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Domain nach Umstellung auf CURIAWEB nicht erreichbar: Ursachen und Lösungen

Lesezeit ca.: 10 Minuten

Du hast eine bestehende Domain mit deinem CURIAWEB Hosting verbunden oder die Nameserver auf CURIAWEB umgestellt und anschließend ist die Website nicht erreichbar? In diesem Fall sollte nicht einfach nur auf die DNS-Propagation gewartet werden.

Nach einer Domainumstellung müssen mehrere Komponenten zusammenspielen: Die Domain muss die richtigen Nameserver beziehungsweise DNS-Einträge verwenden, die DNS-Zone muss vollständig sein und die Domain muss auf der CURIAWEB Hosting-Umgebung korrekt eingerichtet sein.

Kurz erklärt: Wenn eine Domain nach der Umstellung auf CURIAWEB nicht funktioniert, prüfe zuerst Nameserver und DNS, anschließend die Domainzuordnung im Hosting. Eine falsche Konfiguration wird durch längeres Warten nicht automatisch richtig.

Was wurde bei der Domain überhaupt geändert? #

Bevor du mit der Fehlersuche beginnst, solltest du wissen, welche Art von Umstellung vorgenommen wurde.

Eine bestehende Domain kann grundsätzlich auf unterschiedliche Weise mit CURIAWEB verbunden werden:

  • Die Nameserver wurden vollständig auf CURIAWEB geändert.
  • Die bisherigen Nameserver bleiben bestehen und nur einzelne DNS-Einträge wurden auf CURIAWEB geändert.
  • Die Domain wurde zusätzlich zu CURIAWEB transferiert.

Diese Vorgänge sind technisch nicht dasselbe.

Wenn du lediglich CURIAWEB Hosting verwenden möchtest, ist beispielsweise kein Domaintransfer erforderlich. Die verschiedenen Möglichkeiten erklären wir unter Domain bei einem anderen Anbieter lassen und mit CURIAWEB Hosting verbinden.

Prüfe zuerst die aktuellen Nameserver #

Wenn die gesamte DNS-Verwaltung über CURIAWEB erfolgen soll, müssen für die Domain die vorgesehenen CURIAWEB Nameserver hinterlegt sein:

ns1.curiaweb.ch
ns2.curiaweb.ch

Mit dem CURIAWEB DNS-Check kannst du prüfen, welche DNS-Informationen für deine Domain aktuell öffentlich sichtbar sind.

Weitere Informationen zu den Nameservern findest du unter CURIAWEB Nameserver finden und richtig verwenden.

Was bedeutet es, wenn noch die alten Nameserver angezeigt werden? #

Wenn die Nameserver gerade erst geändert wurden, kann die Umstellung noch nicht überall sichtbar sein.

Werden jedoch dauerhaft die Nameserver des bisherigen Anbieters angezeigt, solltest du beim Registrar kontrollieren, ob die Änderung tatsächlich gespeichert beziehungsweise durchgeführt wurde.

Die Nameserver werden bei der Domainregistrierung beziehungsweise beim zuständigen Registrar hinterlegt. Eine Änderung innerhalb des CURIAWEB Hostings allein ersetzt diese Delegation nicht.

Wichtig: Wenn du beim Registrar die Nameserver nicht geändert hast, bleibt weiterhin die bisherige DNS-Zone autoritativ. Änderungen an einer anderen, nicht autoritativen DNS-Zone haben dann für öffentliche DNS-Abfragen keine Wirkung.

Die CURIAWEB Nameserver sind aktiv, aber die Website funktioniert trotzdem nicht #

Die richtigen Nameserver allein reichen nicht aus.

Die über diese Nameserver bereitgestellte DNS-Zone muss auch die richtigen Einträge enthalten. Für eine Website sind insbesondere A-, AAAA- beziehungsweise CNAME-Einträge relevant.

Die Domain muss auf die für dein Hostingkonto vorgesehene Infrastruktur zeigen.

Welche DNS-Record-Typen welche Aufgabe haben, erklären wir unter DNS-Einträge erklärt: A, AAAA, CNAME, MX, TXT und CAA.

Warum ist die alte DNS-Zone so wichtig? #

Beim Wechsel der Nameserver wird die DNS-Zone des bisherigen Anbieters nicht automatisch zu CURIAWEB übertragen.

Das ist eine der wichtigsten möglichen Fehlerquellen bei einer Nameserver-Umstellung.

Die bisherige DNS-Zone kann neben dem Eintrag für die Website beispielsweise enthalten:

  • MX-Einträge für E-Mail,
  • SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge,
  • Subdomains,
  • Verifizierungs-TXT-Einträge,
  • CNAME-Einträge für externe Dienste,
  • oder weitere individuelle DNS-Konfigurationen.

Wenn solche Einträge in der neuen DNS-Zone fehlen, können die entsprechenden Dienste nach der Nameserver-Änderung ausfallen.

Praxis-Tipp: Vor einem Nameserver-Wechsel sollte die bestehende DNS-Konfiguration dokumentiert und die neue Zone vorbereitet werden. Ändere die Nameserver erst, wenn die benötigten DNS-Einträge am neuen Ziel vorhanden sind.

Wie prüfe ich die aktuellen DNS-Einträge? #

Mit dem CURIAWEB DNS-Check kannst du die öffentlich sichtbare DNS-Konfiguration kontrollieren.

Eine ausführlichere Erklärung findest du unter DNS-Einträge prüfen: Aktuelle DNS-Konfiguration einer Domain anzeigen.

Vergleiche dabei nicht nur die Nameserver, sondern auch die für deine Dienste relevanten A-, AAAA-, CNAME-, MX- und TXT-Einträge.

Die Domain zeigt auf CURIAWEB – ist sie auch im Hosting eingerichtet? #

DNS sorgt dafür, dass eine Anfrage zur richtigen Server-Infrastruktur gelangt. Der Webserver muss anschließend wissen, welche Website für die angefragte Domain ausgeliefert werden soll.

Wenn die Domain zwar auf den richtigen Server zeigt, im Hostingkonto aber nicht korrekt eingerichtet ist, kann die Website trotzdem nicht wie erwartet funktionieren.

Kurz erklärt: DNS beantwortet die Frage „Zu welchem Server soll die Anfrage gehen?“. Das Hosting muss anschließend beantworten können: „Welche Website gehört zu dieser Domain?“

Prüfe auch die www-Version der Domain #

Die Hauptdomain und ihre www-Variante sind technisch unterschiedliche Hostnamen:

example.ch
www.example.ch

Wenn nur eine der beiden Varianten funktioniert, solltest du DNS und Hosting-Konfiguration für die jeweils nicht funktionierende Variante kontrollieren.

Je nach Konfiguration wird www beispielsweise über einen CNAME mit der Hauptdomain verbunden.

Die alte Website wird weiterhin angezeigt #

Wenn nach der Umstellung noch die Website des bisherigen Hosters erscheint, kann die Domain beziehungsweise ein verwendeter Hostname noch auf die alte Infrastruktur zeigen.

Bei einer kürzlich vorgenommenen DNS-Änderung können außerdem unterschiedliche Resolver zeitweise noch unterschiedliche Antworten liefern.

Prüfe deshalb zunächst die aktuell sichtbaren DNS-Einträge und vergleiche sie mit der vorgesehenen CURIAWEB Konfiguration.

Wenn die öffentlichen DNS-Daten bereits eindeutig auf die neue Infrastruktur zeigen, kann zusätzlich ein Browser-, Proxy- oder Website-Cache beteiligt sein.

Warum funktioniert die Domain bei mir nicht, bei jemand anderem aber schon? #

Nach einer DNS-Änderung können unterschiedliche DNS-Resolver vorübergehend verschiedene zwischengespeicherte Informationen verwenden.

Deshalb kann es vorkommen, dass die Domain über eine Internetverbindung bereits mit der neuen Konfiguration funktioniert, während eine andere Verbindung noch ältere DNS-Informationen verwendet.

Die technischen Hintergründe erklären wir unter Was ist DNS-Propagation und warum dauert eine DNS-Änderung?.

Wichtig: Wenn die Domain überall dieselbe falsche DNS-Konfiguration liefert, ist „Propagation“ wahrscheinlich nicht die Lösung. Prüfe dann die tatsächlich hinterlegten Werte.

Die Website funktioniert über HTTP, aber nicht über HTTPS #

Dann funktioniert die grundlegende Domainauflösung möglicherweise bereits, während die HTTPS-Konfiguration noch nicht korrekt ist.

Für HTTPS muss auf der Hosting-Umgebung ein gültiges SSL-/TLS-Zertifikat für den verwendeten Domainnamen vorhanden sein.

Wenn die Domain vorher auf einen anderen Server gezeigt hat, kann die Ausstellung beziehungsweise Validierung eines Zertifikats auf der neuen Umgebung erst funktionieren, nachdem die Domain korrekt auf diese Infrastruktur verweist.

Prüfe außerdem sowohl die Hauptdomain als auch die verwendete www-Variante.

Der Browser zeigt eine Zertifikatswarnung #

Eine Zertifikatswarnung bedeutet nicht automatisch, dass DNS nicht funktioniert.

Wenn der Browser bereits einen Webserver erreicht, dessen Zertifikat aber nicht zum aufgerufenen Domainnamen passt, liegt das Problem eher bei der SSL-/TLS- beziehungsweise Hosting-Konfiguration.

DNS, Webserver und SSL sollten deshalb getrennt geprüft werden.

Die Website funktioniert, aber E-Mail nicht mehr #

Das ist nach einem Nameserver-Wechsel ein besonders wichtiger Fehlerfall.

Wenn die Website erreichbar ist, bedeutet das nur, dass die für die Website benötigte Konfiguration funktioniert. E-Mail verwendet eigene DNS-Einträge.

Für den Empfang sind insbesondere MX-Einträge relevant. Zusätzlich können SPF, DKIM und DMARC für Versand und Authentifizierung benötigt werden.

Wenn vor dem Nameserver-Wechsel externe E-Mail-Dienste verwendet wurden und deren DNS-Einträge nicht in die neue Zone übernommen wurden, kann die Website funktionieren, während E-Mail ausfällt.

Was muss ich bei SpamExperts beachten? #

Wenn deine Domain SpamExperts Incoming Filtering verwendet, müssen die vorgesehenen MX-Einträge korrekt vorhanden sein.

SpamExperts nimmt eingehende Nachrichten zunächst entgegen, filtert sie und leitet sie anschließend an den eigentlichen Ziel-Mailserver weiter.

Die MX-Konfiguration erklären wir unter SpamExperts Incoming Filtering und MX-Konfiguration.

Wichtig: Die SpamExperts MX-Server sind keine IMAP- oder POP3-Server. Für den Zugriff auf dein Postfach verwendest du weiterhin die für dein E-Mail-Konto vorgesehenen Mailserver-Einstellungen.

Was ist mit SPF, DKIM und DMARC? #

Bei einem vollständigen Nameserver-Wechsel muss auch geprüft werden, ob die erforderlichen E-Mail-Authentifizierungs-Einträge in der neuen DNS-Zone vorhanden sind.

Ein fehlender SPF-, DKIM- oder DMARC-Eintrag führt nicht zwingend dazu, dass die Website nicht erreichbar ist. Er kann jedoch die E-Mail-Zustellung beziehungsweise die Authentifizierung von Nachrichten beeinflussen.

Weitere Informationen findest du unter SPF, DKIM und DMARC im Hosting.

Ich habe nur den A-Record geändert – brauche ich die CURIAWEB Nameserver? #

Nein.

Wenn du die bestehenden Nameserver bewusst beibehältst und lediglich die Website über einen DNS-Eintrag mit CURIAWEB verbindest, müssen die CURIAWEB Nameserver nicht eingetragen werden.

In diesem Fall bleibt der bisherige DNS-Anbieter autoritativ und du änderst dort beispielsweise den benötigten A-, AAAA- oder CNAME-Eintrag.

Verwende dafür ausschließlich die konkreten Zielwerte deines CURIAWEB Hostingkontos.

Warum darf ich nicht gleichzeitig Nameserver und einzelne DNS-Einträge beim alten Anbieter ändern? #

Wenn du die Nameserver vollständig auf CURIAWEB umstellst, wird nach wirksamer Delegation die CURIAWEB DNS-Zone autoritativ.

DNS-Einträge, die du danach ausschließlich in der alten DNS-Zone änderst, beeinflussen die öffentliche Auflösung der Domain grundsätzlich nicht mehr.

Umgekehrt gilt: Solange noch die alten Nameserver autoritativ sind, haben Änderungen in einer zukünftigen CURIAWEB DNS-Zone noch keine öffentliche Wirkung.

Merke: Entscheidend ist immer die DNS-Zone auf den aktuell autoritativen Nameservern.

Kann DNSSEC nach einem Nameserver-Wechsel Probleme verursachen? #

Ja.

Wenn DNSSEC für eine Domain aktiviert ist, müssen die bei der übergeordneten Zone hinterlegten Informationen zur tatsächlich verwendeten DNSSEC-Konfiguration passen.

Werden Nameserver geändert, ohne eine bestehende DNSSEC-Konfiguration korrekt zu berücksichtigen, können DNSSEC-validierende Resolver die Antworten der Domain als ungültig betrachten.

Das kann dazu führen, dass die Domain für einen Teil der Nutzer scheinbar überhaupt nicht auflösbar ist.

Achtung: Wenn eine Domain vor der Nameserver-Umstellung DNSSEC verwendet hat, sollte die DNSSEC-Konfiguration ausdrücklich geprüft werden. Ändere DS- beziehungsweise DNSSEC-Daten nicht auf Verdacht.

Wie erkenne ich ein mögliches DNSSEC-Problem? #

Ein möglicher Hinweis ist, wenn eine Domain bei bestimmten Resolvern nicht aufgelöst wird, obwohl die autoritativen Nameserver grundsätzlich erreichbar sind und die DNS-Einträge korrekt erscheinen.

Für eine eindeutige Diagnose muss jedoch die DNSSEC-Kette geprüft werden. Ein gewöhnlicher Browserfehler allein beweist kein DNSSEC-Problem.

Was passiert nach einem Domaintransfer zu CURIAWEB? #

Ein Domaintransfer und ein Nameserver-Wechsel sind getrennte Vorgänge.

Der Transfer der Domainverwaltung bedeutet nicht automatisch, dass Website-Dateien, Datenbanken oder E-Mail-Postfächer übertragen wurden.

Auch die DNS-Konfiguration sollte bei einem Registrar-Wechsel separat geprüft werden.

Den grundsätzlichen Ablauf erklären wir unter Domaintransfer zu CURIAWEB: So funktioniert der Umzug.

Kann ich die Domain zurück auf die alten Nameserver stellen? #

Technisch kann eine erneute Nameserver-Änderung möglich sein, solange die alte DNS-Infrastruktur noch verfügbar und korrekt konfiguriert ist.

Das sollte jedoch nicht reflexartig als erste Maßnahme erfolgen.

Mehrfache Nameserver-Änderungen in kurzer Folge erschweren die Diagnose, weil Resolver unterschiedliche zwischengespeicherte Delegationen beziehungsweise DNS-Antworten verwenden können.

Praxis-Tipp: Wenn nach einer Umstellung etwas nicht funktioniert, ändere nicht sofort mehrere Einstellungen zurück und wieder vor. Ermittle zuerst, welche Nameserver aktuell autoritativ sind und welche DNS-Antworten sie tatsächlich liefern.

Was ist, wenn nur eine Subdomain nicht funktioniert? #

Wenn die Hauptdomain funktioniert, eine Subdomain aber nicht, liegt wahrscheinlich kein grundsätzliches Registrierungsproblem der Domain vor.

Prüfe dann den DNS-Eintrag der betreffenden Subdomain und ob sie auf dem Zielsystem korrekt eingerichtet wurde.

Beispielsweise sind

example.ch
shop.example.ch
mail.example.ch

unterschiedliche Hostnamen und können auf unterschiedliche technische Ziele verweisen.

Was ist, wenn nur www nicht funktioniert? #

Auch www.example.ch ist ein eigener Hostname.

Prüfe deshalb, ob für www ein passender DNS-Eintrag vorhanden ist und ob die Hosting-Konfiguration diese Variante berücksichtigt.

Dass die Hauptdomain funktioniert, garantiert nicht automatisch eine korrekte www-Konfiguration.

Wie kann ich unterscheiden, ob das Problem bei DNS oder beim Webserver liegt? #

Prüfe zunächst, ob die Domain beziehungsweise der betroffene Hostname auf das erwartete Ziel aufgelöst wird.

Wenn bereits die DNS-Auflösung fehlschlägt oder auf ein falsches Ziel zeigt, solltest du zunächst DNS beziehungsweise Nameserver untersuchen.

Wenn DNS dagegen das erwartete Ziel liefert, der Webdienst aber trotzdem nicht funktioniert, liegt die weitere Fehlersuche eher bei Hosting, Webserver, SSL, Firewall oder Anwendung.

Ein Ping-Test kann dabei zusätzliche Informationen liefern, ist aber kein vollständiger Test für eine Website. Die richtige Interpretation erklären wir unter Ping-Test durchführen: Verbindung zu einer Domain oder einem Server prüfen.

Welche Reihenfolge ist bei der Fehlersuche sinnvoll? #

Nach einer Umstellung auf CURIAWEB kannst du die Diagnose in dieser Reihenfolge durchführen:

Welche Nameserver sind aktuell autoritativ?
        ↓
Ist die richtige DNS-Zone aktiv?
        ↓
Sind A / AAAA / CNAME korrekt?
        ↓
Zeigt die Domain auf die vorgesehene Hosting-Infrastruktur?
        ↓
Ist die Domain im Hosting eingerichtet?
        ↓
Funktionieren HTTP und HTTPS?
        ↓
Sind MX und E-Mail-Konfiguration korrekt?
        ↓
Sind Subdomains und externe Dienste vollständig?

Wenn DNSSEC verwendet wird, gehört auch dessen korrekte Konfiguration in die Prüfung.

Wann sollte ich den CURIAWEB Support kontaktieren? #

Wenn die Domain nach der Umstellung nicht funktioniert und du die Ursache nicht eindeutig bestimmen kannst, helfen konkrete technische Angaben bei der Diagnose.

Teile möglichst mit:

  • welche Domain betroffen ist,
  • was geändert wurde,
  • wann die Änderung vorgenommen wurde,
  • ob Website, E-Mail oder beides betroffen ist,
  • welche Fehlermeldung erscheint,
  • und ob das Problem auf mehreren Geräten beziehungsweise Internetverbindungen auftritt.

Je genauer die Ausgangslage beschrieben ist, desto schneller lässt sich unterscheiden, ob Registrierung, DNS, Hosting, SSL oder E-Mail betroffen ist.

Zusammenfassung #

Wenn eine bestehende Domain nach der Umstellung auf CURIAWEB nicht erreichbar ist, solltest du nicht automatisch nur auf DNS-Propagation warten.

Prüfe zuerst, welche Nameserver tatsächlich autoritativ sind. Wenn die gesamte DNS-Verwaltung über CURIAWEB erfolgen soll, müssen die vorgesehenen CURIAWEB Nameserver aktiv sein und die neue DNS-Zone muss alle benötigten Einträge enthalten.

Wenn die bisherigen Nameserver bestehen bleiben, müssen die für CURIAWEB erforderlichen DNS-Einträge dagegen beim weiterhin autoritativen DNS-Anbieter geändert werden.

Zeigt DNS bereits auf das richtige Ziel, solltest du anschließend die Domainzuordnung im Hosting, HTTPS und gegebenenfalls die E-Mail-Konfiguration prüfen.

Besondere Aufmerksamkeit benötigen bei einem Nameserver-Wechsel bestehende MX-, SPF-, DKIM-, DMARC-, Subdomain- und DNSSEC-Konfigurationen.

Prüfe die Umstellung systematisch von der Nameserver-Delegation über DNS bis zu Hosting und E-Mail. So lässt sich die Ursache wesentlich zuverlässiger finden als durch wiederholtes Ändern verschiedener Einstellungen.

Letzte Aktualisierung August 29, 2026
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