Wenn eine Website nicht erreichbar ist, E-Mails nicht ankommen oder eine DNS-Änderung scheinbar keine Wirkung zeigt, gehört die Überprüfung der aktuellen DNS-Einträge zu den wichtigsten Schritten bei der Fehlersuche.
Mit einer DNS-Abfrage kannst du beispielsweise feststellen, auf welche IP-Adresse eine Domain zeigt, welche Mailserver für den E-Mail-Empfang zuständig sind, welche Nameserver verwendet werden oder welche TXT-Einträge öffentlich über DNS bereitgestellt werden.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen der Konfiguration, die du in einer Verwaltungsoberfläche siehst, und den DNS-Informationen, die aktuell tatsächlich öffentlich abgefragt werden können.
Kurz erklärt: Mit einem DNS-Check kannst du überprüfen, welche DNS-Informationen für eine Domain aktuell öffentlich sichtbar sind. Das ist besonders nach Änderungen oder bei Problemen mit Website und E-Mail hilfreich.
DNS-Einträge direkt mit dem CURIAWEB DNS-Check prüfen #
Für eine schnelle Überprüfung kannst du den CURIAWEB DNS-Check verwenden.
Gib dort die gewünschte Domain ein und führe die DNS-Abfrage durch. So kannst du die aktuell öffentlich sichtbaren DNS-Informationen der Domain kontrollieren.
Der DNS-Check eignet sich beispielsweise, wenn du prüfen möchtest, ob:
- eine Domain auf die erwartete IP-Adresse zeigt
- die richtigen Mailserver eingetragen sind
- eine DNS-Änderung bereits sichtbar ist
- die erwarteten Nameserver verwendet werden
- TXT-Einträge vorhanden sind
- eine bestehende DNS-Konfiguration vor einem Umzug dokumentiert werden soll
Praxis-Tipp: Wenn du gerade einen DNS-Eintrag geändert hast, notiere dir den alten und den neuen Wert. Dadurch lässt sich bei einer anschließenden Abfrage wesentlich leichter erkennen, welche Version aktuell zurückgegeben wird.
Was kann ich mit einer DNS-Abfrage herausfinden? #
Welche Information du erhältst, hängt davon ab, welchen DNS-Record-Typ du abfragst.
Zu den im Hosting-Alltag besonders wichtigen gehören A, AAAA, CNAME, MX, TXT und NS.
Wenn dir diese Bezeichnungen noch nicht vertraut sind, findest du eine ausführliche Erklärung unter DNS-Einträge erklärt: A, AAAA, CNAME, MX, TXT und CAA.
A-Record prüfen: Auf welche IPv4-Adresse zeigt meine Domain? #
Mit einer Abfrage des A-Records kannst du feststellen, welche IPv4-Adresse für einen Domain- beziehungsweise Hostnamen zurückgegeben wird.
Beispielsweise kann eine Abfrage für:
meine-firma.ch
eine IPv4-Adresse nach diesem Schema zurückgeben:
192.0.2.10
Wenn du überprüfen möchtest, ob eine Website nach einem Hostingwechsel auf den neuen Server zeigt, gehört der A-Record zu den ersten Einträgen, die du kontrollieren solltest.
Wichtig: Ein korrekter A-Record beweist lediglich, dass der Hostname auf die erwartete IPv4-Adresse aufgelöst wird. Er beweist nicht, dass der Webserver, die Website oder HTTPS korrekt konfiguriert sind.
AAAA-Record prüfen: Gibt es eine IPv6-Adresse? #
Der AAAA-Record erfüllt für IPv6 eine ähnliche Aufgabe wie der A-Record für IPv4.
Eine Abfrage kann beispielsweise einen Wert nach diesem Schema liefern:
2001:db8::10
Bei Problemen mit der Erreichbarkeit einer Website lohnt sich die Kontrolle des AAAA-Records besonders dann, wenn sowohl IPv4 als auch IPv6 verwendet werden.
Ein häufiger Fehler ist ein alter AAAA-Record, der noch auf eine nicht mehr verwendete IPv6-Adresse zeigt, während der A-Record bereits korrekt angepasst wurde.
In diesem Fall können Zugriffe über IPv4 funktionieren, während Clients, die IPv6 verwenden, Probleme haben.
CNAME prüfen: Wohin zeigt ein Alias? #
Ein CNAME-Record verweist einen DNS-Namen auf einen anderen DNS-Namen.
Beispielsweise könnte:
www.meine-firma.ch
auf:
meine-firma.ch
verweisen.
Bei einer CNAME-Abfrage solltest du deshalb prüfen, ob der zurückgegebene Zielname mit der vorgesehenen Konfiguration übereinstimmt.
Beachte dabei, dass ein CNAME keine Weiterleitung im Browser ist. Er arbeitet auf DNS-Ebene.
MX-Records prüfen: Welche Mailserver empfangen meine E-Mails? #
Wenn E-Mails an eine Domain nicht ankommen, solltest du die MX-Einträge kontrollieren.
MX-Records legen fest, welche Mailserver E-Mails für eine Domain entgegennehmen sollen.
Eine Domain kann mehrere MX-Einträge besitzen. Diese enthalten zusätzlich eine Priorität.
Vereinfacht kann ein Ergebnis beispielsweise so aussehen:
10 mx1.example.net.
20 mx2.example.net.
Bei MX-Records besitzt der kleinere Zahlenwert die höhere Präferenz.
Kontrolliere insbesondere, ob die zurückgegebenen Mailserver tatsächlich zu der E-Mail-Infrastruktur gehören, die du verwenden möchtest.
MX-Einträge bei SpamExperts prüfen #
Wenn deine Domain durch SpamExperts Incoming Filtering geschützt wird, müssen die MX-Einträge auf die dafür vorgesehene SpamExperts-Infrastruktur zeigen.
Die eingehenden Nachrichten werden dann zunächst durch SpamExperts geprüft und anschließend an den konfigurierten Ziel-Mailserver weitergeleitet.
Wenn E-Mails nicht wie erwartet ankommen, kann eine DNS-Abfrage deshalb schnell zeigen, ob die MX-Konfiguration grundsätzlich auf die vorgesehene Infrastruktur verweist.
Die Einrichtung behandeln wir unter SpamExperts Incoming Filtering einrichten und MX-Einträge konfigurieren.
TXT-Einträge prüfen #
TXT-Records werden für unterschiedliche Zwecke verwendet. Dazu gehören unter anderem E-Mail-Authentifizierung und die Verifizierung einer Domain für externe Dienste.
Bei einer TXT-Abfrage können deshalb mehrere unterschiedliche Einträge zurückgegeben werden.
Ein SPF-Eintrag beginnt beispielsweise typischerweise mit:
v=spf1
Ein DMARC-Eintrag beginnt typischerweise mit:
v=DMARC1;
Bei DKIM wird zusätzlich ein bestimmter Selector abgefragt.
Wenn du SPF, DKIM oder DMARC kontrollierst, genügt es deshalb nicht, nur festzustellen, dass irgendein TXT-Record vorhanden ist. Entscheidend ist, ob der richtige Record unter dem richtigen Namen mit dem erwarteten Inhalt veröffentlicht wird.
Die drei Verfahren erklären wir ausführlich unter SPF, DKIM und DMARC beim CURIAWEB Hosting erklärt.
Nameserver einer Domain prüfen #
Mit einer NS-Abfrage kannst du feststellen, welche Nameserver für eine Domain delegiert sind.
Wenn deine Domain die CURIAWEB Nameserver verwenden soll, erwartest du:
ns1.curiaweb.ch
ns2.curiaweb.ch
Werden stattdessen noch Nameserver eines bisherigen Anbieters angezeigt, sollte zunächst geprüft werden, ob die Nameserver beim Registrar tatsächlich geändert wurden und ob gegebenenfalls noch zwischengespeicherte DNS-Informationen eine Rolle spielen.
Weitere Informationen findest du unter CURIAWEB Nameserver finden und richtig verwenden.
Warum sehe ich im Kundenbereich einen anderen Wert als bei einer DNS-Abfrage? #
Das kann verschiedene Ursachen haben.
Eine besonders wichtige Möglichkeit ist, dass du einen DNS-Eintrag in einer Zone bearbeitet hast, die für die Domain gar nicht autoritativ verwendet wird.
Angenommen, du änderst in einer Hosting-Verwaltung den A-Record einer Domain. Die Domain verwendet aber weiterhin die Nameserver eines anderen DNS-Anbieters.
Dann kann die Änderung in der Verwaltungsoberfläche vollkommen korrekt gespeichert sein, ohne dass sie für öffentliche DNS-Abfragen relevant ist.
Wichtig: Prüfe bei unerwarteten DNS-Ergebnissen zuerst, welche Nameserver tatsächlich autoritativ für die Domain zuständig sind. Erst dann weißt du, in welcher DNS-Zone die wirksamen Einträge verwaltet werden.
Was bedeutet „autoritative DNS-Antwort“? #
Die autoritativen Nameserver stellen die maßgeblichen DNS-Informationen für die von ihnen betreute Zone bereit.
Daneben existieren rekursive Resolver, die DNS-Anfragen für Clients durchführen und Ergebnisse zwischenspeichern können.
Dadurch kann es einen Unterschied zwischen der aktuellen Information auf dem autoritativen Nameserver und einem älteren Wert im Cache eines Resolvers geben.
Wie Resolver, autoritative Nameserver und DNS-Zonen zusammenarbeiten, erklären wir unter DNS einfach erklärt: So funktioniert das Domain Name System.
Warum zeigen verschiedene DNS-Abfragen unterschiedliche Ergebnisse? #
Nach einer DNS-Änderung können verschiedene Resolver vorübergehend unterschiedliche Informationen zurückgeben.
Ein Resolver hat möglicherweise noch den vorherigen Wert gespeichert, während ein anderer Resolver bereits eine neue Abfrage bei der zuständigen DNS-Infrastruktur durchgeführt hat.
Das hängt unter anderem mit DNS-Caching und der TTL der betreffenden Einträge zusammen.
Dieses Verhalten wird häufig als DNS-Propagation bezeichnet.
Die Hintergründe behandeln wir im nächsten Grundlagenartikel unter DNS-Propagation erklärt: Warum Änderungen Zeit benötigen können.
Praxis-Tipp: Unterschiedliche DNS-Ergebnisse unmittelbar nach einer Änderung bedeuten nicht automatisch, dass die Konfiguration falsch ist. Prüfe den neuen Wert, die zuständigen Nameserver und die TTL, bevor du weitere Änderungen vornimmst.
Was ist die TTL und warum ist sie bei der Prüfung wichtig? #
TTL steht für Time to Live. Sie bestimmt, wie lange eine DNS-Antwort von einem Resolver zwischengespeichert werden darf.
Eine TTL von:
3600
entspricht beispielsweise einer Stunde.
Wurde ein Record bereits vor der Änderung abgefragt, kann der alte Wert bei einem Resolver noch bis zum Ablauf des entsprechenden Cache-Eintrags vorhanden sein.
Eine erneute Änderung des DNS-Records setzt bereits bestehende Caches bei anderen Resolvern nicht automatisch zurück.
DNS vor einem Hostingwechsel prüfen #
Eine DNS-Abfrage ist nicht nur bei Problemen hilfreich. Sie eignet sich auch hervorragend zur Vorbereitung eines Hostingwechsels.
Bevor du die DNS-Konfiguration einer bestehenden Domain änderst, solltest du die aktuell verwendeten Einträge dokumentieren.
Besonders relevant sind:
- Nameserver
- A- und AAAA-Records
- CNAME-Records
- MX-Records
- SPF
- DKIM
- DMARC
- Verifizierungs-Records externer Dienste
- bestehende Subdomains
Mit dem CURIAWEB DNS-Check kannst du dir einen Überblick über öffentlich sichtbare DNS-Informationen verschaffen.
Wichtig: Eine öffentliche DNS-Abfrage ist eine hilfreiche Bestandsaufnahme, ersetzt aber nicht zwingend eine vollständige Sicherung der bestehenden DNS-Zone. Nicht jeder benötigte Record lässt sich sinnvoll durch eine einzige allgemeine Abfrage erfassen.
DNS nach einem Hostingwechsel prüfen #
Nach einer Umstellung kannst du dieselben Werte erneut abfragen und mit der vorherigen Konfiguration vergleichen.
Wenn die Website auf einen neuen Server umgezogen wurde, solltest du beispielsweise kontrollieren, ob A- und gegebenenfalls AAAA-Records auf die vorgesehenen Ziele zeigen.
Bleibt die E-Mail-Infrastruktur unverändert, sollten die dafür benötigten MX- und Authentifizierungsinformationen weiterhin korrekt vorhanden sein.
Damit lässt sich ein häufiger Fehler vermeiden: Die Website wurde erfolgreich umgezogen, beim DNS-Wechsel gingen jedoch Einträge für E-Mail oder externe Dienste verloren.
DNS nach einem Nameserver-Wechsel prüfen #
Nach einem Nameserver-Wechsel solltest du zuerst kontrollieren, ob die erwarteten NS-Einträge sichtbar sind.
Wenn CURIAWEB für die DNS-Zone zuständig sein soll, sind dies:
ns1.curiaweb.ch
ns2.curiaweb.ch
Anschließend solltest du überprüfen, ob auch die benötigten A-, AAAA-, MX-, TXT- und sonstigen Records über die neue DNS-Infrastruktur korrekt zurückgegeben werden.
Ein erfolgreicher Nameserver-Wechsel allein bedeutet nämlich nicht automatisch, dass die neue DNS-Zone vollständig ist.
Die Domain zeigt auf die richtige IP-Adresse, aber die Website funktioniert nicht #
Wenn der A- beziehungsweise AAAA-Record korrekt ist, sollte die Fehlersuche auf anderen Ebenen fortgesetzt werden.
Mögliche Ursachen können beispielsweise sein:
- die Domain ist auf dem Webserver nicht korrekt eingerichtet
- die Website-Dateien fehlen oder befinden sich am falschen Ort
- die Webanwendung verursacht einen Fehler
- die HTTPS- beziehungsweise Zertifikatskonfiguration ist fehlerhaft
- eine Weiterleitung ist falsch konfiguriert
DNS beantwortet lediglich die Frage, welches technische Ziel für den abgefragten Namen veröffentlicht wird. Ob der dort erreichbare Dienst korrekt funktioniert, ist eine separate Frage.
Die Website funktioniert, aber E-Mails kommen nicht an #
In diesem Fall ist ein Problem mit dem A-Record der Website eher unwahrscheinlich.
Prüfe stattdessen insbesondere:
- die MX-Einträge
- die Auflösung der in den MX-Einträgen genannten Mailserver
- die Konfiguration des Ziel-Mailservers
- bei SpamExperts die vorgesehene Filter- und Zielserver-Konfiguration
Für eine weitergehende Fehlersuche haben wir den Artikel E-Mails kommen nicht an: Ursachen systematisch prüfen erstellt.
Die Website funktioniert bei mir, aber bei jemand anderem nicht #
Wenn dieselbe Domain bei unterschiedlichen Nutzern unterschiedliche Ergebnisse liefert, kann ein DNS-Cache eine mögliche Ursache sein – insbesondere kurz nach einer Änderung.
Ein anderer Resolver kann noch eine ältere DNS-Antwort gespeichert haben.
Es kommen jedoch auch andere Ursachen infrage, beispielsweise lokale Netzwerkprobleme, Browser-Caches oder Probleme mit IPv4 beziehungsweise IPv6.
Deshalb sollte nicht allein aufgrund dieses Symptoms erneut die DNS-Konfiguration verändert werden.
Kann ich DNS auch über die Kommandozeile prüfen? #
Ja. Je nach Betriebssystem stehen unterschiedliche Werkzeuge für DNS-Abfragen zur Verfügung.
Häufig verwendet werden beispielsweise:
nslookup
oder auf entsprechenden Systemen:
dig
Damit können bestimmte DNS-Record-Typen gezielt abgefragt werden.
Eine einfache Abfrage kann beispielsweise nach diesem Schema erfolgen:
nslookup meine-firma.ch
Mit geeigneten Optionen lassen sich auch MX-, NS- oder andere DNS-Informationen abfragen.
Die genaue Syntax unterscheidet sich je nach Werkzeug und Betriebssystem.
Warum ist eine DNS-Prüfung besser als Änderungen auf Verdacht? #
DNS-Probleme lassen sich häufig relativ gezielt eingrenzen, wenn zuerst der aktuelle Zustand festgestellt wird.
Wenn beispielsweise eine Website nicht erreichbar ist, solltest du zunächst prüfen, welche IP-Adresse tatsächlich aufgelöst wird, bevor du den A-Record veränderst.
Bei E-Mail-Problemen solltest du zuerst die aktuell sichtbaren MX-Einträge kontrollieren, bevor du neue MX-Werte einträgst.
Und wenn eine Änderung scheinbar nicht übernommen wurde, solltest du zuerst die autoritativen Nameserver und mögliche Caches prüfen.
Grundregel bei DNS-Problemen: Erst prüfen, dann ändern. Mehrere Änderungen gleichzeitig erschweren die Fehlersuche und können zusätzliche Probleme verursachen.
DNS-Einträge bei CURIAWEB bearbeiten #
Wenn die DNS-Zone deiner Domain über dein CURIAWEB Hosting verwaltet wird, kannst du DNS-Einträge in cPanel über den Zoneneditor bearbeiten.
Die praktische Bedienung erklären wir unter DNS-Zoneneditor in cPanel verwenden.
Der Zoneneditor zeigt die konfigurierte Zone. Mit einer externen DNS-Abfrage beziehungsweise dem DNS-Check kannst du anschließend kontrollieren, welche Informationen öffentlich aufgelöst werden.
DNS-Prüfung und DNS-Verwaltung sind nicht dasselbe #
Mit einem DNS-Check liest du DNS-Informationen aus. Du veränderst dadurch nichts an deiner Domain.
Änderungen erfolgen dagegen bei dem Anbieter beziehungsweise in der DNS-Verwaltung, die für die autoritative Zone deiner Domain zuständig ist.
Der CURIAWEB DNS-Check ist daher ein Diagnosewerkzeug und keine DNS-Verwaltungsoberfläche.
Ein sinnvoller Ablauf bei DNS-Problemen #
Wenn du ein DNS-Problem vermutest, solltest du systematisch vorgehen.
- Prüfe, welche Nameserver für die Domain zuständig sind.
- Prüfe den DNS-Record des betroffenen Dienstes.
- Vergleiche das Ergebnis mit der gewünschten Konfiguration.
- Berücksichtige bei kürzlich vorgenommenen Änderungen TTL und DNS-Caches.
- Ändere nur den Eintrag, dessen Funktion und korrekter Zielwert bekannt sind.
- Prüfe nach der Änderung erneut, welche Information öffentlich zurückgegeben wird.
Dadurch lässt sich häufig unterscheiden, ob das Problem tatsächlich im DNS liegt oder ob die Fehlersuche beim Webserver, Mailserver oder der jeweiligen Anwendung fortgesetzt werden muss.
Zusammenfassung #
DNS-Abfragen zeigen dir, welche Informationen zu einer Domain aktuell öffentlich über das Domain Name System aufgelöst werden können.
Mit dem CURIAWEB DNS-Check kannst du die DNS-Konfiguration einer Domain überprüfen und beispielsweise kontrollieren, ob die erwarteten Nameserver, IP-Adressen, Mailserver oder TXT-Einträge sichtbar sind.
Bei Website-Problemen sind insbesondere A- und AAAA-Records relevant. Bei Problemen mit dem E-Mail-Empfang solltest du die MX-Konfiguration kontrollieren. NS-Einträge zeigen dir, welche Nameserver für die Domain delegiert sind.
Nach Änderungen können DNS-Caches vorübergehend noch ältere Informationen liefern. Deshalb sollte ein abweichendes Ergebnis zunächst analysiert und nicht mit weiteren Änderungen auf Verdacht beantwortet werden.
Die wichtigste Regel bei der DNS-Fehlersuche lautet deshalb: Erst den aktuellen Zustand prüfen, dann die Ursache eingrenzen und erst anschließend gezielt Änderungen vornehmen.