WooCommerce kann Bestellungen sowohl mit als auch ohne Kundenkonto ermöglichen. Du entscheidest selbst, ob Kunden als Gast bestellen dürfen, ob sie sich während des Checkouts anmelden können und wann ein neues Kundenkonto erstellt werden darf.
Diese Einstellungen findest du im WordPress-Backend unter:
WooCommerce
→ Einstellungen
→ Konten & Datenschutz
Die richtige Konfiguration hängt davon ab, wie dein Shop funktionieren soll. Ein einfacher Online-Shop kann Gastbestellungen erlauben. Bei anderen Geschäftsmodellen kann ein Kundenkonto notwendig oder sinnvoll sein.
Wie Warenkorb und Checkout grundsätzlich zusammenspielen, erklären wir im Artikel Warenkorb und Checkout in WooCommerce verstehen.
Kurz erklärt: Bei einer Gastbestellung kauft der Kunde ohne WordPress-Benutzerkonto. Bei einer Bestellung mit Kundenkonto wird die Bestellung einem registrierten Benutzer zugeordnet, der später beispielsweise seine Bestellungen und Adressen im Bereich „Mein Konto“ einsehen kann.
Was ist eine Gastbestellung? #
Bei einer Gastbestellung muss der Kunde kein Benutzerkonto in deinem Shop erstellen.
Er gibt im Checkout die benötigten Daten ein, beispielsweise:
- Name
- Rechnungsadresse
- Lieferadresse, wenn erforderlich
- E-Mail-Adresse
- weitere für den Checkout benötigte Angaben
WooCommerce erstellt daraus eine Bestellung, aber kein normales WordPress-Benutzerkonto für diesen Kunden.
Die Gastbestellung wird deshalb nicht automatisch mit einem bestehenden Kundenkonto verknüpft.
Was ist ein WooCommerce-Kundenkonto? #
Ein WooCommerce-Kundenkonto basiert technisch auf dem WordPress-Benutzersystem.
Ein registrierter Kunde kann sich in deinem Shop anmelden und erhält Zugriff auf den Bereich Mein Konto.
Dort können Kunden je nach Shop-Konfiguration und installierten Erweiterungen beispielsweise:
- Bestellungen ansehen
- Downloads aufrufen
- Rechnungs- und Lieferadressen verwalten
- Kontodaten ändern
- gespeicherte Zahlungsmethoden verwalten, wenn der Zahlungsanbieter dies unterstützt
Welche Bereiche tatsächlich angezeigt werden, hängt von deinem WooCommerce-Shop und den installierten Erweiterungen ab.
Gastbestellungen erlauben oder verbieten #
Öffne:
WooCommerce
→ Einstellungen
→ Konten & Datenschutz
Im Bereich für Checkout und Konten findest du die Einstellung für Gastbestellungen.
Ist die Gastbestellung aktiviert, dürfen Kunden grundsätzlich bestellen, ohne vorher ein Konto anzulegen.
Ist sie deaktiviert, benötigt der Kunde für die Bestellung ein Kundenkonto.
Wichtig: Einzelne Erweiterungen können trotzdem verlangen, dass ein Kunde ein Konto besitzt. Das gilt beispielsweise für bestimmte Produkte oder Funktionen, die dauerhaft einem Benutzerkonto zugeordnet werden müssen.
Wann sind Gastbestellungen sinnvoll? #
Gastbestellungen reduzieren die Anzahl der Schritte, die ein neuer Kunde vor dem Kauf erledigen muss.
Das kann besonders bei Shops sinnvoll sein, bei denen Kunden nur gelegentlich einkaufen und keinen dauerhaften persönlichen Bereich benötigen.
Ein Beispiel wäre ein Shop mit normalen physischen Einzelprodukten:
Produkt auswählen
↓
Warenkorb
↓
Checkout
↓
Adresse eingeben
↓
bezahlen
↓
Bestellung abgeschlossen
Der Kunde muss dafür nicht zwingend zusätzlich einen Benutzernamen und ein Passwort verwalten.
Wann kann ein Kundenkonto sinnvoll oder notwendig sein? #
Ein Kundenkonto ist besonders hilfreich, wenn Kunden regelmässig auf persönliche Informationen oder Funktionen zugreifen sollen.
Beispiele können sein:
- wiederkehrende Einkäufe
- Zugriff auf frühere Bestellungen
- Downloads
- gespeicherte Adressen
- gespeicherte Zahlungsmethoden
- Abonnements
- Mitgliedschafts- oder Kundenbereiche über Erweiterungen
WooCommerce weist ausdrücklich darauf hin, dass beispielsweise Käufe mit der Erweiterung WooCommerce Subscriptions ein Kundenkonto benötigen.
Ob ein Konto für dein konkretes Produkt notwendig ist, kann deshalb auch von den verwendeten Erweiterungen abhängen.
Anmeldung während des Checkouts erlauben #
WooCommerce kann bereits registrierten Kunden ermöglichen, sich während des Checkouts anzumelden.
Aktivierst du diese Funktion, zeigt WooCommerce einem nicht angemeldeten Besucher im Checkout eine Möglichkeit zur Anmeldung an.
Das ist sinnvoll, wenn du sowohl neue Gastkunden als auch bestehende Kunden bedienen möchtest.
Ein bestehender Kunde kann sich dann anmelden und seine mit dem Konto verbundenen Informationen nutzen, statt den Checkout wie ein völlig neuer Besucher zu durchlaufen.
Gastbestellung und Anmeldung widersprechen sich nicht #
Du kannst gleichzeitig:
Gastbestellungen erlauben
+
Anmeldung während des Checkouts erlauben
Dadurch hat ein neuer Kunde die Möglichkeit, ohne Konto zu bestellen, während sich ein bereits registrierter Kunde anmelden kann.
Diese Kombination ist bei vielen normalen Online-Shops sinnvoll.
Kundenkonto während des Checkouts erstellen lassen #
WooCommerce kann Kunden auch erlauben, während des Checkouts ein Konto zu erstellen.
Der Kunde muss dann nicht zuerst eine separate Registrierungsseite öffnen.
Stattdessen werden Checkout und Kontoerstellung miteinander verbunden.
Diese Einstellung findest du ebenfalls unter:
WooCommerce
→ Einstellungen
→ Konten & Datenschutz
Aktivierst du die Kontoerstellung während des Checkouts, kann ein neuer Kunde vor dem Absenden der Bestellung ein Kundenkonto erstellen.
Konto nach dem Checkout erstellen #
Aktuelle WooCommerce-Versionen bieten zusätzlich die Möglichkeit, Kunden nach dem Checkout ein Konto erstellen zu lassen.
Das bedeutet, dass der Kunde zuerst die Bestellung abschliessen kann und anschliessend die Möglichkeit erhält, ein Konto anzulegen.
Dadurch kann der Bestellabschluss ohne vorherige Kontoerstellung erfolgen, während der Kunde trotzdem anschliessend ein persönliches Konto einrichten kann.
Konto auf der Seite „Mein Konto“ erstellen #
WooCommerce kann zusätzlich eine Registrierung auf der Seite Mein Konto erlauben.
Wenn diese Option aktiviert ist, können Besucher dort ein neues Kundenkonto erstellen, unabhängig davon, ob sie sich gerade im Checkout befinden.
Die Seite „Mein Konto“ gehört zu den zentralen WooCommerce-Seiten und wird normalerweise bei der Einrichtung des Shops erstellt beziehungsweise zugewiesen.
Wie kann ein Kunde sein Passwort festlegen? #
WooCommerce bietet die Möglichkeit, neuen Benutzern einen Link zum Einrichten ihres Passworts per E-Mail zu senden.
Damit muss das Passwort nicht zwingend direkt im Registrierungsformular eingegeben werden.
Nach der Kontoerstellung erhält der Kunde eine entsprechende E-Mail und kann sein Passwort über den enthaltenen Link festlegen.
Praxis-Tipp: Wenn du diese Funktion verwendest, solltest du unbedingt testen, ob die E-Mail zur Passwortvergabe zuverlässig beim Kunden ankommt.
Die WooCommerce-E-Mail-Konfiguration behandeln wir später im Artikel WooCommerce-E-Mails und Bestellbenachrichtigungen einrichten.
E-Mail-Adresse als Benutzername verwenden #
WooCommerce kann die E-Mail-Adresse des Kunden als Anmeldenamen für das Konto verwenden.
Ist diese Funktion deaktiviert, kann beim Erstellen eines Kontos zusätzlich ein eigener Benutzername erforderlich sein.
Bei den modernen WooCommerce-Warenkorb- und Checkout-Blöcken wird die Verwendung der E-Mail-Adresse als Konto-Login aus Kompatibilitätsgründen automatisch verwendet und die entsprechende Einstellung kann dort ausgeblendet sein.
Wenn deine Oberfläche deshalb nicht exakt dieselben Optionen zeigt wie eine ältere Anleitung, muss das kein Fehler sein.
E-Mail-Adresse des Kunden bestätigen #
WooCommerce besitzt in aktuellen Versionen eine Funktion zur Bestätigung der Kunden-E-Mail-Adresse.
Damit kann ein Kunde seine E-Mail-Adresse bestätigen und passende frühere Gastbestellungen mit seinem Kundenkonto verknüpfen.
Das ist besonders interessant, wenn Gastbestellungen erlaubt sind und ein Kunde später ein Konto erstellt.
Hinweis: Welche Konto-Funktionen in deinem Backend angezeigt werden, kann von der verwendeten WooCommerce-Version und installierten Erweiterungen abhängen.
Was passiert mit früheren Gastbestellungen? #
Eine Gastbestellung ist zunächst keinem normalen WordPress-Benutzerkonto zugeordnet.
WooCommerce besitzt inzwischen jedoch Funktionen, mit denen passende Gastbestellungen nach einer bestätigten E-Mail-Adresse mit einem Kundenkonto verbunden werden können.
Du solltest deshalb nicht pauschal davon ausgehen, dass eine frühere Gastbestellung niemals einem später erstellten Konto zugeordnet werden kann.
Die Seite „Mein Konto“ verstehen #
Die Seite Mein Konto ist der persönliche Bereich registrierter WooCommerce-Kunden.
Ein angemeldeter Kunde kann dort normalerweise verschiedene Bereiche aufrufen.
Typischerweise gehören dazu:
Dashboard
Bestellungen
Downloads
Adressen
Kontodetails
Abmelden
Je nach Erweiterungen können zusätzliche Bereiche hinzukommen.
Bei einem Shop mit Abonnements können beispielsweise weitere Menüpunkte erscheinen. Andere Erweiterungen können ebenfalls eigene Funktionen hinzufügen.
Bestellungen im Kundenkonto #
Registrierte Kunden können im Bereich Bestellungen ihre mit dem Konto verbundenen Bestellungen einsehen.
Je nach Bestellstatus und Shop-Konfiguration können dort zusätzliche Aktionen verfügbar sein.
Für dich als Shopbetreiber findest du Bestellungen dagegen im WooCommerce-Backend.
Wie du dort Bestellungen bearbeitest und kontrollierst, erklären wir im Artikel WooCommerce-Bestellungen verwalten: Status, Zahlung und Versand.
Adressen im Kundenkonto #
Ein registrierter Kunde kann seine Rechnungs- und Lieferadresse im Kundenkonto speichern beziehungsweise bearbeiten.
Bei einer späteren Bestellung können diese Daten im Checkout wieder verwendet werden.
Dadurch muss ein wiederkehrender Kunde seine vollständige Adresse nicht bei jedem Einkauf neu eingeben.
Downloads im Kundenkonto #
Wenn du herunterladbare Produkte verkaufst, kann WooCommerce einem registrierten Kunden seine verfügbaren Downloads im Kundenkonto anzeigen.
Welche Dateien verfügbar sind und wie lange beziehungsweise wie oft sie heruntergeladen werden können, hängt von den Einstellungen des jeweiligen Produkts ab.
Gespeicherte Zahlungsmethoden #
Je nach verwendeter Zahlungsmethode kann ein registrierter Kunde auch gespeicherte Zahlungsmethoden in seinem Konto verwalten.
Das funktioniert jedoch nicht automatisch mit jedem Zahlungsanbieter.
Ob beispielsweise eine Karte oder ein anderes Zahlungsmittel gespeichert werden kann, hängt von der jeweiligen Zahlungs-Erweiterung und deren Konfiguration ab.
Gastkunden besitzen kein dauerhaftes Kundenkonto, in dem WooCommerce solche gespeicherten Zahlungsinformationen einem Benutzer zuordnen könnte.
Datenschutz-Einstellungen gehören zum selben Bereich #
Der Bereich Konten & Datenschutz enthält nicht nur Einstellungen für Gastbestellungen und Kontoerstellung.
Dort findest du auch Funktionen zum Umgang mit personenbezogenen Daten.
Dazu gehören unter anderem:
- Hinweise zur Datenschutzerklärung
- Aufbewahrung personenbezogener Daten
- Umgang mit Löschanfragen
- Entfernen personenbezogener Daten aus Bestellungen
- Zugriff auf herunterladbare Dateien bei Löschanfragen
Wichtig: WooCommerce stellt dir technische Einstellungen für Datenschutz und Datenaufbewahrung zur Verfügung. Welche Aufbewahrungsfristen und rechtlichen Vorgaben für dein Unternehmen gelten, musst du anhand der für dich geltenden gesetzlichen und geschäftlichen Anforderungen klären.
Datenschutzerklärung im Checkout anzeigen #
WooCommerce ermöglicht es, im Checkout einen Datenschutzhinweis einzublenden.
Ebenso kann ein Hinweis bei der Registrierung eines Kundenkontos angezeigt werden.
Dafür verwendet WooCommerce die in WordPress hinterlegte Datenschutzerklärungsseite.
Die entsprechenden Texte kannst du unter:
WooCommerce
→ Einstellungen
→ Konten & Datenschutz
anpassen.
Mit dem Platzhalter:
[privacy_policy]
kann WooCommerce innerhalb dieser Hinweise auf die hinterlegte Datenschutzerklärung verlinken.
Persönliche Daten automatisch aufbewahren oder entfernen #
WooCommerce kann für verschiedene Arten von Daten Aufbewahrungsfristen verwenden.
Du kannst beispielsweise festlegen, wie lange bestimmte Daten von:
- inaktiven Kundenkonten
- ausstehenden Bestellungen
- fehlgeschlagenen Bestellungen
- stornierten Bestellungen
- abgeschlossenen Bestellungen
aufbewahrt werden sollen.
Wenn ein Feld leer bleibt, behält WooCommerce diese Daten grundsätzlich ohne festgelegte automatische Ablaufzeit.
Bei eingerichteten Fristen führt WooCommerce entsprechende Bereinigungen automatisiert aus.
Wichtig: Trage hier nicht einfach irgendeine Frist ein, weil sie technisch möglich ist. Bestelldaten können beispielsweise gesetzlichen Aufbewahrungspflichten unterliegen. Die richtige Frist hängt von deinem Unternehmen und den für dich geltenden Vorschriften ab.
Was passiert bei einer Löschanfrage? #
WordPress besitzt Werkzeuge für den Export und das Löschen personenbezogener Daten.
WooCommerce erweitert diese Funktionen um Shop-Daten.
Unter anderem kann WooCommerce bei entsprechenden Anfragen Kundendaten aus Bestellungen anonymisieren beziehungsweise entfernen, Download-Zugriffe behandeln und weitere mit dem Kunden verbundene Daten berücksichtigen.
Welche Daten tatsächlich entfernt oder weiter aufbewahrt werden, hängt von deinen Einstellungen und möglichen rechtlichen Aufbewahrungspflichten ab.
Gastbestellungen bedeuten nicht „keine Kundendaten“ #
Ein häufiger Denkfehler ist:
Gastbestellung
=
keine personenbezogenen Daten gespeichert
Das stimmt nicht.
WooCommerce benötigt auch bei einer Gastbestellung die Daten, die für die Bestellung notwendig sind.
Dazu können beispielsweise Name, Adresse und E-Mail-Adresse gehören.
Der Unterschied besteht darin, dass für den Kunden kein dauerhaftes normales Benutzerkonto erstellt wird.
Merke: „Gast“ bedeutet bei WooCommerce „ohne Kundenkonto“ – nicht „anonym bestellen“.
Welche Einstellung ist für einen normalen Online-Shop sinnvoll? #
Es gibt keine einzige richtige Einstellung für jeden WooCommerce-Shop.
Für einen klassischen Shop mit normalen physischen Produkten kann beispielsweise folgende Konfiguration sinnvoll sein:
Gastbestellungen:
Erlaubt
Anmeldung während des Checkouts:
Erlaubt
Kontoerstellung während oder nach dem Checkout:
Erlaubt
Registrierung auf „Mein Konto“:
Erlaubt
Damit zwingst du einen Neukunden nicht zur Registrierung, bietest aber gleichzeitig ein Kundenkonto für wiederkehrende Käufer an.
Das ist jedoch nur ein mögliches Modell. Wenn dein Geschäftsmodell ein Kundenkonto benötigt, musst du die Gastbestellung entsprechend deaktivieren.
Ein Shop mit Abonnements kann anders funktionieren #
Wenn Erweiterungen wie WooCommerce Subscriptions eingesetzt werden, können andere Anforderungen gelten.
WooCommerce dokumentiert ausdrücklich, dass Kunden für Abonnements ein Konto benötigen.
Ein Shop mit:
monatlichem Abonnement
jährlicher Mitgliedschaft
wiederkehrenden Zahlungen
kann deshalb nicht genauso konfiguriert werden wie ein einfacher Shop für einmalige Produktkäufe.
Prüfe bei solchen Erweiterungen immer auch deren eigene Dokumentation.
Kontoerstellung nach Änderungen testen #
Wenn du Einstellungen für Gastbestellungen oder Kundenkonten veränderst, solltest du den Checkout anschliessend aus Kundensicht testen.
Verwende dafür am besten ein privates Browserfenster oder einen Browser, in dem du nicht als WordPress-Administrator angemeldet bist.
Prüfe insbesondere:
- Kann ein Gast bestellen, wenn Gastbestellungen erlaubt sind?
- Wird eine Anmeldung angeboten, wenn sie aktiviert ist?
- Kann während des Checkouts ein neues Konto erstellt werden?
- Funktioniert die Kontoerstellung nach dem Checkout, wenn aktiviert?
- Kommt die E-Mail zur Passwortvergabe an?
- Kann sich der neue Kunde danach anmelden?
- Wird die Bestellung im Kundenkonto angezeigt?
- Sind Rechnungs- und Lieferadresse korrekt gespeichert?
Die vollständige Prüfung eines Shops behandeln wir im Artikel WooCommerce-Shop vor dem Start testen: Testbestellung und Checkliste.
Wenn die Kontoerstellung nicht funktioniert #
Prüfe zuerst die Einstellungen unter:
WooCommerce
→ Einstellungen
→ Konten & Datenschutz
Kontrolliere danach, ob die Seite Mein Konto korrekt eingerichtet ist und ob E-Mails zur Kontoerstellung beziehungsweise Passwortvergabe versendet werden.
Zusätzliche Plugins können Registrierungs- und Login-Funktionen verändern. Wenn dein Shop eine eigene Registrierungs-Erweiterung, ein Membership-Plugin oder einen angepassten Checkout verwendet, können dadurch zusätzliche Regeln entstehen.
Bei technischen Problemen gehen wir später im Artikel WooCommerce-Probleme systematisch finden: Status, Logs und Fehlerdiagnose genauer auf die Fehlersuche ein.
Wie geht es weiter? #
Mit Warenkorb, Checkout und Kundenkonten ist der Kaufprozess aus Kundensicht grundsätzlich erklärt.
Nach dem Absenden des Checkouts beginnt die Arbeit auf der Shop-Seite: Die Bestellung erscheint im WooCommerce-Backend und muss je nach Zahlungs- und Versandart weiterbearbeitet werden.
Im nächsten Artikel erklären wir deshalb WooCommerce-Bestellungen verwalten: Status, Zahlung und Versand.
Zusammenfassung #
WooCommerce kann Kunden erlauben, als Gast zu bestellen oder ein Kundenkonto zu verwenden beziehungsweise neu anzulegen.
Bei einer Gastbestellung wird kein normales Benutzerkonto erstellt. Die für die Bestellung notwendigen Kundendaten werden trotzdem verarbeitet und in der Bestellung gespeichert.
Registrierte Kunden können über die Seite Mein Konto unter anderem Bestellungen, Adressen, Downloads und – abhängig von der verwendeten Zahlungsmethode – gespeicherte Zahlungsmethoden verwalten.
Unter WooCommerce → Einstellungen → Konten & Datenschutz kannst du Gastbestellungen, Anmeldung und Kontoerstellung konfigurieren. Dort befinden sich ausserdem Einstellungen zur Datenschutzerklärung und zur Aufbewahrung beziehungsweise Entfernung personenbezogener Daten.
Welche Konfiguration richtig ist, hängt von deinem Shop ab. Nach jeder Änderung an diesen Einstellungen solltest du den vollständigen Checkout und die Kontoerstellung selbst als Kunde testen.