WordPress manuell auf deinem Webhosting installieren #
WordPress lässt sich bei CURIAWEB bequem mit Softaculous installieren. Es gibt jedoch Situationen, in denen du WordPress bewusst manuell installieren möchtest. Dabei lädst du die WordPress-Dateien selbst auf deinen Webspace, erstellst eine Datenbank und verbindest WordPress während der Installation mit dieser Datenbank.
Die manuelle Installation ist etwas aufwendiger als die Installation mit Softaculous, hat aber einen grossen Vorteil: Du lernst dabei den grundlegenden Aufbau einer WordPress-Installation kennen. Du siehst, wo die WordPress-Dateien liegen, wofür die Datenbank benötigt wird und wie WordPress beide Komponenten miteinander verbindet.
Info: Für eine normale neue WordPress-Website bei CURIAWEB ist die Installation mit Softaculous in der Regel der einfachere Weg. Die manuelle Installation ist vor allem dann interessant, wenn du bewusst selbst mit Dateien, Datenbank und Installationsverzeichnis arbeiten möchtest.
Was passiert bei einer manuellen WordPress-Installation? #
Eine WordPress-Website besteht vereinfacht aus zwei zentralen Bereichen: den Dateien auf deinem Webspace und einer Datenbank.
Zu den Dateien gehören WordPress selbst, Themes, Plugins und hochgeladene Medien. In der Datenbank speichert WordPress dagegen unter anderem Beiträge, Seiten, Einstellungen, Benutzerinformationen und zahlreiche Konfigurationsdaten.
Bei einer manuellen Installation führst du deshalb mehrere Schritte selbst aus, die ein Auto Installer wie Softaculous normalerweise für dich übernimmt:
- WordPress herunterladen,
- Installationsdateien auf den Webspace übertragen,
- eine Datenbank erstellen,
- einen Datenbankbenutzer anlegen,
- WordPress mit der Datenbank verbinden,
- die eigentliche WordPress-Installation im Browser abschliessen.
Das klingt zunächst komplizierter, als es tatsächlich ist. Wenn du die einzelnen Schritte der Reihe nach ausführst, lässt sich WordPress auch manuell problemlos installieren.
Was benötigst du für die Installation? #
Für die manuelle Installation benötigst du ein aktives Hosting-Paket, eine darauf eingerichtete Domain oder Subdomain und Zugriff auf cPanel.
Ausserdem benötigst du das aktuelle WordPress-Installationspaket. Dieses solltest du ausschliesslich von der offiziellen WordPress-Website beziehen.
Für die Übertragung der Dateien kannst du entweder den Dateimanager von cPanel oder ein FTP-Programm verwenden. In dieser Anleitung verwenden wir hauptsächlich den cPanel-Dateimanager, da du dafür keine zusätzliche Software auf deinem Computer installieren musst.
WordPress herunterladen #
Lade zuerst die aktuelle WordPress-Version von der offiziellen WordPress-Website herunter. Du erhältst ein komprimiertes Installationsarchiv, das alle für WordPress benötigten Dateien und Verzeichnisse enthält.
Speichere die Datei auf deinem Computer. Du musst die einzelnen WordPress-Dateien nicht verändern, bevor du sie auf dein Hosting überträgst.
Warnung: Lade WordPress nicht von irgendwelchen Download-Portalen oder unbekannten Websites herunter. Verwende für die WordPress-Kerndateien immer die offizielle WordPress-Quelle.
cPanel bei CURIAWEB öffnen #
Als Nächstes öffnest du die technische Verwaltung deines Hostings.
- Melde dich im CURIAWEB Kundencenter an.
- Öffne Services > Meine Services.
- Wähle das Hosting-Paket aus, auf dem du WordPress installieren möchtest.
- Klicke auf Login zu cPanel.
Du befindest dich nun in cPanel. Hier kannst du unter anderem Dateien, Domains und Datenbanken deines Hosting-Pakets verwalten.
Das richtige Verzeichnis für deine Domain finden #
Bevor du WordPress hochlädst, musst du wissen, in welchem Verzeichnis die Dateien deiner Domain liegen sollen. Dieses Verzeichnis wird häufig als Document Root bezeichnet.
Bei der Hauptdomain eines klassischen cPanel-Hostings ist dies häufig das Verzeichnis public_html. Bei zusätzlichen Domains oder Subdomains kann jedoch ein anderes Verzeichnis hinterlegt sein.
Verlasse dich deshalb nicht blind darauf, dass jede Domain automatisch public_html verwendet. Prüfe in cPanel, welches Stammverzeichnis der betreffenden Domain zugeordnet ist.
Warnung: Befindet sich im Zielverzeichnis bereits eine Website, überschreibe oder lösche deren Dateien nicht einfach. Erstelle zuerst ein Backup und kläre, ob die bestehende Website noch benötigt wird.
WordPress-Dateien mit dem cPanel-Dateimanager hochladen #
Öffne in cPanel den Dateimanager und navigiere zum Document Root der Domain, auf der WordPress installiert werden soll.
Lade dort das zuvor heruntergeladene WordPress-Archiv hoch. Anschliessend kannst du das Archiv direkt im Dateimanager entpacken.
Nach dem Entpacken entsteht normalerweise ein Verzeichnis mit dem Namen wordpress. Darin befinden sich die eigentlichen WordPress-Dateien und Verzeichnisse, beispielsweise:
- wp-admin
- wp-content
- wp-includes
- wp-config-sample.php
- index.php
WordPress direkt auf der Hauptdomain installieren #
Wenn deine Website direkt unter deiner Domain erreichbar sein soll, müssen sich die Inhalte des entpackten WordPress-Verzeichnisses direkt im Document Root deiner Domain befinden.
Das bedeutet: Nicht der Ordner wordpress selbst soll dort verbleiben, sondern dessen Inhalt.
Wenn deine Domain beispielsweise meinefirma.ch lautet, soll deine Website später direkt über diese Adresse erreichbar sein.
Bleibt dagegen der komplette Ordner wordpress im Document Root liegen, kann deine Installation stattdessen unter einer Adresse wie dieser landen:
Wichtig: Möchtest du WordPress direkt auf deiner Hauptdomain betreiben, verschiebe den gesamten Inhalt des entpackten Ordners wordpress in das Document Root der Domain. Verschiebe nicht einfach nur den Ordner selbst.
Eine Datenbank für WordPress erstellen #
WordPress benötigt zusätzlich zu den Dateien eine Datenbank. Dort werden die dynamischen Inhalte und Einstellungen deiner Website gespeichert.
In cPanel kannst du dafür eine neue MySQL- beziehungsweise MariaDB-Datenbank und einen dazugehörigen Benutzer erstellen.
Öffne den entsprechenden Bereich zur Verwaltung von MySQL-Datenbanken beziehungsweise den verfügbaren Datenbank-Assistenten in cPanel.
1. Neue Datenbank anlegen #
Erstelle zunächst eine neue Datenbank. Verwende einen Namen, anhand dessen du die Datenbank später noch deinem Projekt zuordnen kannst.
Bei cPanel wird dem von dir gewählten Datenbanknamen häufig automatisch dein cPanel-Benutzername als Präfix vorangestellt. Aus einem Namen wie wordpress kann deshalb beispielsweise ein vollständiger Datenbankname nach folgendem Muster entstehen:
benutzer_wordpress
Notiere dir den vollständigen Datenbanknamen. Du benötigst ihn später während der WordPress-Installation.
2. Datenbankbenutzer erstellen #
Erstelle anschliessend einen eigenen Benutzer für diese Datenbank und vergib ein starkes, zufälliges Passwort.
Auch beim Datenbankbenutzer kann cPanel automatisch ein Präfix ergänzen. Notiere dir deshalb den vollständigen Benutzernamen und das zugehörige Passwort.
Warnung: Verwende für den Datenbankbenutzer ein eigenes, starkes Passwort. Es sollte nicht mit deinem WordPress-Administrator-, cPanel- oder Kundencenter-Passwort identisch sein.
3. Benutzer der Datenbank zuweisen #
Das Erstellen von Datenbank und Benutzer allein reicht noch nicht aus. Der Benutzer muss anschliessend der WordPress-Datenbank zugewiesen werden.
Erteile dem Benutzer für diese Datenbank die benötigten Berechtigungen. Bei einer normalen WordPress-Installation benötigt der WordPress-Datenbankbenutzer die erforderlichen Rechte, um Tabellen anzulegen, zu lesen, zu verändern und zu löschen.
Wenn du den cPanel-Assistenten verwendest, kannst du dafür die entsprechenden Berechtigungen für den Benutzer auswählen.
Info: Ein häufiger Fehler bei manuellen WordPress-Installationen ist, dass zwar Datenbank und Benutzer erstellt wurden, der Benutzer aber nicht der Datenbank zugewiesen wurde. WordPress kann sich dann nicht korrekt mit der Datenbank verbinden.
Welche Daten brauchst du jetzt? #
Für den nächsten Schritt solltest du folgende Angaben bereithalten:
- Datenbankname
- Datenbankbenutzer
- Datenbankpasswort
- Datenbank-Host
Beim Datenbank-Host wird in typischen Hosting-Umgebungen häufig localhost verwendet. Verwende jedoch immer die für dein Hosting gültige Angabe.
Bewahre die Zugangsdaten sicher auf und veröffentliche sie niemals auf deiner Website oder in einem öffentlich zugänglichen Dokument.
Muss die wp-config.php manuell erstellt werden? #
Im WordPress-Installationspaket findest du die Datei wp-config-sample.php. Daraus kann die zentrale Konfigurationsdatei wp-config.php erstellt werden.
In dieser Datei werden unter anderem die Zugangsdaten zur WordPress-Datenbank hinterlegt.
Für eine normale manuelle Installation musst du diese Datei jedoch nicht zwingend vorab selbst bearbeiten. Wenn noch keine wp-config.php vorhanden ist, kann WordPress während des Installationsvorgangs versuchen, die Datei anhand deiner eingegebenen Daten selbst zu erstellen.
Für Einsteiger ist dieser Weg meistens einfacher und reduziert das Risiko von Tipp- oder Syntaxfehlern in der Konfigurationsdatei.
Tipp: Wenn du WordPress zum ersten Mal manuell installierst, lass die Datei wp-config-sample.php zunächst unverändert und führe die Datenbankkonfiguration über den WordPress-Installationsassistenten im Browser durch.
WordPress-Installation im Browser starten #
Nachdem die WordPress-Dateien im richtigen Verzeichnis liegen und die Datenbank vorbereitet wurde, öffnest du deine Domain im Browser.
Wenn WordPress direkt auf der Hauptdomain installiert wurde, öffnest du beispielsweise:
WordPress erkennt, dass die Installation noch nicht abgeschlossen wurde, und führt dich durch die Einrichtung.
Falls die Installation nicht automatisch startet, kann der Installationspfad auch direkt aufgerufen werden:
WordPress mit der Datenbank verbinden #
Wenn noch keine fertige wp-config.php vorhanden ist, fragt WordPress nun nach den Zugangsdaten deiner Datenbank.
Trage die zuvor erstellten Daten ein:
- Datenbankname: vollständiger Name deiner WordPress-Datenbank
- Benutzername: vollständiger Datenbankbenutzer
- Passwort: Passwort des Datenbankbenutzers
- Datenbank-Host: die für dein Hosting vorgesehene Angabe, häufig localhost
- Tabellen-Präfix: Präfix für die WordPress-Datenbanktabellen
WordPress prüft anschliessend, ob mit diesen Angaben eine Verbindung zur Datenbank hergestellt werden kann.
Was ist das Tabellen-Präfix? #
WordPress verwendet für seine Datenbanktabellen standardmässig ein Präfix. Dieses steht vor den Namen der einzelnen Tabellen.
Das bekannte Standardpräfix lautet wp_. Tabellen können dadurch beispielsweise Namen wie wp_posts oder wp_options erhalten.
Für die Funktion von WordPress ist entscheidend, dass das in der Konfiguration hinterlegte Präfix mit den tatsächlich verwendeten Tabellen übereinstimmt. Bei einer neuen Installation kannst du das vorgeschlagene Präfix verwenden oder ein anderes gültiges Präfix festlegen.
Fehler beim Aufbau der Datenbankverbindung #
Erscheint während der Installation die Meldung „Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung“, kann WordPress die Datenbank mit den angegebenen Zugangsdaten nicht erreichen.
Kontrolliere in diesem Fall insbesondere:
- Ist der Datenbankname vollständig und korrekt?
- Ist der Datenbankbenutzer korrekt?
- Stimmt das Datenbankpasswort?
- Ist der Datenbank-Host korrekt?
- Wurde der Benutzer tatsächlich der Datenbank zugewiesen?
- Besitzt der Benutzer die erforderlichen Berechtigungen?
Bei cPanel-Hosting ist besonders das automatisch ergänzte Präfix bei Datenbank- und Benutzernamen eine häufige Fehlerquelle.
Warnung: Ändere bei einer Fehlermeldung nicht wahllos Dateien oder Datenbankeinstellungen. Kontrolliere zuerst systematisch Datenbankname, Benutzername, Passwort, Host und Benutzerzuweisung.
Die eigentliche WordPress-Installation abschliessen #
Sobald die Verbindung zur Datenbank funktioniert, führt WordPress dich zum eigentlichen Installationsformular.
Dort legst du die grundlegenden Daten deiner neuen Website fest.
Website-Titel #
Gib einen sinnvollen Namen für deine Website ein. Bei einer Unternehmenswebsite kann dies beispielsweise dein Firmen- oder Markenname sein.
Der Titel kann später jederzeit unter Einstellungen > Allgemein geändert werden.
Administrator-Benutzername #
Lege einen Benutzernamen für dein erstes WordPress-Administratorkonto fest.
Dieses Konto erhält weitreichende Rechte innerhalb deiner Website. Verwende deshalb einen individuellen Benutzernamen und gib die Zugangsdaten nicht unnötig an andere Personen weiter.
Administrator-Passwort #
Verwende ein langes, einzigartiges und zufälliges Passwort. Ein Passwortmanager kann dir dabei helfen, ein starkes Passwort zu erzeugen und sicher aufzubewahren.
Das WordPress-Passwort sollte nicht mit deinen anderen Zugangsdaten identisch sein.
Administrator-E-Mail-Adresse #
Gib eine E-Mail-Adresse an, auf die du dauerhaft Zugriff hast. WordPress verwendet diese Adresse für wichtige administrative Benachrichtigungen.
Kontrolliere die Adresse vor Abschluss der Installation sorgfältig auf Tippfehler.
Sichtbarkeit für Suchmaschinen richtig einstellen #
Während der Installation bietet WordPress eine Einstellung zur Sichtbarkeit für Suchmaschinen an.
Wenn du Suchmaschinen davon abhalten möchtest, die Website bereits während der Aufbauphase zu indexieren, kannst du die entsprechende Option aktivieren. WordPress weist Suchmaschinen damit an, die Website möglichst nicht in ihren Index aufzunehmen.
Diese Einstellung ist allerdings kein Zugriffsschutz. Die Website kann weiterhin öffentlich erreichbar sein.
Wichtig: Wenn deine Website später öffentlich und über Google oder andere Suchmaschinen gefunden werden soll, kontrolliere vor dem Livegang unbedingt unter Einstellungen > Lesen, dass die Suchmaschinen-Sichtbarkeit nicht versehentlich weiterhin deaktiviert ist.
Installation abschliessen und einloggen #
Klicke nach der Kontrolle deiner Angaben auf WordPress installieren.
WordPress erstellt nun die benötigten Datenbanktabellen und schliesst die Grundinstallation ab. Anschliessend kannst du dich mit dem zuvor festgelegten Administrator-Benutzernamen und Passwort anmelden.
Den WordPress-Adminbereich erreichst du normalerweise unter:
Damit ist die manuelle WordPress-Installation abgeschlossen.
Was befindet sich jetzt auf deinem Webspace? #
Nach der Installation lohnt sich ein kurzer Blick auf die Struktur von WordPress. Du musst nicht jede Datei verstehen, aber einige Verzeichnisse wirst du später immer wieder sehen.
wp-admin #
Dieses Verzeichnis enthält Dateien für den WordPress-Administrationsbereich. Es gehört zum WordPress-Core und sollte normalerweise nicht manuell verändert werden.
wp-includes #
Hier befinden sich zahlreiche zentrale WordPress-Systemdateien. Auch dieses Verzeichnis gehört zum WordPress-Core und sollte nicht manuell bearbeitet werden.
wp-content #
Für die tägliche Arbeit ist wp-content besonders interessant. Hier befinden sich unter anderem deine installierten Plugins und Themes sowie die von WordPress verwalteten Uploads.
Typische Unterverzeichnisse sind:
- plugins – installierte WordPress-Plugins
- themes – installierte WordPress-Themes
- uploads – hochgeladene Bilder und andere Mediendateien
wp-config.php #
Die Datei wp-config.php gehört zu den wichtigsten Dateien deiner WordPress-Installation. Sie enthält unter anderem Informationen zur Datenbankverbindung und weitere zentrale Konfigurationseinstellungen.
Warnung: Teile den Inhalt deiner wp-config.php niemals öffentlich. Die Datei enthält sicherheitsrelevante Informationen wie die Zugangsdaten zur WordPress-Datenbank.
Dateien und Datenbank gehören zusammen #
Ein wichtiger Punkt für das Verständnis von WordPress: Ein vollständiges Backup einer WordPress-Website besteht grundsätzlich nicht nur aus den Dateien.
Die Dateien enthalten beispielsweise WordPress, Plugins, Themes und Uploads. Beiträge, Seiten und viele Einstellungen befinden sich dagegen in der Datenbank.
Wenn du später eine WordPress-Website manuell sicherst oder umziehst, musst du deshalb normalerweise Dateien und Datenbank berücksichtigen.
Dieses Grundverständnis hilft dir später bei Backups, Migrationen und der Fehlersuche erheblich.
Manuelle Installation oder Softaculous? #
Beide Methoden führen zu einer normalen WordPress-Installation. Der Unterschied liegt hauptsächlich darin, wie viele technische Schritte du selbst ausführst.
Softaculous übernimmt unter anderem die Erstellung und Verknüpfung der Datenbank sowie das Einrichten der WordPress-Dateien automatisch. Bei der manuellen Installation führst du diese Schritte selbst aus.
Für die meisten CURIAWEB-Kunden empfehlen wir deshalb Softaculous. Die manuelle Methode ist sinnvoll, wenn du den Installationsprozess verstehen möchtest, eine besondere Konfiguration benötigst oder bewusst ohne Auto Installer arbeiten willst.
Was solltest du nach der Installation prüfen? #
Nach einer erfolgreichen manuellen Installation solltest du dieselben grundlegenden Einstellungen kontrollieren wie bei einer Installation über Softaculous.
- Funktioniert HTTPS korrekt?
- Ist die richtige Website-Adresse eingetragen?
- Sind Website-Titel und Administrator-E-Mail korrekt?
- Ist die gewünschte Permalink-Struktur eingestellt?
- Ist die Suchmaschinen-Sichtbarkeit korrekt konfiguriert?
- Sind WordPress, Plugins und Themes aktuell?
- Sind unnötige Standardinhalte entfernt?
- Existiert ein funktionierendes Backup?
Installiere ausserdem nicht sofort eine grosse Zahl von Plugins. Ergänze WordPress gezielt um die Funktionen, die deine Website tatsächlich benötigt.
Häufige Probleme bei einer manuellen Installation #
Die Domain zeigt eine alte Website #
Prüfe, ob die Domain tatsächlich auf das richtige Hosting zeigt und ob du WordPress im richtigen Document Root installiert hast. Bei einer kürzlich vorgenommenen DNS-Änderung kann ausserdem noch eine Übergangszeit erforderlich sein.
WordPress erscheint unter /wordpress/ #
In diesem Fall wurde wahrscheinlich der komplette entpackte Ordner wordpress in das Document Root gelegt, statt dessen Inhalt in das Stammverzeichnis zu verschieben.
Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung #
Prüfe Datenbankname, Datenbankbenutzer, Passwort und Datenbank-Host. Kontrolliere ausserdem, ob der Benutzer der Datenbank zugewiesen wurde und die benötigten Rechte besitzt.
Die Installation startet nicht #
Prüfe, ob die WordPress-Dateien tatsächlich im Document Root der aufgerufenen Domain liegen. Kontrolliere ausserdem, ob die Domain auf das richtige Hosting zeigt.
HTTPS funktioniert nicht #
Prüfe, ob für die Domain ein gültiges SSL-Zertifikat vorhanden ist und die Domain bereits korrekt auf den Server zeigt.
Zusammenfassung #
Bei einer manuellen WordPress-Installation übernimmst du die Schritte selbst, die Softaculous normalerweise automatisiert. Du lädst WordPress herunter, überträgst die Dateien in das richtige Verzeichnis deines Hostings, erstellst eine Datenbank und einen Datenbankbenutzer und verbindest WordPress anschliessend mit dieser Datenbank.
Achte besonders auf das richtige Document Root deiner Domain und darauf, dass der Datenbankbenutzer der Datenbank mit den benötigten Berechtigungen zugewiesen wurde. Soll WordPress direkt über deine Hauptdomain erreichbar sein, müssen die WordPress-Dateien direkt im Document Root liegen und nicht zusätzlich im Verzeichnis wordpress.
Nach erfolgreicher Datenbankverbindung legst du im WordPress-Installationsassistenten Website-Titel, Administrator, Passwort und E-Mail-Adresse fest. Danach erreichst du die Administration deiner neuen Website normalerweise über /wp-admin/ und kannst mit der eigentlichen Konfiguration deiner WordPress-Website beginnen.