Logo von CURIAWEB, Anbieter für Webhosting, Domains und WordPress Hosting

WordPress-Dashboard erklärt: Die wichtigsten Bereiche im Überblick

Lesezeit ca.: 15 Minuten

Das WordPress-Dashboard ist die zentrale Verwaltungsoberfläche deiner Website. Hier erstellst und bearbeitest du Inhalte, verwaltest Medien, Plugins und Benutzer, installierst Updates und konfigurierst wichtige Einstellungen deiner WordPress-Installation.

Nach der Anmeldung im WordPress-Adminbereich siehst du auf der linken Seite das Administrationsmenü und oben die sogenannte Admin-Leiste. Welche Menüpunkte und Funktionen tatsächlich angezeigt werden, hängt von deiner Benutzerrolle, dem verwendeten Theme und den installierten Plugins ab.

In dieser Anleitung erklären wir dir die wichtigsten Bereiche des WordPress-Dashboards und zeigen, welche Aufgaben du dort erledigen kannst.

Kurz erklärt: Das WordPress-Dashboard ist die Schaltzentrale deiner Website. Über das linke Administrationsmenü erreichst du Beiträge, Seiten, Medien, Kommentare, Design, Plugins, Benutzer, Werkzeuge und Einstellungen. Zusätzliche Plugins können weitere Menüpunkte hinzufügen.

Was ist das WordPress-Dashboard? #

WordPress besteht vereinfacht aus zwei Bereichen:

  • dem öffentlich sichtbaren Bereich deiner Website, dem sogenannten Frontend
  • dem Verwaltungsbereich, dem sogenannten Backend beziehungsweise WordPress-Adminbereich

Das Dashboard ist Teil dieses Adminbereichs und wird nach der Anmeldung normalerweise als erste Verwaltungsseite angezeigt.

Hier erhältst du je nach Konfiguration beispielsweise einen Überblick über Aktivitäten, Inhalte, den Zustand deiner Website oder verfügbare WordPress-Informationen.

Frontend und Backend: Was ist der Unterschied? #

Das Frontend ist der Bereich, den Besucher deiner Website sehen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Startseite
  • Unterseiten
  • Blogbeiträge
  • Navigation
  • Kontaktformulare
  • öffentlich sichtbare Bilder und andere Inhalte

Das Backend ist dagegen der Verwaltungsbereich für berechtigte WordPress-Benutzer.

Dort kannst du Inhalte erstellen und bearbeiten sowie technische und administrative Einstellungen vornehmen.

Wichtig: Änderungen im WordPress-Backend können Auswirkungen auf die öffentlich sichtbare Website haben. Besonders bei Plugins, Themes, Updates und grundlegenden Einstellungen solltest du deshalb wissen, welche Funktion du gerade veränderst.

Wie öffne ich das WordPress-Dashboard? #

Bei einer normalen WordPress-Installation erreichst du den Adminbereich häufig über:

https://deine-domain.ch/wp-admin

Wenn du noch nicht angemeldet bist, leitet WordPress dich normalerweise zur Anmeldeseite weiter.

Nach erfolgreicher Anmeldung gelangst du in den Adminbereich.

Eine ausführliche Anleitung zur Anmeldung findest du unter WordPress-Adminbereich aufrufen und anmelden.

Der grundsätzliche Aufbau des WordPress-Adminbereichs #

Die Verwaltungsoberfläche lässt sich grob in drei Bereiche unterteilen:

  • Admin-Leiste: horizontale Leiste am oberen Bildschirmrand
  • Administrationsmenü: vertikale Navigation auf der linken Seite
  • Arbeitsbereich: der grosse Bereich, in dem die jeweils ausgewählte Funktion angezeigt wird

Wenn du beispielsweise im linken Menü auf Seiten klickst, zeigt der Arbeitsbereich die Verwaltung deiner WordPress-Seiten.

Die Admin-Leiste am oberen Bildschirmrand #

Die Admin-Leiste bietet Schnellzugriffe auf häufig verwendete Funktionen.

Je nach Benutzerrechten und installierten Erweiterungen findest du dort beispielsweise:

  • WordPress-Menü
  • Name beziehungsweise Titel deiner Website
  • Schnellzugriff auf das Frontend
  • Hinweise zu Aktualisierungen
  • Kommentare
  • Funktion zum Erstellen neuer Inhalte
  • Benutzerkonto

Plugins können zusätzliche Elemente in dieser Leiste einblenden.

Vom Dashboard zur öffentlichen Website wechseln #

Über den Namen deiner Website in der oberen Admin-Leiste kannst du normalerweise schnell zwischen Backend und Frontend wechseln.

Das ist besonders praktisch, wenn du Änderungen vorgenommen hast und anschliessend kontrollieren möchtest, wie die Website für Besucher aussieht.

Wenn du im Frontend angemeldet bist, bleibt die Admin-Leiste abhängig von deinen Benutzereinstellungen häufig am oberen Bildschirmrand sichtbar.

Das Administrationsmenü auf der linken Seite #

Das linke Administrationsmenü ist die wichtigste Navigation innerhalb des WordPress-Backends.

Eine typische WordPress-Installation enthält unter anderem folgende Bereiche:

  • Dashboard
  • Beiträge
  • Medien
  • Seiten
  • Kommentare
  • Design
  • Plugins
  • Benutzer
  • Werkzeuge
  • Einstellungen

Abhängig von installierten Plugins können weitere Hauptmenüpunkte hinzukommen.

Dashboard #

Der Menüpunkt Dashboard führt zur Übersichtsseite des WordPress-Adminbereichs.

Hier können verschiedene Informationsfelder beziehungsweise Dashboard-Widgets angezeigt werden.

Je nach WordPress-Version und Konfiguration können diese beispielsweise Informationen enthalten über:

  • Website-Zustand
  • Aktivitäten
  • Entwürfe
  • WordPress-Neuigkeiten oder Veranstaltungen
  • zusätzliche Informationen installierter Plugins

Welche Elemente du tatsächlich siehst, kann deshalb von Website zu Website unterschiedlich sein.

Dashboard → Aktualisierungen #

Unter Dashboard → Aktualisierungen informiert WordPress über verfügbare Updates.

Dazu können gehören:

  • WordPress-Core
  • Plugins
  • Themes
  • Übersetzungen

Updates sind ein wichtiger Bestandteil der WordPress-Wartung und sollten nicht dauerhaft ignoriert werden.

Achtung: Führe umfangreiche Aktualisierungen nicht völlig unvorbereitet durch. Besonders bei produktiven Websites sollte eine funktionierende Datensicherung vorhanden sein, damit bei Problemen eine Wiederherstellung möglich ist.

Beiträge #

Unter Beiträge verwaltest du die redaktionellen Beiträge deiner Website.

Dieser Bereich wird typischerweise für Inhalte wie:

  • Blogartikel
  • News
  • Ratgeber
  • Fachartikel
  • Aktuelles

verwendet.

Im Beitragsbereich findest du normalerweise auch die Verwaltung von Kategorien und Schlagwörtern.

Beiträge → Alle Beiträge #

Hier findest du eine Übersicht der vorhandenen Blogbeiträge und kannst diese bearbeiten, suchen oder verwalten.

Beiträge → Erstellen #

Über diesen Menüpunkt legst du einen neuen Beitrag an.

Beiträge → Kategorien #

Kategorien helfen dabei, Beiträge thematisch zu gruppieren und eine nachvollziehbare Inhaltsstruktur aufzubauen.

Beiträge → Schlagwörter #

Schlagwörter beziehungsweise Tags können verwendet werden, um bestimmte Themen oder Begriffe über mehrere Beiträge hinweg zuzuordnen.

Medien #

Unter Medien verwaltet WordPress hochgeladene Dateien.

Dazu gehören insbesondere:

  • Bilder
  • PDF-Dateien
  • Dokumente
  • Audio-Dateien
  • Videos, sofern diese direkt hochgeladen wurden
  • weitere unterstützte Dateitypen

Die zentrale Übersicht wird als Mediathek bezeichnet.

Medien → Mediathek #

Hier kannst du vorhandene Mediendateien anzeigen, suchen und deren Informationen bearbeiten.

Medien → Datei hinzufügen #

Hier können neue Dateien in die WordPress-Mediathek hochgeladen werden.

Hinweis: Lösche eine Mediendatei nicht allein deshalb, weil du sie auf einer bestimmten Seite nicht mehr benötigst. Die gleiche Datei kann noch an anderen Stellen deiner Website verwendet werden.

Seiten #

Unter Seiten verwaltest du die statischen beziehungsweise strukturellen Inhalte deiner Website.

Typische WordPress-Seiten sind beispielsweise:

  • Startseite
  • Über uns
  • Kontakt
  • Dienstleistungen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Seiten → Alle Seiten #

Hier findest du die vorhandenen Seiten deiner Website.

Seiten → Erstellen #

Über diesen Menüpunkt legst du eine neue WordPress-Seite an.

Im Gegensatz zu Beiträgen besitzen Seiten in WordPress standardmässig keine Kategorien und Schlagwörter. Dafür können Seiten hierarchisch organisiert und anderen Seiten untergeordnet werden.

Kommentare #

Wenn die Kommentarfunktion auf deiner Website verwendet wird, findest du eingegangene Kommentare unter Kommentare.

Dort können Kommentare je nach Status:

  • geprüft
  • freigegeben
  • beantwortet
  • bearbeitet
  • als Spam markiert
  • gelöscht

werden.

Wenn deine Website keine Kommentarfunktion verwendet, wirst du diesen Bereich entsprechend seltener benötigen.

Design #

Der Bereich Design steuert verschiedene Aspekte der Darstellung deiner WordPress-Website.

Welche Unterpunkte hier vorhanden sind, hängt stark vom verwendeten Theme ab.

Bei einem klassischen Theme können beispielsweise folgende Funktionen erscheinen:

  • Themes
  • Customizer
  • Widgets
  • Menüs

Bei einem modernen Block-Theme kann stattdessen der Editor beziehungsweise Website-Editor eine zentrale Rolle übernehmen.

Wichtig: Der Bereich Design sieht nicht bei jeder WordPress-Website gleich aus. Besonders klassische Themes und Block-Themes unterscheiden sich hier deutlich.

Design → Themes #

Unter Design → Themes siehst du die auf deiner WordPress-Installation vorhandenen Themes.

Ein Theme bestimmt wesentliche Teile der visuellen Darstellung und kann zusätzliche Design- und Layoutfunktionen bereitstellen.

Hier kannst du je nach Berechtigung beispielsweise:

  • installierte Themes anzeigen
  • ein anderes Theme aktivieren
  • neue Themes installieren
  • Theme-Informationen anzeigen

Ein Theme-Wechsel kann die Darstellung deiner gesamten Website erheblich verändern.

Design → Customizer #

Bei klassischen Themes kann unter Design → Customizer beziehungsweise Anpassen der WordPress Customizer verfügbar sein.

Welche Optionen dort angeboten werden, bestimmt hauptsächlich das aktive Theme.

Bei modernen Block-Themes steht der klassische Customizer möglicherweise nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung.

Design → Editor #

Bei einem Block-Theme kann unter Design → Editor der Website-Editor verfügbar sein.

Damit können je nach Theme beispielsweise folgende Bereiche bearbeitet werden:

  • Navigation
  • Styles
  • Seiten
  • Templates
  • Template-Teile
  • Header
  • Footer

Der Website-Editor sollte nicht mit dem normalen Editor für den Inhalt eines einzelnen Beitrags oder einer einzelnen Seite verwechselt werden.

Plugins #

Plugins erweitern WordPress um zusätzliche Funktionen.

Beispiele sind:

  • Kontaktformulare
  • SEO-Funktionen
  • Sicherheitsfunktionen
  • Backups
  • Onlineshops
  • SMTP-Versand
  • Cache- und Performance-Funktionen

Plugins → Installierte Plugins #

Hier siehst du die auf deiner WordPress-Website installierten Plugins.

Je nach Plugin und Benutzerrechten kannst du diese beispielsweise:

  • aktivieren
  • deaktivieren
  • aktualisieren
  • löschen
  • konfigurieren

Plugins → Plugin hinzufügen #

Hier kannst du nach weiteren WordPress-Plugins suchen beziehungsweise Plugins installieren.

Achtung: Installiere nicht wahllos Plugins. Jede zusätzliche Erweiterung sollte einen konkreten Zweck erfüllen, aktiv gepflegt werden und mit deiner WordPress-Umgebung kompatibel sein.

Benutzer #

Unter Benutzer verwaltest du die Benutzerkonten deiner WordPress-Website.

WordPress besitzt ein Rollen- und Berechtigungssystem. Dadurch können unterschiedliche Benutzer verschiedene Rechte erhalten.

Zu den standardmässigen Rollen gehören je nach Installation beispielsweise:

  • Administrator
  • Redakteur
  • Autor
  • Mitarbeiter
  • Abonnent

Plugins wie WooCommerce können zusätzliche Benutzerrollen hinzufügen.

Benutzer → Alle Benutzer #

Hier findest du die vorhandenen Benutzerkonten.

Benutzer → Neu hinzufügen #

Hier kannst du ein neues Benutzerkonto anlegen und diesem eine passende Rolle zuweisen.

Benutzer → Profil #

Im eigenen Benutzerprofil können persönliche Einstellungen des angemeldeten Benutzers verwaltet werden.

Dazu können beispielsweise Name, Kontaktinformationen, Passwort und verschiedene Einstellungen der Administrationsoberfläche gehören.

Werkzeuge #

Der Menüpunkt Werkzeuge enthält verschiedene administrative Hilfsfunktionen.

In einer normalen WordPress-Installation findest du dort je nach Version unter anderem Funktionen für:

  • Import von Inhalten
  • Export von Inhalten
  • Website-Zustand
  • Export personenbezogener Daten
  • Löschen personenbezogener Daten

Plugins können den Bereich um zusätzliche Werkzeuge erweitern.

Werkzeuge → Website-Zustand #

Der Website-Zustand, häufig auch als Site Health bezeichnet, liefert technische Informationen über deine WordPress-Installation.

WordPress kann dort beispielsweise Hinweise zu:

  • Konfiguration
  • PHP
  • HTTPS
  • Updates
  • REST API
  • geplanten Aufgaben
  • technischen Empfehlungen

anzeigen.

Zusätzlich enthält dieser Bereich umfangreiche technische Informationen zur WordPress-Umgebung.

Hinweis: Nicht jede Empfehlung des Website-Zustands bedeutet automatisch, dass deine Website akut defekt ist. Die Hinweise sollten im technischen Kontext bewertet werden.

Einstellungen #

Unter Einstellungen findest du grundlegende Konfigurationsmöglichkeiten deiner WordPress-Website.

Die Standardinstallation enthält typischerweise Bereiche wie:

  • Allgemein
  • Schreiben
  • Lesen
  • Diskussion
  • Medien
  • Permalinks
  • Datenschutz

Auch hier können Plugins zusätzliche Einstellungsseiten ergänzen.

Einstellungen → Allgemein #

Hier befinden sich grundlegende Angaben deiner WordPress-Installation.

Dazu können unter anderem gehören:

  • Website-Titel
  • Untertitel
  • WordPress-Adresse
  • Website-Adresse
  • administrative E-Mail-Adresse
  • Zeitzone
  • Datumsformat
  • Zeitformat
  • Sprache der Website

Achtung: Ändere die WordPress-Adresse oder Website-Adresse nicht zum Ausprobieren. Falsche Werte können dazu führen, dass deine Website oder der Adminbereich nicht mehr unter der erwarteten Adresse erreichbar ist.

Einstellungen → Schreiben #

Die Schreibeinstellungen enthalten verschiedene Optionen rund um das Erstellen und Zuordnen von Inhalten.

Welche Optionen dort verfügbar sind, kann von der WordPress-Version und den installierten Erweiterungen abhängen.

Einstellungen → Lesen #

In den Leseeinstellungen bestimmst du unter anderem, was auf der Startseite deiner Website angezeigt werden soll.

Hier kann beispielsweise zwischen:

  • den neuesten Beiträgen
  • und einer statischen Startseite

gewählt werden.

Ausserdem befinden sich hier weitere Einstellungen zur Darstellung beziehungsweise Auffindbarkeit von Inhalten.

Einstellungen → Diskussion #

Die Diskussionseinstellungen steuern die WordPress-Kommentarfunktion.

Dort kannst du beispielsweise festlegen:

  • ob neue Beiträge Kommentare erlauben sollen
  • wie Kommentare moderiert werden
  • wann E-Mail-Benachrichtigungen verschickt werden
  • wie verschachtelte Kommentare behandelt werden
  • wie Avatare verwendet werden

Einstellungen → Medien #

Die Medieneinstellungen enthalten Standardwerte für bestimmte Bildgrössen, die WordPress bei hochgeladenen Bildern verwenden kann.

Änderungen an diesen Einstellungen wirken sich nicht zwingend rückwirkend auf bereits erzeugte Bilddateien aus.

Einstellungen → Permalinks #

Die Permalink-Einstellungen beeinflussen die URL-Struktur deiner WordPress-Inhalte.

Eine URL könnte beispielsweise so aussehen:

https://deine-domain.ch/mein-beitrag

Bei einer bestehenden Website sollte die Permalink-Struktur nicht unüberlegt geändert werden, da sich dadurch zahlreiche URLs verändern können.

Einstellungen → Datenschutz #

Der Datenschutzbereich unterstützt dich bei der Auswahl beziehungsweise Erstellung einer Seite für die Datenschutzerklärung.

Diese WordPress-Funktion ist ein technisches Hilfsmittel. Sie erstellt nicht automatisch eine rechtlich vollständige Datenschutzerklärung für deine konkrete Website.

Warum sehe ich zusätzliche Menüpunkte? #

Viele WordPress-Plugins fügen eigene Bereiche zum Administrationsmenü hinzu.

Nach der Installation eines Onlineshop-, SEO-, Backup- oder Formular-Plugins können deshalb zusätzliche Menüpunkte erscheinen.

Beispielsweise kann ein Plugin:

  • einen eigenen Hauptmenüpunkt erstellen
  • einen Unterpunkt unter Einstellungen hinzufügen
  • einen Unterpunkt unter Werkzeuge ergänzen
  • Elemente in die Admin-Leiste einfügen

Ein längeres Administrationsmenü bedeutet deshalb nicht, dass du eine andere WordPress-Version verwendest.

Warum sieht mein WordPress-Dashboard anders aus als in einer Anleitung? #

Das ist völlig normal.

Zwei WordPress-Installationen können trotz gleicher WordPress-Version unterschiedliche Administrationsoberflächen besitzen.

Ursachen sind beispielsweise:

  • unterschiedliche Benutzerrollen
  • andere Themes
  • unterschiedliche Plugins
  • WooCommerce oder andere umfangreiche Erweiterungen
  • individuelle Anpassungen
  • andere WordPress-Versionen
  • ausgeblendete Bildschirmbereiche

Wenn eine Anleitung einen Menüpunkt zeigt, den du nicht findest, solltest du deshalb zuerst diese Unterschiede berücksichtigen.

Benutzerrolle beeinflusst sichtbare Menüpunkte #

Nicht jeder WordPress-Benutzer darf alle Bereiche des Dashboards sehen oder verändern.

Ein Administrator besitzt normalerweise sehr weitreichende Rechte. Benutzer mit anderen Rollen können dagegen nur bestimmte Aufgaben durchführen.

Ein Autor benötigt beispielsweise nicht zwangsläufig Zugriff auf:

  • Plugins
  • Themes
  • globale Einstellungen
  • andere Benutzerkonten

Dadurch wird das Administrationsmenü für diesen Benutzer entsprechend reduziert.

Die Benutzerrollen und Berechtigungen erklären wir ausführlicher unter Benutzer in WordPress verwalten.

Administrationsmenü ein- und ausklappen #

Das linke WordPress-Menü kann platzsparend eingeklappt werden.

Am unteren Ende des Administrationsmenüs befindet sich dafür normalerweise eine entsprechende Funktion.

Im eingeklappten Zustand werden hauptsächlich die Symbole der einzelnen Bereiche angezeigt.

Wenn du einen Menüpunkt vermeintlich nicht mehr findest, prüfe deshalb auch, ob das Administrationsmenü lediglich eingeklappt wurde.

Was sind die Bildschirmoptionen? #

Auf verschiedenen Verwaltungsseiten stellt WordPress sogenannte Bildschirmoptionen zur Verfügung.

Damit kannst du beeinflussen, welche Elemente auf der jeweiligen Administrationsseite angezeigt werden.

Je nach Bereich lassen sich beispielsweise:

  • Spalten ein- oder ausblenden
  • bestimmte Informationsfelder anzeigen
  • Elemente der Übersicht konfigurieren
  • die Anzahl angezeigter Einträge verändern

Die verfügbaren Optionen hängen von der gerade geöffneten Administrationsseite ab.

Warum fehlt eine Einstellung plötzlich? #

Wenn eine bisher vorhandene Funktion nicht mehr sichtbar ist, kommen verschiedene Ursachen infrage.

Prüfe beispielsweise:

  • Bist du mit dem richtigen Benutzerkonto angemeldet?
  • Hat sich deine Benutzerrolle geändert?
  • Wurde ein Plugin deaktiviert oder gelöscht?
  • Wurde das Theme gewechselt?
  • Wurde von einem klassischen Theme auf ein Block-Theme gewechselt?
  • Ist die Funktion in den Bildschirmoptionen ausgeblendet?
  • Hat ein Update die Benutzeroberfläche verändert?

Ein fehlender Menüpunkt bedeutet also nicht automatisch, dass WordPress beschädigt ist.

Was bedeutet eine Zahl neben einem Menüpunkt? #

WordPress und Plugins können neben einzelnen Menüpunkten kleine Zähler beziehungsweise Hinweise anzeigen.

Diese können beispielsweise auf:

  • verfügbare Updates
  • ausstehende Kommentare
  • offene Aufgaben eines Plugins

hinweisen.

Die genaue Bedeutung hängt vom jeweiligen Menüpunkt beziehungsweise Plugin ab.

Welche Bereiche sollte ein Anfänger besonders vorsichtig behandeln? #

Das Erstellen oder Bearbeiten eines normalen Textes ist meist weniger riskant als Änderungen an der technischen Grundkonfiguration.

Besondere Vorsicht ist unter anderem sinnvoll bei:

  • WordPress- und Plugin-Updates
  • Aktivieren oder Deaktivieren wichtiger Plugins
  • Theme-Wechseln
  • Permalink-Änderungen
  • WordPress-Adresse und Website-Adresse
  • Löschen von Benutzern
  • Löschen von Mediendateien
  • Änderungen an Templates

Grundregel: Wenn du die Auswirkungen einer technischen Einstellung nicht kennst, ändere sie nicht nur zum Testen auf einer produktiven Website. Informiere dich zuerst über ihre Funktion und stelle bei kritischen Änderungen sicher, dass eine Wiederherstellung möglich ist.

Dashboard nach der Installation eines Plugins #

Nach der Installation eines Plugins kann sich das WordPress-Dashboard sichtbar verändern.

Das Plugin kann beispielsweise:

  • einen neuen Menüpunkt hinzufügen
  • Dashboard-Widgets einblenden
  • neue Spalten in Übersichten erzeugen
  • Hinweise anzeigen
  • die Admin-Leiste erweitern
  • zusätzliche Einstellungen bereitstellen

Das ist grundsätzlich normal und Teil der Erweiterbarkeit von WordPress.

Zu viele Hinweise im WordPress-Dashboard #

Plugins und Themes können administrative Hinweise im Dashboard anzeigen.

Einige davon informieren über wichtige technische Probleme oder notwendige Konfigurationsschritte. Andere enthalten lediglich Hinweise auf zusätzliche Funktionen oder Angebote.

Schliesse deshalb nicht jeden Hinweis automatisch, ohne ihn zumindest kurz zu prüfen.

Besonders Meldungen zu:

  • Sicherheitsproblemen
  • fehlgeschlagenen Updates
  • PHP-Kompatibilität
  • Backups
  • Website-Zustand

können technisch relevant sein.

Dashboard ist langsam #

Wenn das WordPress-Backend ungewöhnlich langsam reagiert, kann das unterschiedliche Ursachen haben.

Dazu gehören beispielsweise:

  • ressourcenintensive Plugins
  • externe API-Abfragen von Plugins
  • Probleme mit geplanten Aufgaben
  • Datenbankprobleme
  • PHP-Fehler
  • zu geringe verfügbare Ressourcen
  • Probleme mit externen Diensten

Wenn nur das Backend langsam ist, während das Frontend schnell reagiert, sollte die Ursache deshalb gezielt untersucht werden.

Dashboard zeigt einen kritischen Fehler #

Wenn statt des WordPress-Adminbereichs eine Meldung über einen kritischen Fehler erscheint, liegt normalerweise ein technisches Problem vor.

Häufige Ursachen können beispielsweise ein fehlerhaftes Plugin, ein Theme-Problem oder ein PHP-Fehler sein.

Notiere die genaue Fehlermeldung und prüfe, ob das Problem unmittelbar nach einer bestimmten Änderung oder Aktualisierung aufgetreten ist.

Dashboard nach einem Update kontrollieren #

Nach grösseren WordPress-, Plugin- oder Theme-Updates solltest du nicht nur die öffentliche Website prüfen.

Kontrolliere auch im Backend, ob wichtige Funktionen weiterhin erreichbar sind.

Kurzer Kontrollgang nach einem Update #

  1. Öffne das WordPress-Dashboard.
  2. Prüfe, ob Fehlermeldungen angezeigt werden.
  3. Öffne einige wichtige Seiten des Adminbereichs.
  4. Kontrolliere Plugins und verfügbare Updates.
  5. Öffne anschliessend das Frontend.
  6. Prüfe wichtige Seiten und Funktionen der Website.

Typische Fehler im Umgang mit dem WordPress-Dashboard #

  • technische Einstellungen ändern, ohne deren Auswirkungen zu kennen
  • Updates dauerhaft ignorieren
  • jedes beliebige Plugin installieren
  • Plugins deaktivieren, ohne deren Funktion zu kennen
  • WordPress- und Website-Adresse testweise verändern
  • Permalink-Struktur einer bestehenden Website unüberlegt ändern
  • Theme wechseln und erwarten, dass die Website unverändert aussieht
  • Benutzerkonten unnötig mit Administratorrechten ausstatten
  • Medien löschen, ohne deren Verwendung zu prüfen
  • fehlende Menüpunkte sofort als WordPress-Fehler interpretieren

Die wichtigsten Bereiche auf einen Blick #

WordPress-Adminmenü #

  • Dashboard: Übersicht und Aktualisierungen
  • Beiträge: Blogartikel und redaktionelle Inhalte
  • Medien: Bilder und Dateien
  • Seiten: statische und strukturelle Website-Inhalte
  • Kommentare: Diskussionen und Moderation
  • Design: Themes und Darstellung
  • Plugins: zusätzliche WordPress-Funktionen
  • Benutzer: Konten, Rollen und Berechtigungen
  • Werkzeuge: administrative Hilfsfunktionen
  • Einstellungen: grundlegende WordPress-Konfiguration

Wann solltest du den CURIAWEB-Support kontaktieren? #

Wenn du als CURIAWEB-Kunde einen wichtigen Bereich des WordPress-Dashboards nicht mehr aufrufen kannst oder eine technische Fehlermeldung erhältst, kannst du dich an unseren Support wenden.

Hilfreich sind dabei insbesondere:

  • die betroffene Domain
  • der Menüpunkt beziehungsweise Bereich, bei dem das Problem auftritt
  • die genaue Fehlermeldung
  • ein Screenshot des Problems
  • ob kurz zuvor WordPress, ein Plugin oder ein Theme aktualisiert wurde
  • ob ein Plugin installiert, aktiviert oder deaktiviert wurde

Beachte, dass ein fehlender Menüpunkt auch durch die Benutzerrolle verursacht werden kann. Prüfe deshalb nach Möglichkeit zuerst, mit welchem Benutzerkonto du angemeldet bist.

Zusammenfassung #

Das WordPress-Dashboard ist die zentrale Verwaltungsoberfläche deiner Website. Über das linke Administrationsmenü erreichst du Inhalte, Medien, Kommentare, Themes, Plugins, Benutzer, Werkzeuge und die grundlegenden Einstellungen deiner WordPress-Installation.

Welche Bereiche tatsächlich sichtbar sind, hängt von deiner Benutzerrolle, dem aktiven Theme und den installierten Plugins ab. Deshalb kann das Dashboard zweier WordPress-Websites deutlich unterschiedlich aussehen.

Für die tägliche Arbeit wirst du vor allem die Bereiche Beiträge, Medien und Seiten benötigen. Bei Änderungen an Plugins, Themes, Updates, Permalinks und grundlegenden Einstellungen solltest du dagegen vorsichtiger vorgehen, da diese Auswirkungen auf die gesamte Website haben können.

Letzte Aktualisierung August 28, 2026
War dieser Artikel hilfreich?
Inhalt