über den unter anderem Templates, Styles und Navigation verwaltet werden können.
Warum fehlt nach einem Theme-Wechsel der Customizer? #
Wenn du von einem klassischen Theme zu einem Block-Theme wechselst, kann sich der Bereich Design deutlich verändern.
Der klassische WordPress Customizer steht bei einem Block-Theme möglicherweise nicht in derselben Form zur Verfügung.
Viele Designaufgaben werden stattdessen über den Website-Editor erledigt. Das ist kein Installationsfehler, sondern eine Folge des unterschiedlichen Theme-Konzepts.
Premium-Theme installieren #
Ein Premium-Theme wird häufig direkt beim jeweiligen Anbieter erworben und anschliessend als ZIP-Datei installiert.
Je nach Anbieter kann nach der Installation zusätzlich eine Lizenzaktivierung erforderlich sein, damit beispielsweise:
- automatische Updates
- Premium-Funktionen
- Template-Bibliotheken
- Supportleistungen
verfügbar werden.
Die genaue Vorgehensweise bestimmt der jeweilige Theme-Anbieter.
Theme nur aus vertrauenswürdiger Quelle installieren #
Installiere Themes nur aus Quellen, denen du vertraust. Das gilt insbesondere für kostenpflichtige Themes.
Vermeide inoffizielle Kopien kommerzieller Themes aus unbekannten Downloadquellen. Manipulierte Theme-Dateien können ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Sicherheitsgrundsatz: Verwende das offizielle WordPress-Theme-Verzeichnis oder die originale Bezugsquelle des jeweiligen Theme-Anbieters.
Was ist ein Child-Theme? #
Ein Child-Theme ist ein eigenständiges Theme, das auf einem anderen Theme – dem Parent-Theme – aufbaut.
Es wird vor allem dann eingesetzt, wenn Dateien oder Templates eines Themes individuell angepasst werden müssen, ohne diese Änderungen direkt in das Parent-Theme zu schreiben.
Dadurch können individuelle Anpassungen beim Update des Parent-Themes erhalten bleiben.
Ein Child-Theme ist jedoch nicht für jede Website erforderlich.
Parent-Theme bei einem Child-Theme nicht löschen #
Ein Child-Theme benötigt sein zugehöriges Parent-Theme.
Wenn ein Child-Theme aktiv ist, darf das Parent-Theme nicht einfach gelöscht werden. WordPress benötigt dessen Dateien weiterhin als Grundlage.
Wie viele Themes sollte man installiert lassen? #
Du musst nicht jedes Theme dauerhaft behalten, das du irgendwann getestet hast.
Typischerweise benötigst du:
- das aktive Theme
- bei einem Child-Theme zusätzlich das zugehörige Parent-Theme
- gegebenenfalls ein aktuelles Standard-Theme als technisches Fallback
Welche Themes du tatsächlich behalten solltest, hängt von deiner Website und deinem Wartungskonzept ab.
Warum können ungenutzte Themes ein Problem sein? #
Auch ein inaktives Theme besteht aus Dateien auf deinem Server.
Wenn ein solches Theme Sicherheitslücken enthält und nicht aktualisiert wird, kann es unnötige Angriffsfläche schaffen.
Entferne deshalb Themes, die du definitiv nicht mehr benötigst, und halte verbleibende Themes aktuell.
WordPress-Theme aktualisieren #
Wie WordPress selbst und Plugins können auch Themes Updates erhalten.
Updates können beispielsweise:
- Sicherheitskorrekturen
- Fehlerbehebungen
- Kompatibilitätsanpassungen
- neue Funktionen
enthalten.
Theme-Updates sollten deshalb nicht dauerhaft ignoriert werden.
Achtung: Wenn du Dateien eines Parent-Themes direkt verändert hast, können diese Anpassungen bei einem Theme-Update überschrieben werden. Für dauerhafte dateibasierte Theme-Anpassungen ist gegebenenfalls ein Child-Theme die bessere Lösung.
Theme lässt sich nicht installieren #
Wenn eine Installation fehlschlägt, können verschiedene Ursachen infrage kommen.
Prüfe unter anderem:
- Ist die ZIP-Datei ein gültiges WordPress-Theme?
- Verwendest du das richtige Archiv aus dem Downloadpaket?
- Ist die Datei vollständig heruntergeladen worden?
- Ist genügend Speicherplatz vorhanden?
- Erlaubt die Serverkonfiguration die Dateigrösse?
- Besitzt WordPress die notwendigen Dateiberechtigungen?
- Ist das Theme mit deiner WordPress- und PHP-Umgebung kompatibel?
Notiere bei einem Fehler immer die genaue WordPress-Fehlermeldung.
Theme-Upload ist zu gross #
Wenn WordPress eine hochgeladene Theme-Datei wegen ihrer Grösse ablehnt, kann ein serverseitiges Upload-Limit erreicht worden sein.
Relevant können beispielsweise PHP-Einstellungen für die maximal erlaubte Upload- und POST-Grösse sein.
Ändere solche Werte nicht blind. Wenn du bei CURIAWEB hostest und eine legitime Theme-Datei nicht hochladen kannst, kann unser Support die technische Ursache prüfen.
„Zielordner existiert bereits“ #
WordPress kann bei einer Theme-Installation melden, dass der Zielordner bereits existiert.
Das kann beispielsweise passieren, wenn:
- das Theme bereits installiert ist
- eine frühere Installation unvollständig war
- ein Theme-Ordner manuell auf den Server kopiert wurde
Prüfe zuerst unter Design → Themes, ob das Theme bereits vorhanden ist.
Achtung: Lösche bestehende Theme-Verzeichnisse nicht unüberlegt über den Dateimanager. Prüfe zuerst, ob das Theme aktiv ist oder von einem Child-Theme benötigt wird.
Theme verursacht nach Aktivierung einen Fehler #
Wenn unmittelbar nach der Aktivierung eines Themes ein Fehler auftritt, kann beispielsweise eine Inkompatibilität mit WordPress, PHP oder einem Plugin vorliegen.
Notiere die Fehlermeldung und prüfe, ob der Fehler eindeutig mit der Aktivierung des Themes begonnen hat.
Bei einer produktiven Website sollte zunächst die Funktionsfähigkeit wiederhergestellt werden, bevor weitere Änderungen vorgenommen werden.
Theme und Elementor #
Elementor ist ein Page Builder und kein WordPress-Theme.
Auch eine mit Elementor gestaltete Website benötigt weiterhin ein aktives Theme.
Das Theme stellt grundlegende WordPress-Strukturen und Templates bereit, während Elementor für die Gestaltung bestimmter Inhalte beziehungsweise Templates verwendet werden kann.
Ein Theme-Wechsel kann deshalb auch bei einer Elementor-Website Auswirkungen auf Bereiche haben, die nicht vollständig durch Elementor gesteuert werden.
Theme und WooCommerce #
Wenn du WooCommerce verwendest, solltest du bei der Theme-Auswahl auf eine saubere WooCommerce-Kompatibilität achten.
Prüfe nach einem Theme-Wechsel insbesondere:
- Shop-Übersicht
- Produktseiten
- Warenkorb
- Checkout
- Kundenkonto
- mobile Darstellung
Ein optisch attraktives Theme ist nicht automatisch für einen produktiven Onlineshop geeignet.
Theme löschen #
Ein inaktives Theme kann über die Theme-Verwaltung gelöscht werden.
Das aktive Theme kannst du nicht einfach wie ein beliebiges inaktives Theme entfernen. Aktiviere zuerst ein anderes geeignetes Theme.
Bei einem Child-Theme musst du ausserdem darauf achten, dass dessen Parent-Theme weiterhin benötigt wird.
Achtung: Lösche kein Theme, wenn du nicht sicher bist, ob deine Website oder ein aktives Child-Theme davon abhängt.
Typische Fehler bei der Theme-Installation #
- falsche ZIP-Datei aus einem Anbieterpaket hochladen
- Demo-Screenshot mit einer fertigen Website verwechseln
- neues Theme sofort auf einer produktiven Website aktivieren
- Theme wechseln, ohne vorher ein Backup zu kontrollieren
- nach dem Wechsel nur die Startseite prüfen
- Navigation und Widgets nach dem Wechsel nicht kontrollieren
- Parent-Theme eines aktiven Child-Themes löschen
- Premium-Theme aus einer unbekannten Quelle herunterladen
- ungenutzte Themes jahrelang installiert und ungepflegt lassen
- Dateien des Parent-Themes direkt verändern
- Theme und Page Builder miteinander verwechseln
Checkliste nach der Installation eines Themes #
Neues Theme kontrollieren #
- Ist das richtige Theme installiert?
- Ist es mit deiner WordPress-Version kompatibel?
- Benötigt es zusätzliche Plugins?
- Ist eine Lizenzaktivierung erforderlich?
- Hast du vor der Aktivierung auf einer bestehenden Website ein Backup?
- Sind Header und Footer korrekt?
- Funktioniert die Navigation?
- Werden Seiten und Beiträge richtig dargestellt?
- Funktionieren Formulare und wichtige Website-Funktionen?
- Stimmt die mobile Darstellung?
- Funktionieren bei WooCommerce Shop, Warenkorb und Checkout?
Wann solltest du den CURIAWEB-Support kontaktieren? #
Wenn du als CURIAWEB-Kunde ein WordPress-Theme aufgrund eines technischen Fehlers nicht installieren oder aktivieren kannst, kannst du dich an unseren Support wenden.
Hilfreich sind dabei:
- die betroffene Domain
- Name und Version des Themes
- die genaue Fehlermeldung
- ob das Theme über WordPress oder als ZIP-Datei installiert wird
- ob das Problem bei Installation oder Aktivierung auftritt
- welche Änderung unmittelbar vor dem Problem durchgeführt wurde
Die individuelle Einrichtung, Gestaltung oder Anpassung eines Themes ist dagegen von einem technischen Hosting- beziehungsweise WordPress-Fehler zu unterscheiden.
Zusammenfassung #
Ein neues WordPress-Theme installierst du unter Design → Themes. Themes aus dem offiziellen WordPress-Verzeichnis können direkt installiert werden. Premium- und individuell bereitgestellte Themes werden häufig als ZIP-Datei hochgeladen.
Installation und Aktivierung sind zwei unterschiedliche Schritte. Erst durch die Aktivierung wird das neue Theme für die öffentliche Website verwendet.
Auf einer bestehenden Website sollte ein Theme-Wechsel sorgfältig vorbereitet werden. Beiträge und Seiten bleiben grundsätzlich erhalten, ihre Darstellung sowie Navigation, Widgets, Templates und themeabhängige Funktionen können sich jedoch deutlich verändern.
Installiere Themes nur aus vertrauenswürdigen Quellen, halte sie aktuell und kontrolliere nach einem Wechsel nicht nur die Startseite, sondern alle wichtigen Bereiche und Funktionen deiner Website.