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WordPress-Login: So meldest du dich im Adminbereich an

Lesezeit ca.: 16 Minuten

Der WordPress-Adminbereich ist die zentrale Verwaltungsoberfläche deiner Website. Hier erstellst und bearbeitest du Seiten und Beiträge, installierst Plugins und Themes, verwaltest Benutzer, passt Einstellungen an und führst Aktualisierungen durch.

Bei einer normalen WordPress-Installation erreichst du den Adminbereich über deine Domain mit dem Zusatz /wp-admin/. Alternativ kannst du die eigentliche WordPress-Anmeldeseite über /wp-login.php aufrufen.

In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie du dich bei WordPress anmeldest, wo du die richtige Login-Adresse findest und was du tun kannst, wenn /wp-admin/ nicht funktioniert, die Login-Seite ständig weiterleitet oder du deine Zugangsdaten vergessen hast.

Kurz erklärt: Gib https://deine-domain.ch/wp-admin/ in deinen Browser ein. Wenn du noch nicht angemeldet bist, leitet WordPress dich normalerweise automatisch zur Login-Seite weiter. Dort meldest du dich mit deinem WordPress-Benutzernamen beziehungsweise deiner E-Mail-Adresse und deinem Passwort an.

Was ist der WordPress-Adminbereich? #

Der WordPress-Adminbereich wird häufig auch als Dashboard, Backend oder WordPress-Administration bezeichnet.

Er ist vom öffentlich sichtbaren Teil deiner Website, dem sogenannten Frontend, getrennt.

Besucher sehen beispielsweise:

  • deine Startseite
  • Unterseiten
  • Blogbeiträge
  • Produkte eines Onlineshops
  • Kontaktformulare

Im WordPress-Adminbereich verwaltest du dagegen die Inhalte und technischen Funktionen hinter der Website.

Je nach Benutzerrolle stehen dort beispielsweise folgende Bereiche zur Verfügung:

  • Beiträge
  • Seiten
  • Medien
  • Kommentare
  • Design
  • Plugins
  • Benutzer
  • Werkzeuge
  • Einstellungen

Welche Menüpunkte du tatsächlich siehst, hängt von deiner WordPress-Benutzerrolle und den installierten Plugins ab.

WordPress-Adminbereich über /wp-admin/ öffnen #

Bei einer normalen WordPress-Installation im Hauptverzeichnis deiner Domain erreichst du den Adminbereich über:

https://deine-domain.ch/wp-admin

Ersetze deine-domain.ch durch deine tatsächliche Domain.

Wenn deine Website beispielsweise unter meinefirma.ch erreichbar ist, lautet die Adresse entsprechend:

https://meinefirma.ch/wp-admin

Bist du bereits angemeldet, öffnet WordPress direkt das Dashboard. Bist du noch nicht angemeldet, wirst du normalerweise zur Login-Seite weitergeleitet.

WordPress direkt über wp-login.php aufrufen #

Alternativ kannst du die eigentliche WordPress-Login-Seite direkt aufrufen:

https://deine-domain.ch/wp-login.php

Beide Wege führen bei einer normalen WordPress-Konfiguration zum gleichen Ziel.

Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, dass /wp-admin/ den geschützten Administrationsbereich bezeichnet, während wp-login.php die eigentliche WordPress-Anmeldeseite ist.

So meldest du dich bei WordPress an #

WordPress-Login Schritt für Schritt #

  1. Öffne deinen Webbrowser.
  2. Rufe https://deine-domain.ch/wp-admin/ auf.
  3. WordPress zeigt dir die Anmeldeseite beziehungsweise leitet dich dorthin weiter.
  4. Gib deinen WordPress-Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein.
  5. Gib dein WordPress-Passwort ein.
  6. Aktiviere bei Bedarf „Angemeldet bleiben“.
  7. Klicke auf „Anmelden“.
  8. Nach erfolgreicher Anmeldung öffnet sich der WordPress-Adminbereich.

Wenn du dich zum ersten Mal bei einer neuen WordPress-Installation anmeldest, verwende die Zugangsdaten des Administratorkontos, das bei der Installation erstellt wurde.

Woher bekomme ich meine WordPress-Zugangsdaten? #

Benutzername und Passwort des WordPress-Administrators werden bei der Installation der Website festgelegt.

Wenn du WordPress selbst installiert hast, hast du diese Daten während der Installation angegeben. Bei einer Installation über Softaculous werden Administrator-Benutzername, Passwort und E-Mail-Adresse ebenfalls während des Installationsvorgangs festgelegt.

Wie eine neue WordPress-Installation bei CURIAWEB eingerichtet wird, erklären wir in unserer Anleitung WordPress mit Softaculous installieren.

Wurde deine Website von einer Agentur, einem Entwickler oder einer anderen Person erstellt, kann diese ein separates Benutzerkonto für dich eingerichtet haben.

WordPress-Passwort und CURIAWEB-Zugang sind verschiedene Konten #

Ein häufiger Fehler besteht darin, verschiedene Zugangsdaten miteinander zu verwechseln.

Dein WordPress-Benutzerkonto ist nicht dasselbe wie dein Zugang zu:

  • CURIAWEB Kundencenter
  • cPanel
  • FTP
  • einem E-Mail-Postfach
  • phpMyAdmin beziehungsweise der Datenbank

Diese Systeme erfüllen unterschiedliche Aufgaben und besitzen normalerweise eigene Zugangsdaten.

Wenn dein CURIAWEB Kundencenter-Passwort funktioniert, bedeutet das deshalb nicht automatisch, dass du dasselbe Passwort für WordPress verwenden kannst.

Wichtig: Verwende für WordPress, cPanel, E-Mail und andere wichtige Dienste nicht überall dasselbe Passwort. Unterschiedliche, einzigartige Passwörter verhindern, dass ein kompromittierter Zugang automatisch weitere Systeme gefährdet.

Was sehe ich nach der Anmeldung? #

Nach erfolgreicher Anmeldung gelangst du normalerweise zum WordPress-Dashboard.

Auf der linken Seite befindet sich die Hauptnavigation. Darüber erreichst du die verschiedenen Verwaltungsbereiche deiner Website.

Zu den wichtigsten Menüpunkten gehören:

  • Dashboard: Übersicht und Aktualisierungen
  • Beiträge: Blogbeiträge verwalten
  • Medien: Bilder und andere Mediendateien verwalten
  • Seiten: statische Seiten verwalten
  • Kommentare: Kommentare moderieren
  • Design: Themes und je nach Konfiguration weitere Designfunktionen
  • Plugins: WordPress-Erweiterungen verwalten
  • Benutzer: Benutzerkonten und Rollen verwalten
  • Werkzeuge: verschiedene Verwaltungsfunktionen
  • Einstellungen: grundlegende WordPress-Konfiguration

Plugins können zusätzliche Menüpunkte hinzufügen. Deshalb sieht nicht jedes WordPress-Dashboard exakt gleich aus.

Warum sehe ich bestimmte Menüpunkte nicht? #

Wenn beispielsweise Plugins, Design oder bestimmte Einstellungen fehlen, muss das kein Fehler sein.

WordPress besitzt ein Rollen- und Berechtigungssystem. Ein Administrator darf wesentlich mehr Einstellungen verändern als beispielsweise ein Autor oder Redakteur.

Ein Benutzer ohne Administratorrechte sieht deshalb bestimmte Verwaltungsbereiche überhaupt nicht.

Wie die einzelnen Rollen funktionieren, erklären wir ausführlich in unserer Anleitung WordPress-Benutzer verwalten: Konten, Rollen und Berechtigungen richtig einrichten.

WordPress wurde in einem Unterverzeichnis installiert #

Liegt WordPress nicht direkt im Hauptverzeichnis deiner Domain, musst du das Installationsverzeichnis in der Login-Adresse berücksichtigen.

Wurde WordPress beispielsweise unter:

https://deine-domain.ch/blog

installiert, lautet der Adminbereich normalerweise:

https://deine-domain.ch/blog/wp-admin

und die direkte Login-Adresse:

https://deine-domain.ch/blog/wp-login.php

Das gleiche Prinzip gilt für andere Unterverzeichnisse.

Wie eine solche Installation eingerichtet wird, erklären wir in unserer Anleitung WordPress mit Softaculous in einem Unterverzeichnis installieren.

WordPress ist auf einer Subdomain installiert #

Eine WordPress-Installation kann auch auf einer Subdomain betrieben werden.

Wenn deine Website beispielsweise unter:

https://shop.deine-domain.ch

läuft, lautet der Adminbereich normalerweise:

https://shop.deine-domain.ch/wp-admin

Die Subdomain wird dabei wie eine eigenständige Website behandelt.

Die Login-Adresse wurde durch ein Sicherheits-Plugin geändert #

Einige WordPress-Sicherheitsplugins können die standardmässige Login-Adresse verändern oder den direkten Zugriff auf wp-login.php beziehungsweise /wp-admin/ einschränken.

In diesem Fall funktioniert die normale Adresse möglicherweise absichtlich nicht mehr.

Wurde beispielsweise eine individuelle Login-Adresse eingerichtet, musst du diese verwenden.

Wenn du sie vergessen hast, solltest du nicht wahllos verschiedene Adressen ausprobieren oder Änderungen an der Datenbank vornehmen. Prüfe zunächst, welches Sicherheitsplugin verwendet wird und ob die individuelle Login-Adresse dokumentiert wurde.

Was bedeutet „Angemeldet bleiben“? #

Auf der WordPress-Login-Seite findest du normalerweise die Option „Angemeldet bleiben“.

Wenn du diese aktivierst, kann WordPress deine Anmeldung über einen längeren Zeitraum im Browser speichern. Dadurch musst du dich nicht bei jedem Besuch des Adminbereichs erneut anmelden.

Auf deinem eigenen geschützten Computer kann diese Funktion praktisch sein.

Auf öffentlichen, gemeinsam genutzten oder fremden Geräten solltest du sie dagegen nicht aktivieren.

Sicherheitsregel: Verwende „Angemeldet bleiben“ nicht auf öffentlich zugänglichen Computern, gemeinsam verwendeten Geräten oder Geräten, deren Sicherheit du nicht kontrollierst.

Nach der Arbeit aus WordPress abmelden #

Um dich aus WordPress abzumelden, bewege den Mauszeiger im Adminbereich oben rechts über dein Benutzerprofil beziehungsweise deinen Namen und wähle „Abmelden“.

Besonders auf fremden oder gemeinsam genutzten Geräten solltest du dich nach der Arbeit immer vollständig abmelden.

Das blosse Schliessen des Browserfensters beendet eine gespeicherte WordPress-Sitzung nicht zwangsläufig sofort.

WordPress-Passwort vergessen #

Wenn du die Login-Seite erreichst, dein Passwort aber nicht mehr kennst, musst du WordPress nicht neu installieren.

Klicke auf der Login-Seite auf:

„Passwort vergessen?“

Anschliessend kannst du deinen Benutzernamen oder die beim WordPress-Konto hinterlegte E-Mail-Adresse angeben. WordPress sendet dir normalerweise einen Link zum Festlegen eines neuen Passworts.

Die verschiedenen Wiederherstellungsmöglichkeiten erklären wir Schritt für Schritt in unserer Anleitung WordPress-Passwort vergessen: Admin-Zugang wiederherstellen.

Passwort-Wiederherstellungs-E-Mail kommt nicht an #

Wenn du die Passwort-Wiederherstellung anforderst, aber keine E-Mail erhältst, prüfe zunächst:

  • Spam- beziehungsweise Junk-Ordner
  • ob die verwendete E-Mail-Adresse korrekt ist
  • ob das E-Mail-Postfach erreichbar ist
  • ob andere WordPress-E-Mails zugestellt werden

Wenn WordPress generell Probleme mit dem Versand von Systemnachrichten hat, sollte der Mailversand überprüft und gegebenenfalls über SMTP eingerichtet werden.

CURIAWEB-Kunden steht dafür GoSMTP PRO kostenlos zur Verfügung. Die Einrichtung erklären wir unter WordPress-E-Mails per SMTP versenden.

Kein Zugriff auf die hinterlegte E-Mail-Adresse #

Wenn du dein Passwort vergessen hast und gleichzeitig keinen Zugriff mehr auf die hinterlegte E-Mail-Adresse besitzt, kann die normale Passwort-Wiederherstellung nicht abgeschlossen werden.

Mit Zugriff auf dein Hosting besteht jedoch eine weitere Möglichkeit: Das Passwort kann direkt über die WordPress-Datenbank neu gesetzt werden.

Dafür steht dir bei CURIAWEB phpMyAdmin über cPanel zur Verfügung.

Die vollständige Vorgehensweise findest du in unserer Anleitung WordPress-Passwort über phpMyAdmin ändern.

WordPress meldet „Fehler: Falscher Benutzername oder falsches Passwort“ #

Wenn WordPress deine Anmeldung ablehnt, prüfe zuerst die einfachen Ursachen.

  • Ist der Benutzername korrekt geschrieben?
  • Verwendest du die richtige E-Mail-Adresse?
  • Ist die Feststelltaste deiner Tastatur aktiviert?
  • Wurde beim Kopieren des Passworts versehentlich ein Leerzeichen eingefügt?
  • Verwendet dein Passwortmanager möglicherweise ein altes Passwort?
  • Bist du auf der richtigen WordPress-Website?

Gerade bei mehreren WordPress-Websites kann es vorkommen, dass ein Passwort für eine Installation funktioniert, für eine andere aber nicht.

Browser oder Passwortmanager verwendet alte Zugangsdaten #

Browser und Passwortmanager können WordPress-Zugangsdaten automatisch ausfüllen. Das ist praktisch, kann nach einer Passwortänderung aber zu Verwirrung führen.

Wenn WordPress trotz eines gerade neu gesetzten Passworts die Anmeldung ablehnt, lösche das automatisch eingetragene Passwort vollständig und gib das neue Passwort manuell ein.

Alternativ kannst du die Anmeldung in einem privaten beziehungsweise Inkognito-Fenster deines Browsers testen.

/wp-admin/ zeigt eine 404-Fehlerseite #

Wenn /wp-admin/ eine 404-Fehlerseite anzeigt, liegt möglicherweise nicht einfach ein falsches Passwort vor.

Mögliche Ursachen sind:

  • WordPress ist in einem Unterverzeichnis installiert
  • du verwendest die falsche Domain oder Subdomain
  • die Login-Adresse wurde verändert
  • WordPress-Dateien fehlen oder wurden verschoben
  • eine Sicherheitskonfiguration blockiert den Zugriff
  • eine fehlerhafte Server- oder Weiterleitungskonfiguration liegt vor

Prüfe deshalb zuerst, unter welcher Adresse WordPress tatsächlich installiert wurde.

/wp-admin/ leitet immer wieder weiter #

Wenn du dich anmeldest, aber WordPress immer wieder zur Login-Seite zurückkehrt, spricht man häufig von einem Login-Redirect-Loop.

Dafür kommen verschiedene Ursachen infrage:

  • fehlerhafte oder veraltete Browser-Cookies
  • falsche WordPress-URL
  • falsche Website-URL
  • Probleme nach einer Domainänderung
  • HTTP-/HTTPS-Konflikte
  • Plugin-Konflikte
  • Cache-Probleme
  • fehlerhafte Weiterleitungen

Beginne mit den einfachsten Tests: Lösche die Cookies für die betreffende Domain oder öffne die Login-Seite in einem privaten Browserfenster.

Wenn das Problem bestehen bleibt, sollte die Ursache systematisch untersucht werden.

WordPress-Login funktioniert nach Umstellung auf HTTPS nicht mehr #

Nach einer SSL- beziehungsweise HTTPS-Umstellung können falsche URL-Einstellungen oder Weiterleitungen dazu führen, dass der Adminbereich nicht mehr korrekt erreichbar ist.

Beispielsweise kann eine Website zwischen:

http://deine-domain.ch

und:

https://deine-domain.ch

hin- und herleiten.

Auch Unterschiede zwischen einer Domain mit und ohne www können bei einer fehlerhaften Konfiguration Probleme verursachen.

Wie SSL bei WordPress korrekt eingerichtet wird, erklären wir in unserer Anleitung SSL in WordPress aktivieren und HTTPS richtig einrichten.

WordPress zeigt nach dem Login eine weisse Seite #

Wenn die Anmeldung grundsätzlich funktioniert, danach aber nur eine leere beziehungsweise weisse Seite erscheint, liegt wahrscheinlich kein normales Login-Problem vor.

Mögliche Ursachen können beispielsweise sein:

  • PHP-Fehler
  • Plugin-Konflikte
  • Theme-Fehler
  • unzureichende PHP-Ressourcen
  • fehlerhafte oder inkompatible Aktualisierungen

In diesem Fall solltest du nicht wiederholt dein Passwort ändern. Die Zugangsdaten können korrekt sein, während die Website aufgrund eines technischen Fehlers die Administrationsoberfläche nicht ausgeben kann.

WordPress meldet einen kritischen Fehler #

Wenn beim Aufruf des Adminbereichs die Meldung erscheint, dass auf der Website ein kritischer Fehler aufgetreten ist, weist dies normalerweise auf einen PHP- beziehungsweise WordPress-Fehler hin.

Häufig stehen solche Fehler im Zusammenhang mit:

  • einem Plugin
  • einem Theme
  • einer inkompatiblen PHP-Version
  • einem fehlgeschlagenen Update
  • individuellem PHP-Code

Das Problem lässt sich nicht dadurch lösen, dass du einfach einen neuen WordPress-Benutzer anlegst oder dein Passwort zurücksetzt.

Wenn der Fehler unmittelbar nach einer Aktualisierung aufgetreten ist, hilft dir auch unsere Anleitung WordPress aktualisieren: Core, Plugins und Themes sicher auf dem neuesten Stand halten bei der systematischen Fehlersuche.

Kann ein Plugin den WordPress-Login verhindern? #

Ja. Plugins können direkt oder indirekt Einfluss auf die Anmeldung nehmen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Sicherheitsplugins
  • Login-Schutz
  • Firewall-Erweiterungen
  • Plugins für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Membership-Plugins
  • Redirect-Plugins
  • Cache-Plugins

Auch ein normaler Programmfehler in einem Plugin kann dazu führen, dass der Adminbereich nicht mehr geladen wird.

Wenn ein Plugin als Ursache identifiziert wurde, kann eine Deaktivierung erforderlich sein. Wie das funktioniert, erklären wir in unserer Anleitung WordPress-Plugins deaktivieren oder löschen.

Kann ein Theme den Adminbereich blockieren? #

Auch ein fehlerhaftes Theme oder eigener PHP-Code im Theme kann einen schwerwiegenden WordPress-Fehler verursachen.

Das ist beispielsweise möglich, wenn Änderungen direkt in der Datei functions.php vorgenommen wurden und der eingefügte PHP-Code einen Syntax- oder Laufzeitfehler enthält.

Eigene Code-Anpassungen sollten deshalb nicht unkontrolliert direkt in einem aktualisierbaren Parent-Theme vorgenommen werden.

Für umfangreichere Theme-Anpassungen erklären wir später die Verwendung eines WordPress Child-Themes.

WordPress-Adminbereich nach einem Update nicht mehr erreichbar #

Wenn der Adminbereich unmittelbar nach einer Aktualisierung nicht mehr funktioniert, notiere zuerst, welche Komponente zuletzt aktualisiert wurde.

Das kann sein:

  • WordPress Core
  • ein Plugin
  • ein Theme
  • PHP

Ändere nicht gleichzeitig mehrere weitere Komponenten. Je weniger Variablen du während der Fehlersuche veränderst, desto leichter lässt sich die Ursache identifizieren.

Unsere Anleitung zum sicheren Aktualisieren von WordPress, Plugins und Themes erklärt auch, warum Updates kontrolliert durchgeführt und anschliessend getestet werden sollten.

Was ist der Unterschied zwischen WordPress.com und einer eigenen WordPress-Website? #

Bei einer selbst gehosteten WordPress-Installation bei CURIAWEB läuft WordPress als Software auf deinem Webhosting.

Die Anmeldung erfolgt deshalb direkt über deine eigene Website, beispielsweise:

https://deine-domain.ch/wp-admin

Das ist nicht dasselbe wie ein Konto bei WordPress.com.

Wenn deine Website bei CURIAWEB gehostet wird, benötigst du für die normale Anmeldung in deine selbst gehostete WordPress-Website kein WordPress.com-Konto.

Wenn du bisher WordPress.com verwendest und deine Website auf ein eigenes Hosting übertragen möchtest, behandeln wir diesen Vorgang in unserer Anleitung Von WordPress.com zu CURIAWEB Webhosting wechseln.

Kann ich /wp-admin/ als Lesezeichen speichern? #

Ja. Wenn du deine WordPress-Website regelmässig verwaltest, kannst du die Adresse des Adminbereichs als Lesezeichen in deinem Browser speichern.

Speichere beispielsweise:

https://deine-domain.ch/wp-admin

Dadurch musst du die Adresse nicht jedes Mal neu eingeben.

Das Lesezeichen speichert lediglich die Adresse. Dein Passwort solltest du nicht ungeschützt in Notizen oder im Namen des Lesezeichens hinterlegen.

Sollte ich den Benutzernamen „admin“ verwenden? #

Bei einer neuen WordPress-Installation gibt es keinen technischen Grund, den leicht vorhersehbaren Benutzernamen admin zu verwenden.

Ein individueller Benutzername verhindert zwar keine Angriffe auf die Login-Seite, reduziert aber zumindest die Vorhersehbarkeit eines Teils der Anmeldedaten.

Wesentlich wichtiger bleiben:

  • ein starkes und einzigartiges Passwort
  • aktuelle WordPress-, Plugin- und Theme-Versionen
  • nur tatsächlich benötigte Administratoren
  • eine sichere Hosting-Umgebung
  • bei erhöhtem Schutzbedarf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung

Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung? #

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) reicht das Passwort allein nicht für die Anmeldung aus. Zusätzlich wird ein zweiter Faktor benötigt, beispielsweise ein zeitlich begrenzter Code aus einer Authenticator-App.

Selbst wenn ein Angreifer das WordPress-Passwort kennt, kann dieser zusätzliche Faktor einen unbefugten Login verhindern.

Für Websites mit mehreren Administratoren, geschäftskritischen Inhalten oder WooCommerce kann 2FA eine sinnvolle zusätzliche Schutzmassnahme sein.

Öffentliche Computer für WordPress vermeiden #

Vermeide nach Möglichkeit die Anmeldung in den WordPress-Adminbereich über öffentlich zugängliche oder nicht vertrauenswürdige Computer.

Du kannst nicht zuverlässig beurteilen, ob ein fremdes Gerät beispielsweise:

  • Zugangsdaten speichert
  • Schadsoftware enthält
  • Tastatureingaben protokolliert
  • Browser-Sitzungen nicht vollständig löscht

Verwende für administrative Arbeiten möglichst ein eigenes, gepflegtes und geschütztes Gerät.

Login funktioniert nur bei einem Benutzer nicht #

Wenn sich andere WordPress-Benutzer problemlos anmelden können und nur ein bestimmtes Konto betroffen ist, liegt wahrscheinlich kein allgemeines Problem mit /wp-admin/ vor.

Prüfe dann insbesondere:

  • Benutzername und Passwort
  • hinterlegte E-Mail-Adresse
  • Benutzerrolle
  • ob das Benutzerkonto noch existiert
  • ob ein Sicherheitsplugin den Benutzer blockiert

Ein Administrator kann vorhandene Konten unter Benutzer → Alle Benutzer überprüfen.

Weitere Informationen findest du in unserer Anleitung WordPress-Benutzer verwalten.

Login funktioniert bei keinem Benutzer mehr #

Wenn sich plötzlich kein Benutzer mehr anmelden kann, ist ein individuelles Passwortproblem weniger wahrscheinlich.

Dann solltest du unter anderem prüfen:

  • ob die Login-Seite grundsätzlich erreichbar ist
  • ob kürzlich ein Plugin oder Theme aktualisiert wurde
  • ob die Domain geändert wurde
  • ob HTTP auf HTTPS umgestellt wurde
  • ob ein Sicherheitsplugin Änderungen vorgenommen hat
  • ob Weiterleitungen fehlerhaft sind
  • ob ein PHP- oder Serverfehler vorliegt

Setze in einer solchen Situation nicht nacheinander die Passwörter aller Benutzer zurück. Suche zuerst nach der gemeinsamen technischen Ursache.

Nach erfolgreichem Login das eigene Profil prüfen #

Wenn du wieder Zugriff auf den Adminbereich hast, kannst du dein Benutzerprofil kontrollieren.

Öffne dazu:

Benutzer → Profil

Prüfe insbesondere:

  • deine E-Mail-Adresse
  • deinen Anzeigenamen
  • deine persönlichen Einstellungen
  • ob dein Passwort sicher gespeichert ist

Eine aktuelle E-Mail-Adresse ist besonders wichtig, weil sie für die Passwort-Wiederherstellung und andere WordPress-Benachrichtigungen verwendet werden kann.

Typische Fehler beim WordPress-Login #

  • CURIAWEB-Kundencenter-Zugang statt WordPress-Zugang verwenden
  • cPanel-Passwort mit dem WordPress-Passwort verwechseln
  • falsche Domain oder Subdomain öffnen
  • Unterverzeichnis der WordPress-Installation vergessen
  • alte Zugangsdaten aus dem Passwortmanager verwenden
  • Spam-Ordner bei der Passwort-Wiederherstellung nicht prüfen
  • bei einer geänderten Login-Adresse weiterhin nur /wp-admin/ ausprobieren
  • bei einem technischen Fehler unnötig das Passwort zurücksetzen
  • auf einem öffentlichen Computer „Angemeldet bleiben“ aktivieren
  • dasselbe Passwort für WordPress, cPanel und E-Mail verwenden

Merke: Wenn /wp-admin/ erreichbar ist und WordPress lediglich dein Passwort ablehnt, handelt es sich wahrscheinlich um ein Anmeldeproblem. Wenn dagegen die Login-Seite selbst nicht funktioniert, Weiterleitungsschleifen auftreten oder ein kritischer Fehler angezeigt wird, solltest du nach einer technischen Ursache suchen.

Wann solltest du den CURIAWEB-Support kontaktieren? #

Wenn du nicht mehr auf den WordPress-Adminbereich zugreifen kannst und die Ursache nicht eindeutig ist, kannst du dich als CURIAWEB-Kunde an unseren Support wenden.

Beschreibe das Problem möglichst konkret. Hilfreich sind beispielsweise:

  • die betroffene Domain
  • die aufgerufene Login-Adresse
  • die genaue Fehlermeldung
  • ob die öffentliche Website noch funktioniert
  • ob /wp-admin/ beziehungsweise wp-login.php erreichbar ist
  • ob das Problem nach einem Update oder einer Änderung aufgetreten ist

Sende dein WordPress-Passwort nicht unaufgefordert in einem Support-Ticket. Für eine erste technische Analyse ist dein Passwort normalerweise nicht erforderlich.

Zusammenfassung #

Den Adminbereich einer normalen WordPress-Installation erreichst du über https://deine-domain.ch/wp-admin/. Alternativ kannst du die Login-Seite direkt über https://deine-domain.ch/wp-login.php öffnen. Bei einer Installation in einem Unterverzeichnis oder auf einer Subdomain muss die Adresse entsprechend angepasst werden.

Für die Anmeldung verwendest du dein WordPress-Benutzerkonto. Dieses ist unabhängig vom CURIAWEB Kundencenter, cPanel, FTP oder deinem E-Mail-Konto. Wenn du dein Passwort vergessen hast, nutze zuerst die WordPress-Passwort-Wiederherstellung. Ist auch der Zugriff auf die hinterlegte E-Mail-Adresse nicht mehr möglich, kann das Passwort alternativ über phpMyAdmin zurückgesetzt werden.

Wenn die Login-Seite selbst nicht erreichbar ist, WordPress ständig weiterleitet oder ein kritischer Fehler erscheint, liegt wahrscheinlich kein einfaches Passwortproblem vor. Prüfe dann unter anderem Plugins, HTTPS-Konfiguration und kürzlich durchgeführte WordPress-Updates.

Letzte Aktualisierung August 27, 2026
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