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cPanel Software: PHP, Softaculous, AccelerateWP & weitere Tools erklärt

Lesezeit ca.: 11 Minuten

Im Bereich Software deines CURIAWEB-cPanels findest du Werkzeuge zur Verwaltung von PHP, zur Installation und Verwaltung von Webanwendungen sowie verschiedene Funktionen für Performance, Entwicklung und spezielle Hosting-Anwendungen.

Bei CURIAWEB findest du hier unter anderem SitePad Website Builder, WP Manager by CURIAWEB, PHP-PEAR-Pakete, Perl-Module, Website optimieren, Anwendungsverwaltung, MultiPHP-Manager, MultiPHP-INI-Editor, Softaculous Apps Installer, PHP-Version wählen, Setup Python App, AccelerateWP und X-Ray App.

Nicht jedes dieser Werkzeuge wird für eine normale Website benötigt. Einige Funktionen richten sich an Einsteiger, andere an Entwickler oder an die technische Diagnose einer Website.

Kurz erklärt: Wenn du PHP konfigurieren, eine Webanwendung installieren oder Performance-Werkzeuge deines Hostings verwenden möchtest, ist der Bereich Software häufig die richtige Anlaufstelle.

Wo findest du die Software-Funktionen? #

Melde dich bei deinem CURIAWEB-cPanel an und öffne auf der Startseite den Bereich Software.

cPanel Software: PHP, Softaculous, AccelerateWP & weitere Tools erklärt

Dort findest du folgende Funktionen:

  • SitePad Website Builder
  • WP Manager by CURIAWEB
  • PHP-PEAR-Pakete
  • Perl-Module
  • Website optimieren
  • Anwendungsverwaltung
  • MultiPHP-Manager
  • MultiPHP-INI-Editor
  • Softaculous Apps Installer
  • PHP-Version wählen
  • Setup Python App
  • AccelerateWP
  • X-Ray App

Eine Übersicht über alle Bereiche deines cPanels findest du unter cPanel bei CURIAWEB erklärt: Alle Bereiche und Funktionen im Überblick.

SitePad Website Builder #

SitePad Website Builder ist ein grafischer Website-Baukasten, mit dem Websites ohne manuelle Programmierung erstellt werden können.

Über eine visuelle Oberfläche können Seiten aufgebaut, Inhalte eingefügt und das Erscheinungsbild einer Website angepasst werden.

SitePad ist dabei ein eigenständiges System und sollte nicht mit WordPress, Kopage oder Sitejet verwechselt werden. Diese Werkzeuge können ebenfalls in deiner Hosting-Umgebung erscheinen, verfolgen aber jeweils einen eigenen technischen Ansatz.

Wichtig: Wenn auf einer Domain bereits eine funktionierende Website vorhanden ist, solltest du nicht einfach einen zusätzlichen Website-Baukasten dafür einrichten oder veröffentlichen. Prüfe zuerst, welches System die bestehende Website verwendet und welche Dateien durch eine Veröffentlichung betroffen wären.

WP Manager by CURIAWEB #

Der WP Manager by CURIAWEB bietet eine zentrale Oberfläche zur Verwaltung vorhandener WordPress-Installationen.

Je nach verfügbarer Funktion kannst du dort wichtige Informationen zu einer Installation einsehen und verschiedene Verwaltungsaufgaben ausführen, ohne dafür jede WordPress-Website zunächst über ihren eigenen Administrationsbereich öffnen zu müssen.

Der WordPress Manager ergänzt damit den eigentlichen WordPress-Administrationsbereich. Er ersetzt diesen jedoch nicht.

Beiträge, Seiten, Menüs, Benutzer und die inhaltliche Gestaltung einer Website verwaltest du weiterhin direkt innerhalb von WordPress.

Kurz erklärt: Der WP Manager ist für die technische Verwaltung einer WordPress-Installation gedacht. Der WordPress-Administrationsbereich bleibt die zentrale Oberfläche für Inhalte und die eigentliche Website-Verwaltung.

PHP-PEAR-Pakete #

PEAR steht für PHP Extension and Application Repository. Über PHP-PEAR-Pakete können entsprechende PHP-Komponenten beziehungsweise Bibliotheken bereitgestellt und verwaltet werden.

Solche Pakete werden von bestimmten PHP-Anwendungen oder individuellen Entwicklungsprojekten benötigt.

Für eine normale WordPress-Website musst du hier üblicherweise nichts installieren.

Wenn eine Anwendung ausdrücklich ein bestimmtes PEAR-Paket voraussetzt, solltest du zunächst prüfen, ob es verfügbar ist und ob die Anwendung mit der auf deinem Hosting verwendeten PHP-Umgebung kompatibel ist.

Perl-Module #

Perl ist eine Programmiersprache, die unter anderem für Skripte und verschiedene serverseitige Anwendungen eingesetzt werden kann.

Über Perl-Module können zusätzliche Komponenten für Perl-Anwendungen verwaltet werden.

Moderne Websites auf Basis von WordPress oder anderen PHP-Anwendungen benötigen diese Funktion normalerweise nicht.

Sie ist hauptsächlich für spezielle Anwendungen relevant, die ausdrücklich Perl und bestimmte Module voraussetzen.

Website optimieren #

Die Funktion Website optimieren betrifft die Komprimierung von Inhalten, die vom Webserver an Besucher übertragen werden.

Textbasierte Ressourcen wie HTML, CSS oder JavaScript lassen sich komprimiert übertragen. Dadurch kann die zu übertragende Datenmenge reduziert werden.

Eine kleinere Übertragungsmenge kann sich positiv auf die Ladezeit auswirken, insbesondere bei größeren textbasierten Dateien oder langsameren Verbindungen.

Komprimierung ist nicht dasselbe wie Caching #

Komprimierung reduziert die Datenmenge einer Übertragung. Caching verfolgt dagegen das Ziel, bereits erzeugte oder geladene Inhalte wiederzuverwenden, damit bestimmte Arbeiten nicht bei jedem Aufruf erneut durchgeführt werden müssen.

Beide Techniken können die Performance einer Website verbessern, lösen aber unterschiedliche Aufgaben.

Wichtig: Aktiviere nicht wahllos mehrere Optimierungsmechanismen, nur weil sie verfügbar sind. Webanwendung, Plugins, Webserver und zusätzliche Performance-Lösungen können teilweise ähnliche Aufgaben übernehmen. Doppelte oder widersprüchliche Konfigurationen können Probleme verursachen.

Anwendungsverwaltung #

Die Anwendungsverwaltung dient zur Verwaltung bestimmter Anwendungen, die über unterstützte serverseitige Anwendungsmechanismen betrieben werden.

Diese Funktion richtet sich hauptsächlich an Entwickler beziehungsweise an spezielle Anwendungen und wird für eine klassische WordPress-Website normalerweise nicht benötigt.

Wenn du eine Anwendung verwendest, die eine entsprechende Serverintegration voraussetzt, können dort Konfigurationsinformationen und Verwaltungsoptionen zur Verfügung stehen.

MultiPHP-Manager #

Mit dem MultiPHP-Manager können PHP-Versionen für Domains beziehungsweise Websites verwaltet werden, sofern die jeweilige Serverkonfiguration diese Funktion verwendet.

Das ist wichtig, weil unterschiedliche Webanwendungen unterschiedliche PHP-Versionen voraussetzen können.

Eine ältere Anwendung funktioniert möglicherweise nicht mit einer neuen PHP-Version. Umgekehrt sollte eine moderne Anwendung nicht unnötig mit einer veralteten und nicht mehr unterstützten PHP-Version betrieben werden.

Achtung: Ändere die PHP-Version einer produktiven Website nicht ohne anschließenden Funktionstest. Themes, Plugins oder individuelle Anwendungen können mit einer anderen PHP-Version inkompatibel sein.

Die konkrete Vorgehensweise behandeln wir später unter PHP-Version in cPanel ändern.

MultiPHP-INI-Editor #

Mit dem MultiPHP-INI-Editor können verschiedene PHP-Konfigurationswerte für unterstützte Domains beziehungsweise Umgebungen angepasst werden.

Dazu können beispielsweise Werte gehören, die beeinflussen, wie viel Speicher ein PHP-Prozess verwenden darf, wie groß hochgeladene Dateien sein dürfen oder wie lange ein Skript ausgeführt werden kann.

Typische PHP-Direktiven sind beispielsweise:

  • memory_limit
  • upload_max_filesize
  • post_max_size
  • max_execution_time

Die verfügbaren Werte und zulässigen Grenzen hängen von der jeweiligen Hosting- und PHP-Konfiguration ab.

Wie du solche Einstellungen gezielt änderst, zeigen wir später unter PHP-Einstellungen in cPanel ändern und PHP Memory Limit, Upload-Größe und Ausführungszeit einstellen.

Was bedeutet PHP Memory Limit? #

Das PHP-memory_limit legt fest, wie viel Arbeitsspeicher ein einzelnes PHP-Skript innerhalb der entsprechenden PHP-Konfiguration maximal verwenden darf.

Benötigt ein Skript mehr Speicher als erlaubt, kann PHP die Ausführung mit einer entsprechenden Fehlermeldung abbrechen.

Ein höherer Wert ist jedoch nicht automatisch besser. Wenn eine Anwendung ungewöhnlich viel Speicher benötigt, kann auch ein fehlerhaftes Plugin, ein ineffizienter Prozess oder eine andere technische Ursache dahinterstecken.

Wichtig: Das PHP-memory_limit ist nicht dasselbe wie das CloudLinux-Speicherlimit deines Hosting-Accounts. Beide Begrenzungen betreffen Arbeitsspeicher, wirken aber auf unterschiedlichen Ebenen.

Upload-Größe: Zwei Werte spielen zusammen #

Bei PHP-Dateiuploads sind insbesondere upload_max_filesize und post_max_size relevant.

upload_max_filesize begrenzt die Größe einer einzelnen hochgeladenen Datei.

post_max_size begrenzt die Größe der gesamten über eine POST-Anfrage übertragenen Daten.

Wenn du lediglich upload_max_filesize erhöhst, während post_max_size kleiner bleibt, kann ein großer Upload deshalb weiterhin scheitern.

Softaculous Apps Installer #

Der Softaculous Apps Installer ist eine in cPanel integrierte Plattform zur Installation und Verwaltung verschiedener Webanwendungen.

Softaculous kann beispielsweise verwendet werden, um unterstützte Content-Management-Systeme und andere Webanwendungen über eine grafische Oberfläche zu installieren.

Dadurch müssen Dateien, Datenbanken und grundlegende Anwendungseinstellungen nicht vollständig manuell eingerichtet werden.

Welche Anwendungen und Verwaltungsfunktionen zur Verfügung stehen, hängt von der jeweiligen Softaculous- und Serverkonfiguration ab.

Kurz erklärt: Softaculous ist nicht cPanel selbst. Es handelt sich um eine zusätzliche Softwareplattform, die in cPanel integriert ist und die Installation sowie Verwaltung unterstützter Webanwendungen vereinfacht.

Die Bedienung behandeln wir später ausführlich unter Softaculous Apps Installer in cPanel verwenden.

Softaculous und WordPress #

WordPress gehört zu den Anwendungen, die über Softaculous installiert und verwaltet werden können.

Neben der Erstinstallation können – abhängig von der bereitgestellten Konfiguration – weitere Verwaltungsfunktionen zur Verfügung stehen.

Softaculous ersetzt dabei nicht WordPress selbst. Es verwaltet die Installation auf Hosting-Ebene, während Inhalte und Website-Einstellungen weiterhin innerhalb von WordPress bearbeitet werden.

PHP-Version wählen #

Die Funktion PHP-Version wählen gehört zur CloudLinux-PHP-Umgebung und ermöglicht die Auswahl beziehungsweise Konfiguration einer für den Account oder die entsprechende Umgebung verfügbaren PHP-Version.

Abhängig von der CURIAWEB-Serverkonfiguration können darüber zusätzlich PHP-Erweiterungen und bestimmte PHP-Optionen verwaltet werden.

Damit überschneidet sich die Funktion auf den ersten Blick teilweise mit Werkzeugen wie dem MultiPHP-Manager. Technisch handelt es sich jedoch um unterschiedliche Verwaltungsmechanismen.

Wichtig: Wenn mehrere PHP-Werkzeuge in cPanel angezeigt werden, solltest du nicht dieselbe Einstellung wahllos an verschiedenen Stellen verändern. Welche Oberfläche für eine konkrete Website maßgeblich ist, hängt von der verwendeten PHP-Konfiguration ab.

PHP-Erweiterungen #

PHP kann durch zusätzliche Extensions beziehungsweise Erweiterungen um Funktionen ergänzt werden.

Webanwendungen können bestimmte Erweiterungen voraussetzen, beispielsweise für Bildverarbeitung, Datenbankzugriffe oder andere Funktionen.

Fehlt eine benötigte Erweiterung, kann eine Anwendung bei der Installation oder Ausführung eine entsprechende Fehlermeldung anzeigen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass grundsätzlich möglichst viele Erweiterungen aktiviert werden sollten. Entscheidend sind die Anforderungen der verwendeten Anwendung.

Die praktische Verwaltung behandeln wir später unter PHP-Erweiterungen in cPanel aktivieren und verwalten.

Setup Python App #

Mit Setup Python App können unterstützte Python-Anwendungen innerhalb der dafür vorgesehenen Hosting-Umgebung eingerichtet und verwaltet werden.

Python ist eine eigenständige Programmiersprache und wird für zahlreiche Web-, Automatisierungs- und Entwicklungsprojekte eingesetzt.

Die Funktion richtet sich vor allem an Entwickler, die eine entsprechende Python-Anwendung auf dem Webhosting betreiben möchten.

Für WordPress, WooCommerce oder andere klassische PHP-Anwendungen benötigst du Setup Python App nicht.

AccelerateWP #

AccelerateWP ist eine Performance-Lösung von CloudLinux für WordPress-Websites und in die CURIAWEB-Hosting-Umgebung integriert.

Sie ist darauf ausgelegt, die Performance von WordPress innerhalb einer kompatiblen CloudLinux-Hosting-Umgebung zu verbessern.

Je nach bereitgestellter AccelerateWP-Konfiguration stehen verschiedene Optimierungs- und Verwaltungsfunktionen zur Verfügung.

AccelerateWP ist damit weder eine klassische cPanel-Funktion noch ein allgemeiner Website-Baukasten. Es handelt sich um eine zusätzliche CloudLinux-Lösung speziell im Umfeld von WordPress.

Wichtig: Bei Performance-Optimierungen gilt nicht automatisch „mehr ist besser“. Wenn mehrere Cache- oder Optimierungssysteme gleichzeitig dieselben Aufgaben übernehmen, können sich Einstellungen überschneiden oder gegenseitig beeinflussen.

Was AccelerateWP macht und wie du die Funktionen sinnvoll verwendest, behandeln wir später unter AccelerateWP in cPanel erklärt.

X-Ray App #

X-Ray ist ein Diagnosewerkzeug aus der CloudLinux-Umgebung. Es dient dazu, Performance-Probleme von Webanwendungen genauer zu untersuchen.

Wenn eine Website langsam reagiert, liegt die Ursache nicht zwangsläufig an einem allgemeinen Ressourcenmangel. Eine einzelne Anwendung, ein Plugin, eine Datenbankabfrage oder ein externer Aufruf kann einen bestimmten Seitenaufruf verzögern.

X-Ray kann dabei helfen, solche Engpässe genauer einzugrenzen.

Wofür ist X-Ray besonders interessant? #

Ein typisches Beispiel ist eine WordPress-Website, bei der bestimmte Seiten deutlich langsamer reagieren als andere.

Eine allgemeine Messung zeigt dann zwar, dass die Seite langsam ist, erklärt aber noch nicht unbedingt warum.

Ein Anwendungsdiagnosewerkzeug kann zusätzliche Informationen liefern, um problematische Abläufe innerhalb der Anwendung zu identifizieren.

Kurz erklärt: Die CloudLinux-Ressourcennutzung beantwortet eher die Frage, welche Hosting-Ressourcen beansprucht werden. X-Ray hilft bei der Analyse, welche Vorgänge innerhalb einer Webanwendung zu Performance-Problemen beitragen können.

PHP-Version und PHP-Einstellungen nicht verwechseln #

Die PHP-Version bestimmt, welche Generation der PHP-Laufzeitumgebung eine Website verwendet, beispielsweise PHP 8.x.

PHP-Einstellungen bestimmen dagegen konkrete Konfigurationswerte innerhalb dieser Umgebung, beispielsweise Speichergrenzen oder maximale Upload-Größen.

PHP-Erweiterungen stellen zusätzliche Funktionen für PHP bereit.

Es handelt sich also um drei unterschiedliche Ebenen:

  • Welche PHP-Version wird verwendet?
  • Welche PHP-Einstellungen gelten?
  • Welche PHP-Erweiterungen sind aktiviert?

Bei einer technischen Fehlersuche solltest du deshalb zunächst feststellen, welche dieser Ebenen tatsächlich betroffen ist.

Welche PHP-Version solltest du verwenden? #

Grundsätzlich solltest du eine PHP-Version verwenden, die von deiner Webanwendung unterstützt wird und weiterhin sicherheitsrelevant gepflegt wird.

Ein Wechsel auf eine neuere Version sollte bei einer produktiven Website jedoch nicht blind erfolgen.

Insbesondere ältere Themes, Plugins oder individuelle PHP-Anwendungen können Funktionen verwenden, die mit einer neueren PHP-Version nicht mehr kompatibel sind.

Praxis-Tipp: Prüfe vor einem PHP-Wechsel die Anforderungen deiner Anwendung und erstelle bei wichtigen Websites eine geeignete Sicherung. Teste nach dem Wechsel nicht nur die Startseite, sondern auch wichtige Funktionen wie Login, Formulare, Shop und Administrationsbereich.

PHP-Fehler nach einer Änderung #

Wenn eine Website unmittelbar nach dem Wechsel der PHP-Version oder einer PHP-Einstellung nicht mehr funktioniert, ist der zeitliche Zusammenhang ein wichtiger Hinweis.

Statt anschließend mehrere weitere Einstellungen zu verändern, solltest du zunächst prüfen, welche Änderung vorgenommen wurde und ob sich der vorherige funktionierende Zustand wiederherstellen lässt.

Zusätzlich kann das Fehlerprotokoll Hinweise auf inkompatiblen PHP-Code oder andere technische Probleme liefern.

Wie du entsprechende Meldungen untersuchst, zeigen wir unter cPanel Error Log lesen und Website-Fehler finden.

PHP Memory Limit und CloudLinux-Ressourcen #

Gerade bei Performance- und Speicherproblemen ist die Unterscheidung zwischen PHP-Konfiguration und Hosting-Ressourcen wichtig.

Wenn PHP meldet, dass die zulässige Speichergröße eines Skripts erschöpft wurde, kann memory_limit relevant sein.

Wenn dagegen der gesamte Hosting-Account ein CloudLinux-Ressourcenlimit erreicht, muss die Ressourcennutzung auf Account-Ebene untersucht werden.

Einfach das PHP Memory Limit immer weiter zu erhöhen, ist deshalb keine allgemeine Lösung für eine langsame oder ressourcenintensive Website.

Die CloudLinux-Werte behandeln wir ausführlich unter CloudLinux Ressourcennutzung in cPanel verstehen.

Welches Werkzeug brauchst du für welche Aufgabe? #

Wenn du eine Webanwendung installieren möchtest, ist Softaculous häufig die passende Anlaufstelle.

Für WordPress-spezifische Verwaltungsaufgaben auf Hosting-Ebene steht der WP Manager by CURIAWEB zur Verfügung.

Wenn du PHP-Version, Konfigurationswerte oder Erweiterungen anpassen musst, verwendest du die dafür vorgesehenen PHP-Werkzeuge.

Für WordPress-Performance steht AccelerateWP zur Verfügung, während X-Ray bei der detaillierteren Analyse bestimmter Performance-Probleme helfen kann.

Setup Python App, PEAR, Perl und die Anwendungsverwaltung benötigst du dagegen nur für entsprechende spezielle Anwendungen.

Nicht jedes sichtbare Werkzeug muss verwendet werden #

cPanel zeigt dir zahlreiche Funktionen, weil ein Webhosting-Account sehr unterschiedliche Anwendungen unterstützen kann.

Das bedeutet nicht, dass du alle verfügbaren Werkzeuge konfigurieren musst.

Wenn deine WordPress-Website funktioniert, gibt es beispielsweise keinen Grund, Perl-Module oder Python-Anwendungen einzurichten. Ebenso solltest du PHP-Werte nicht verändern, nur weil die Möglichkeit dazu vorhanden ist.

Grundregel: Ändere eine Software- oder PHP-Einstellung nur dann, wenn du einen konkreten Grund dafür hast und weißt, welche Website beziehungsweise Anwendung davon betroffen ist.

Zusammenfassung #

Der Bereich Software deines CURIAWEB-cPanels bündelt verschiedene Werkzeuge für Webanwendungen, PHP, Performance und spezielle Entwicklungsumgebungen.

Softaculous erleichtert die Installation und Verwaltung unterstützter Webanwendungen. Der WP Manager by CURIAWEB unterstützt bei der technischen Verwaltung von WordPress-Installationen. Mit den verschiedenen PHP-Werkzeugen können PHP-Versionen, Konfigurationswerte und Erweiterungen verwaltet werden.

AccelerateWP ergänzt die Hosting-Umgebung um WordPress-Performance-Funktionen, während X-Ray bei der Analyse von Performance-Problemen helfen kann. Weitere Werkzeuge wie Python, PEAR oder Perl sind für spezielle Anwendungen und Entwicklungsanforderungen vorgesehen.

Du musst nicht jede dieser Funktionen verwenden. Besonders bei PHP- und Performance-Einstellungen ist es sinnvoll, Änderungen gezielt vorzunehmen und anschließend zu überprüfen, ob die betroffene Website weiterhin vollständig funktioniert.

In unseren weiterführenden Anleitungen zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du PHP konfigurierst, Erweiterungen verwaltest, Softaculous verwendest und AccelerateWP richtig einsetzt.

Letzte Aktualisierung August 28, 2026
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