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IMAP, POP3 und SMTP erklärt: CURIAWEB E-Mail-Server, Ports und Einstellungen

Lesezeit ca.: 11 Minuten

Wenn du eine CURIAWEB E-Mail-Adresse in Outlook, Apple Mail, Thunderbird, auf einem iPhone, iPad oder Android-Gerät einrichtest, begegnen dir Begriffe wie IMAP, POP3 und SMTP. Diese Protokolle erfüllen unterschiedliche Aufgaben beim Empfangen, Synchronisieren und Versenden von E-Mails.

Für die meisten Anwendungen empfehlen wir bei CURIAWEB IMAP für den Posteingang und SMTP für den Postausgang. POP3 steht ebenfalls zur Verfügung, ist für die Verwendung eines Postfachs auf mehreren Geräten jedoch meist weniger geeignet.

In diesem Artikel findest du die CURIAWEB-Serverdaten und erfährst, welches Protokoll für welchen Zweck verwendet wird.

CURIAWEB Standard: Für ein normales E-Mail-Konto empfehlen wir IMAP über Port 993 und SMTP über Port 465. Beide Verbindungen werden verschlüsselt verwendet und benötigen eine Authentifizierung mit deiner vollständigen E-Mail-Adresse und dem Passwort des E-Mail-Kontos.

CURIAWEB E-Mail-Einstellungen auf einen Blick #

EinstellungWert
BenutzernameDeine vollständige E-Mail-Adresse
PasswortPasswort des E-Mail-Kontos
Posteingangsservermail.deine-domain.ch
IMAP-Port993
POP3-Port995
Postausgangsservermail.deine-domain.ch
SMTP-Port465
VerschlüsselungSSL/TLS
AuthentifizierungErforderlich für IMAP, POP3 und SMTP

Der Servername richtet sich nach deiner eigenen Domain. Ersetze deine-domain.ch durch den tatsächlichen Domainnamen deiner E-Mail-Adresse.

Bei der E-Mail-Adresse:

info@meine-firma.ch

lautet der Mailserver beispielsweise:

mail.meine-firma.ch

Als Benutzername verwendest du:

info@meine-firma.ch

Wichtig: Verwende als Benutzername immer die vollständige E-Mail-Adresse. Nur info oder ein anderer Teil vor dem @ reicht für die Anmeldung nicht aus.

Was ist IMAP? #

IMAP steht für Internet Message Access Protocol. Es wird von E-Mail-Programmen verwendet, um auf Nachrichten und Mailordner eines Postfachs auf dem Mailserver zuzugreifen.

Der entscheidende Vorteil besteht darin, dass das Postfach grundsätzlich auf dem Server verwaltet wird. Dein E-Mail-Programm synchronisiert sich mit diesem Nachrichtenbestand.

Dadurch eignet sich IMAP besonders gut, wenn du dieselbe E-Mail-Adresse auf mehreren Geräten verwendest.

Du kannst dein CURIAWEB Postfach beispielsweise gleichzeitig mit:

  • Microsoft Outlook auf deinem Computer
  • Apple Mail auf deinem Mac
  • Mail auf deinem iPhone oder iPad
  • der Gmail-App auf einem Android-Gerät
  • Mozilla Thunderbird
  • Webmail

verwenden.

Wenn du eine Nachricht auf einem Gerät als gelesen markierst, verschiebst oder löschst, kann diese Änderung über IMAP auch auf den anderen verbundenen Geräten sichtbar werden.

CURIAWEB IMAP-Einstellungen #

Für den verschlüsselten IMAP-Zugriff verwendest du:

Server: mail.deine-domain.ch
Port: 993
Verschlüsselung: SSL/TLS
Authentifizierung: erforderlich
Benutzername: vollständige E-Mail-Adresse
Passwort: Passwort des E-Mail-Kontos

IMAP über Port 993 ist unsere empfohlene Konfiguration für den Posteingang.

Was bedeutet Synchronisierung bei IMAP? #

IMAP ist nicht einfach nur ein Verfahren zum Herunterladen neuer Nachrichten. Das E-Mail-Programm bildet den serverseitigen Zustand des Postfachs ab und synchronisiert Änderungen.

Wenn du beispielsweise auf deinem Smartphone eine Nachricht in einen Ordner verschiebst, kann diese Änderung anschließend auch in Outlook oder Webmail sichtbar werden.

Dasselbe gilt grundsätzlich für den Gelesen-Status oder das Löschen von Nachrichten.

Wichtig: Wenn du eine E-Mail in einem synchronisierten IMAP-Ordner löschst, solltest du nicht davon ausgehen, dass sie auf einem anderen Gerät weiterhin dauerhaft vorhanden bleibt. Die Löschaktion kann ebenfalls mit dem Server synchronisiert werden.

Speichert IMAP E-Mails auch auf dem Computer? #

Viele E-Mail-Programme speichern lokale Kopien oder einen Cache synchronisierter IMAP-Nachrichten. Dadurch können bereits synchronisierte Inhalte teilweise auch ohne permanente Internetverbindung verfügbar sein.

Das ändert jedoch nichts am grundlegenden Prinzip: Bei IMAP ist das serverseitige Postfach die zentrale Grundlage für die Synchronisierung.

Eine lokal zwischengespeicherte Nachricht sollte deshalb nicht mit einem unabhängigen Backup verwechselt werden.

Achtung: IMAP ist keine Backup-Lösung. Wenn eine Nachricht auf dem Server gelöscht und diese Änderung synchronisiert wird, kann sie auch aus den verbundenen E-Mail-Programmen verschwinden.

Was ist POP3? #

POP3 steht für Post Office Protocol Version 3. Auch POP3 wird verwendet, um E-Mails von einem Mailserver abzurufen.

Das Funktionsprinzip unterscheidet sich jedoch deutlich von IMAP. POP3 ist traditionell darauf ausgerichtet, Nachrichten vom Server auf ein Gerät beziehungsweise in ein E-Mail-Programm herunterzuladen.

Je nach Konfiguration können Nachrichten nach dem Abruf auf dem Server verbleiben oder später vom Server entfernt werden.

POP3 kann deshalb für bestimmte lokale Arbeitsweisen sinnvoll sein. Für Benutzer, die dasselbe Postfach auf mehreren Geräten verwenden möchten, ist IMAP jedoch in der Regel die bessere Wahl.

CURIAWEB POP3-Einstellungen #

Wenn du bewusst POP3 verwenden möchtest, gelten folgende Einstellungen:

Server: mail.deine-domain.ch
Port: 995
Verschlüsselung: SSL/TLS
Authentifizierung: erforderlich
Benutzername: vollständige E-Mail-Adresse
Passwort: Passwort des E-Mail-Kontos

Der verschlüsselte POP3-Zugriff erfolgt über Port 995.

IMAP oder POP3 – was ist besser? #

Das hängt von der gewünschten Arbeitsweise ab. Für die meisten CURIAWEB-Kunden empfehlen wir IMAP.

EigenschaftIMAPPOP3
Nachrichtenbestand serverseitig verwaltenJaNicht im gleichen Synchronisationsmodell
Für mehrere Geräte geeignetSehr gutEingeschränkt
Ordner synchronisierenJaNein wie bei IMAP
Gelesen-Status synchronisierenJaNein wie bei IMAP
Lokaler NachrichtenabrufMöglichZentrale Funktion
CURIAWEB EmpfehlungJaNur bei bewusstem Bedarf

Wenn du deine E-Mail-Adresse beispielsweise auf einem Computer und einem Smartphone verwendest, solltest du IMAP wählen.

Was ist SMTP? #

SMTP steht für Simple Mail Transfer Protocol. Während IMAP und POP3 für den Zugriff auf eingehende Nachrichten verwendet werden, ist SMTP für den Versand von E-Mails zuständig.

Wenn du in Outlook, Apple Mail oder Thunderbird auf Senden klickst, übergibt dein E-Mail-Programm die Nachricht an den konfigurierten SMTP-Server.

Der SMTP-Server übernimmt anschließend die weitere Verarbeitung beziehungsweise Übermittlung der Nachricht.

CURIAWEB SMTP-Einstellungen #

Für die normale CURIAWEB-Konfiguration verwendest du:

Server: mail.deine-domain.ch
Port: 465
Verschlüsselung: SSL/TLS
Authentifizierung: erforderlich
Benutzername: vollständige E-Mail-Adresse
Passwort: Passwort des E-Mail-Kontos

Für den Postausgang verwenden wir damit denselben Servernamen wie für IMAP und POP3. Das verwendete Protokoll und der Port unterscheiden sich jedoch.

Warum benötigt SMTP eine Authentifizierung? #

Ein Mailserver darf nicht beliebigen Internetnutzern erlauben, ohne Anmeldung Nachrichten über ihn zu versenden.

Dein E-Mail-Programm muss sich deshalb beim CURIAWEB SMTP-Server authentifizieren.

Dafür verwendest du deine vollständige E-Mail-Adresse und das Passwort des E-Mail-Kontos.

Typischer Fehler: E-Mails können empfangen, aber nicht versendet werden. Häufig ist in diesem Fall der Posteingang korrekt eingerichtet, während beim SMTP-Server Benutzername, Passwort, Port oder Authentifizierung fehlen beziehungsweise falsch konfiguriert sind.

Posteingangsserver und Postausgangsserver sind unterschiedliche Funktionen #

Auch wenn bei CURIAWEB für beide Funktionen derselbe Hostname verwendet wird, handelt es sich technisch um unterschiedliche Dienste.

Für den Posteingang über IMAP:

mail.deine-domain.ch:993

Für den Postausgang über SMTP:

mail.deine-domain.ch:465

Der Servername ist gleich, aber Protokoll und Port bestimmen, welcher Dienst angesprochen wird.

Was ist ein Port? #

Ein Server kann über dieselbe Netzwerkadresse verschiedene Dienste anbieten. Die Portnummer hilft dabei festzulegen, mit welchem Dienst eine Anwendung kommunizieren möchte.

Bei der CURIAWEB E-Mail-Konfiguration sind insbesondere diese Ports relevant:

ProtokollPortAufgabe
IMAP993Verschlüsselter Zugriff auf E-Mails und Mailordner
POP3995Verschlüsselter Abruf von E-Mails
SMTP465Verschlüsselter Versand von E-Mails

Wenn der richtige Servername mit einem falschen Port kombiniert wird, kann die Verbindung trotzdem fehlschlagen.

Was bedeutet SSL/TLS bei E-Mail? #

TLS dient dazu, die Verbindung zwischen deinem E-Mail-Programm und dem Mailserver zu verschlüsseln. Im Zusammenhang mit E-Mail-Programmen wird dafür häufig weiterhin die Bezeichnung SSL/TLS verwendet.

Bei der normalen CURIAWEB-Konfiguration verwendest du verschlüsselte Verbindungen für IMAP, POP3 und SMTP.

Das betrifft die Verbindung zwischen deinem Gerät und dem Mailserver. Die Transportverschlüsselung dieser Verbindung ist jedoch nicht dasselbe wie eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des eigentlichen Nachrichteninhalts.

Kurz erklärt: SSL/TLS schützt die Verbindung zu deinem Mailserver. Es bedeutet nicht automatisch, dass eine E-Mail auf ihrem gesamten Weg bis zum Empfänger ausschließlich Ende-zu-Ende verschlüsselt ist.

Warum ist der Benutzername die vollständige E-Mail-Adresse? #

Auf einem Mailserver können zahlreiche Domains und E-Mail-Konten verwaltet werden.

Ein Benutzername wie:

info

wäre deshalb nicht eindeutig genug.

Die vollständige E-Mail-Adresse:

info@meine-firma.ch

identifiziert dagegen das konkrete Postfach.

Verwende deshalb bei IMAP, POP3 und SMTP immer die vollständige E-Mail-Adresse als Benutzername.

Welches Passwort muss verwendet werden? #

Für die Anmeldung verwendest du das Passwort des jeweiligen E-Mail-Kontos.

Dieses Passwort ist nicht automatisch identisch mit deinem Passwort für das CURIAWEB-Kundencenter oder cPanel.

Wenn du mehrere E-Mail-Adressen verwendest, kann jedes E-Mail-Konto ein eigenes Passwort besitzen.

Was bedeutet mail.deine-domain.ch? #

mail.deine-domain.ch ist in unseren Anleitungen ein Schema für den Mailserver deiner eigenen Domain.

Du musst deine-domain.ch durch deine tatsächliche Domain ersetzen.

Beispiele:

E-Mail-AdresseMailserver
info@meine-firma.chmail.meine-firma.ch
kontakt@beispiel.chmail.beispiel.ch
office@firma-example.commail.firma-example.com

Achtung: Trage nicht wörtlich mail.deine-domain.ch in dein E-Mail-Programm ein. Verwende den Mailserver deiner tatsächlichen Domain.

Wo finde ich die Einstellungen meines E-Mail-Kontos? #

Die für dein Hostingkonto verfügbaren Einstellungen kannst du auch in cPanel bei deinem E-Mail-Konto einsehen.

Öffne dazu in cPanel den Bereich E-Mail → E-Mail-Konten und die entsprechende Funktion zum Verbinden beziehungsweise Einrichten eines Geräts für das gewünschte Konto.

Wie du ein neues Postfach anlegst, erklären wir unter E-Mail-Konto in cPanel erstellen.

Warum kann Empfangen funktionieren, obwohl Senden nicht funktioniert? #

Weil Posteingang und Postausgang unterschiedliche Protokolle verwenden.

Wenn IMAP korrekt eingerichtet ist, kannst du Nachrichten empfangen und synchronisieren. Eine falsche SMTP-Konfiguration kann gleichzeitig verhindern, dass du Nachrichten versendest.

Ein funktionierender Posteingang beweist deshalb nicht, dass auch der Postausgang korrekt konfiguriert ist.

Bei Versandproblemen solltest du insbesondere Servername, SMTP-Port 465, SSL/TLS, Benutzername, Passwort und SMTP-Authentifizierung kontrollieren.

Warum kann Senden funktionieren, obwohl keine E-Mails empfangen werden? #

Auch der umgekehrte Fall ist möglich.

Wenn SMTP korrekt funktioniert, kann dein E-Mail-Programm Nachrichten versenden. Eine fehlerhafte IMAP-Konfiguration kann trotzdem verhindern, dass neue Nachrichten synchronisiert werden.

Prüfe dann insbesondere:

IMAP-Server: mail.deine-domain.ch
Port: 993
SSL/TLS
Benutzername: vollständige E-Mail-Adresse
Passwort: Passwort des E-Mail-Kontos

Webmail benötigt keine Einrichtung im E-Mail-Programm #

Webmail ermöglicht dir den Zugriff auf dein Postfach über einen Webbrowser.

Du musst dafür in Outlook, Apple Mail oder Thunderbird keine IMAP- oder SMTP-Konfiguration vornehmen.

Webmail ist deshalb auch eine hilfreiche Gegenprobe bei Problemen mit einem lokal eingerichteten E-Mail-Programm.

Wenn du dich im Webmail anmelden und dort Nachrichten senden und empfangen kannst, funktionieren das E-Mail-Konto und die serverseitige Anmeldung grundsätzlich.

Wie du darauf zugreifst, erklären wir unter Webmail verwenden.

IMAP synchronisiert keine Kalender und Kontakte #

IMAP ist für E-Mails und Mailordner zuständig.

Die Einrichtung eines IMAP-Kontos in Outlook, Apple Mail oder Thunderbird bedeutet deshalb nicht automatisch, dass auch Kalender und Kontakte über IMAP synchronisiert werden.

Kalender- und Kontaktsynchronisierung verwendet andere technische Verfahren beziehungsweise Dienste.

IMAP ist nicht dasselbe wie Exchange #

Eine normale CURIAWEB E-Mail-Adresse wird in einem E-Mail-Programm als IMAP-Konto eingerichtet.

Dadurch wird das Postfach nicht zu einem Microsoft-Exchange- oder Microsoft-365-Konto.

IMAP stellt die Synchronisierung von E-Mails und Mailordnern bereit. Exchange-basierte Konten können darüber hinaus weitere Funktionen wie integrierte Kalender-, Kontakte- oder Unternehmensfunktionen bereitstellen.

Was haben SPF, DKIM und DMARC mit IMAP und SMTP zu tun? #

IMAP, POP3 und SMTP beschreiben den Zugriff auf das Postfach beziehungsweise den Versand von Nachrichten. SPF, DKIM und DMARC erfüllen dagegen Aufgaben bei der Authentifizierung und Bewertung von E-Mails zwischen Domains und Mailservern.

Diese Technologien sollten deshalb nicht miteinander verwechselt werden.

Du kannst beispielsweise die richtigen IMAP- und SMTP-Einstellungen in Outlook verwenden und trotzdem ein separates Problem mit SPF, DKIM oder DMARC deiner Domain haben.

Wie diese drei Verfahren zusammenspielen, erklären wir unter SPF, DKIM und DMARC beim CURIAWEB Hosting erklärt.

SpamExperts Incoming Filtering ändert deine IMAP-Einstellungen nicht #

Wenn SpamExperts Incoming Filtering für deine Domain verwendet wird, betrifft dies die Zustellung eingehender Nachrichten an deine Domain.

SpamExperts nimmt die Nachricht über die entsprechenden MX-Server entgegen, filtert sie und leitet sie anschließend an den Ziel-Mailserver weiter.

Dein E-Mail-Programm greift danach weiterhin über IMAP auf dein Postfach zu.

Du trägst deshalb keinen SpamExperts-MX-Server als IMAP- oder POP3-Server in Outlook, Apple Mail oder Thunderbird ein.

Kurz erklärt: MX bestimmt, wohin E-Mails für deine Domain zugestellt werden. IMAP und POP3 bestimmen, wie du anschließend auf dein Postfach zugreifst.

SpamExperts Outgoing Filtering kann den SMTP-Server ändern #

Beim SpamExperts Outgoing Filtering sieht die Situation anders aus, weil dieser Dienst den ausgehenden Nachrichtenverkehr betrifft.

Wenn SpamExperts Outgoing Filtering ausdrücklich für dein Konto beziehungsweise deine Versandkonfiguration eingerichtet wurde, können deshalb andere SMTP-Daten gelten als bei der normalen CURIAWEB-Konfiguration.

In diesem Fall verwendest du die für SpamExperts Outgoing Filtering vorgesehenen SMTP-Einstellungen.

Weitere Informationen findest du unter SpamExperts Outgoing Filtering einrichten.

MX-Server sind keine IMAP- oder SMTP-Einstellungen #

Ein häufiger Irrtum besteht darin, die MX-Einträge einer Domain als Serverdaten für das E-Mail-Programm zu verwenden.

MX-Einträge werden im DNS einer Domain hinterlegt und bestimmen, welche Mailserver E-Mails für diese Domain entgegennehmen sollen.

Sie sind nicht automatisch die Server, mit denen sich dein Outlook, Smartphone oder Thunderbird verbinden soll.

Für die normale CURIAWEB-Konfiguration verwendest du in deinem E-Mail-Programm weiterhin:

IMAP: mail.deine-domain.ch / Port 993
SMTP: mail.deine-domain.ch / Port 465

Was solltest du bei einer Zertifikatswarnung tun? #

Wenn dein E-Mail-Programm beim Verbindungsaufbau eine Zertifikatswarnung anzeigt, solltest du diese nicht einfach ignorieren.

Kontrolliere zuerst den eingetragenen Mailserver.

Bei der normalen CURIAWEB-Konfiguration folgt dieser dem Schema:

mail.deine-domain.ch

Eine Zertifikatswarnung kann unter anderem auftreten, wenn der verwendete Hostname nicht zum Zertifikat des Servers passt.

Sicherheitshinweis: Füge bei einer Zertifikatswarnung nicht einfach eine dauerhafte Ausnahme hinzu. Prüfe zuerst Servername und Verbindungseinstellungen.

Was passiert nach einer Passwortänderung? #

Wenn du das Passwort eines E-Mail-Kontos änderst, verwenden bereits eingerichtete Geräte möglicherweise weiterhin das alte gespeicherte Passwort.

Dadurch können plötzlich Anmeldefehler auftreten, obwohl Servername und Ports unverändert korrekt sind.

Aktualisiere das Passwort deshalb auf allen Geräten und in allen E-Mail-Programmen, die das betreffende Postfach verwenden.

Denke dabei sowohl an den Posteingang als auch an die SMTP-Authentifizierung für den Versand.

Welches Protokoll solltest du verwenden? #

Für eine normale CURIAWEB E-Mail-Adresse ist die Entscheidung in den meisten Fällen einfach:

Posteingang:
IMAP
Port 993
SSL/TLS

Postausgang:
SMTP
Port 465
SSL/TLS

Benutzername:
vollständige E-Mail-Adresse

Authentifizierung:
erforderlich

POP3 über Port 995 steht als Alternative für spezielle Anforderungen zur Verfügung. Wenn du keinen konkreten Grund für POP3 hast, empfehlen wir IMAP.

Zusammenfassung #

IMAP, POP3 und SMTP erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

IMAP synchronisiert dein Postfach und deine Mailordner mit dem Server. Deshalb empfehlen wir IMAP für die meisten CURIAWEB E-Mail-Konten und insbesondere bei der Verwendung auf mehreren Geräten.

POP3 dient ebenfalls dem Abruf von Nachrichten, arbeitet jedoch nicht nach demselben Synchronisationsprinzip wie IMAP.

SMTP ist für den Versand von E-Mails zuständig und wird unabhängig davon benötigt, ob du für den Posteingang IMAP oder POP3 verwendest.

Für die normale CURIAWEB-Konfiguration gelten:

IMAP:
mail.deine-domain.ch
Port 993
SSL/TLS

POP3:
mail.deine-domain.ch
Port 995
SSL/TLS

SMTP:
mail.deine-domain.ch
Port 465
SSL/TLS

Benutzername:
vollständige E-Mail-Adresse

Passwort:
Passwort des E-Mail-Kontos

Authentifizierung:
erforderlich

Für die meisten Benutzer lautet unsere Empfehlung deshalb: IMAP 993 für den Posteingang und SMTP 465 für den Postausgang – jeweils verschlüsselt und mit Authentifizierung.

Letzte Aktualisierung August 28, 2026
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